Montag, 31. August 2026

Wenn es nach München zum Fußball geht – wie letzten Freitag – und der Arbeitsstress beherrschbar ist, dann geht es schon am frühen Nachmittag in die Innenstadt. Oben der Blick auf die Theatinerkirche am Odeonsplatz.

Im Hofgarten am Dianatempel findet sich immer ein Hochzeitspärchen für die Foto-Session. Die Frage, ob sich die beiden das gut überlegt haben, verkneife ich mir regelmäßig. Nachdem wir in Alt-Schwabing (U6, Münchner Freiheit) etwas gegessen hatten und es anfing zu regnen, stand die Frage im Raum, was man indoor-mäßig noch unternehmen könnte. Also peilten wir das BMW-Museum an…

…blieben dann aber in der BMW World hängen. Schon diese kleine Ausstellung genügt völlig, um sich die Zeit zu vertreiben. Der Rolls Royce ist einfach schick.

Nicht, dass ich etwas von Motoren verstehen würde, und die Tatsache, dass ein E-Auto tatsächlich…

…zwei getrennte Motoren für den Antrieb von Vorder- und Hinterachse haben kann, war mir völlig unbekannt.

Vollendete Schönheit, würde ich sagen.

Es gibt sie weiterhin – die Benziner. Nennt man solch eine Auto „Bolide“?

Der Caprio vorn war bei den Besuchern weniger im Fokus als die futuristische und vollautomatische Kaffee-Station dahinter. Selbst Tee gibt es dort. Zwei braune und parallel im absolut gleichen Takt arbeitende braune Schwenkarme waren ein Hingucker. Aber das Quietsche-Entchen fand ich auch nett.

Die BMW-Werbung mit Spider Man musste ich mehrmals anschauen. Sie war richtig klasse. Offensichtlich tritt BMW als Großsponsor und mit Product-Placement im Film auf.

Im gleichen Gebäude ist das BMW-Abholcenter. Ich hatte im März 2008 die Gelegenheit, meinen neuen Firmenwagen BMW 318i hier abzuholen. Das Procedere hatte was. Man bekommt Zutritt zu einer Launch, erhält eine komplette interaktive Einweisung und dann steht er da. Das nagelneue Auto. Auf einem Drehteller. Dann dreht man – wenn man Glück hat, vor Zuschauern – zwei Ehrenrunden, bevor es dann rechts hinunter zur Ausfahrt geht. Das Abholen des Autos im Abholcenter ist aber nicht kostenlos, sondern ein Feature (zumindest war es das damals), das man bei der Konfiguration des Autos mitbuchen musste. Ich meine, dass ich damals für diesen kleinen Spaß 150 Euro hingelegt habe, vielleicht mehr. Dafür war auch ein Essensgutschein inklusive. Die Autos in der unteren Etage gibt es nicht zu kaufen bzw. abzuholen. Das war eine Sonderausstellung, die heute endet.

Rechts ist die Abfahrt ins Freie zu sehen. Bevor sich das große Ausfahrtstor öffnet, gibt es für jeden stolzen Neuwagenbesitzer ein Scheinwerferfeuerwerk. BMW. Freude am Fahren.

Wäre ich Motorrad-Freak, würde mir das Herz aufgehen.

Diese Version habe ich draußen noch nie herumfahren sehen. Schaut gemütlich und sicher aus.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich eine solche Maschine sicher beherrschen könnte.

Jeden einzelnen dieser Helme hätte ich als ETZ-Fahrer mit Kusshand genommen. Designtechnisch eine Augenweide.

Davon wurden nur zwei produziert. Ich denke, davon ließen sich weltweit Hunderte verkaufen.

Links – also mitten in München – ist ein BMW-Werk zu sehen. Rechts, das sind die zwei „ineinandergesteckten“ Kegel. Im „Vierzylinder“ (101m) haben es sich die BMW-Vorstände bequem gemacht. Darunter ist das BMW-Museum, das wir uns für den nächsten Besuch aufheben. Und rechts spitzt noch die Museumsschüssel heraus. Auf dem Dach ist ein riesiges BMW-Logo. Wenn man aus Westen München anfliegt, sieht man es unter sich und denkt sich: Fast geschafft. Endlich wieder dahoam.

Und weil noch ein wenig Zeit bis zum Fußballspiel war, spazierten wir durch den Olympiapark.

Für dieses Design hat der ideengebende Architekt Cord Wehrse vom Büro Behnisch & Partner hoffentlich alle bayerischen Preise und Verdienstorden bekommen, die der Freistaat aufbieten kann. Das initiale Konzept stammt aber vom Deutschen Pavillion der Weltausstellung 1967 in Montreal.

Ein letzter Blick…

…und ab in die U-Bahn, Richtung Allianz-Arena. We.Love.Munich.
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