Mittwoch, 27. Mai 2026

Das Lesen der heutigen Lokalseite gestaltete sich erstaunlich kurz. Über den Wettbewerb, bei dem Traktoren einen LKW möglichst schnell über eine Strecke von 400m ziehen, hatte ich online schon vor vierzehn Tagen gelesen. Das Event selbst fand schon am 3. Mai in Lohkirchen statt. Für mich war das somit kalter Kaffee.
Der Bericht füllte eine halbe Seite. Die andere halbe Seite war irgendein „Brückenrätsel“. Ansonsten? Nichts. Gar nichts. Nicht die kleinste Meldung über Neumarkt-Sankt Veit.
Offensichtlich hat der Lokalredakteur das Pfingstfest sehr ernstgenommen und hatte frei. Oder er war in Berlin, zum DFB-Pokalfinale. Auch das wäre ein Bericht wert. Man mag es nicht glauben, aber es waren erstaunlich viele Neumarkt-Sankt Veiter in Berlin. Jeder hätte seine Story über Berlin zu erzählen.
Mit der dünnen Nachrichtenlage ist das ovb aber nicht allein. Die deutschen Medien, hier der Merkur haben nichts Besseres zu tun, als darüber zu sinnieren, wie man im Fall der Fälle den Kanzler austauscht. Die Gazetten sehnen sich danach, das Land noch weiter nach links zu rücken.
Mit Hurra dem Untergang entgegen.
Die Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, Daniel Günther und Hendrik Wüst, stehen genau für diese noch linkere, noch fatalere Politik in Deutschland. Man glaubt, dass die Tage von Friedrich Merz gezählt zu sein scheinen.
„Der Hendrik ist die Zukunft unserer Partei.“
Ein „führender CDU-Mann“ aus NRW habe das laut WDR geäußert. Der ganze Merkur-Artikel kann auf den Müll. Faktenfreier kann man nicht schreiben. Nicht die Sozialen Medien machen „Unsere Demokratie“ kaputt, sondern die Mainstream-Medien mit dem ständig gleichen Geplapper, im Gleichklang natürlich. Die Bild geht voran, zum Glück hinter der Bezahlschranke. Dann lesen es wenigstens nicht so viele Menschen. Das Suchwort „Kanzlertausch“ im google führt zu den üblichen Verdächtigen. T-online schießt den Vogel ab: „Medienberichte legen nahe…“ Die Medien verweisen gegenseitig auf sich selbst. Ganz toll. Sie hassen die AfD uns spielen ihr mit Kanzlertausch-Berichten gleichzeitig in die Hände.
„Was gegen den Kanzlertausch spricht.“
Das ovb versucht, honorig dagegenzuhalten und interviewt sich selbst. Wüst sei dem liberalen Lager zuzuordnen.
Tatsächlich ist Wüst ist so überaus liberal, dass er ständig vom vertrauensvollen Verhältnis mit den Grünen in seiner Landesregierung spricht. Mehr müssen wir über den ovb-Beitrag nicht wissen.
Wir werden uns Merz zurückwünschen, wenn Wüst oder Günther das Zepter übernehmen. Wenn wir wollen, dass Deutschland ins komplette Chaos abgleitet, dann verschwenden wir auch nur einen Gedanken an Hendrik Wüst. Wüst in Kombination mit der SPD = Wüste.
Dark times ahead.
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„Die Zukunft war früher auch besser!“ Karl Valentin
Und nachts war schon immer kälter als draußen.