Ein Tag in Salzburg

Freitag, 01. Mai 2026

Wenn es uns nach Salzburg verschlägt, dann ist die Müllner Kirche immer der Orientierungspunkt, Denn von da aus geht der Höhenweg über den Mönchsberg Richtung Altstadt.

Man kann die Altstadt aber auch ignorieren und stattdessen mitten in der Stadt professionell klettern.

Das ist der Klassiker unter den Fotomotiven.

Hier sind die schneebedeckten Berge noch ein wenig besser zu sehen.

In einer Quergasse zur Getreidegasse befindet sich der wohl kleinste Laden Salzburgs – mit einer Tiefe von 75cm.

Die „Schloss“-Fußgängerbrücke mit dem Sacher-Hotel im Hintergund.

Viele Menschen in der Stadt, aber wenig Wasser in der Salzach.

Der Mirabellgarten ist zwingend zu besuchen, wenn man in Salzburg ist.

Die Blumenpracht ist überragend.

Das Zwergerlgarten.

Die Berge sind von der Imlauer-Roof-Top-Sky-Bar zum Greifen nah. Im Bild ist der Hohe Göll (2.522m) zu sehen. Im August 1992 war ich oben. Ich bin froh über jeden Berg, den ich in jungen Jahren bestiegen habe.

In der Linzer Gasse gibt es noch einen Briefmarkenladen. Kindheitserinnerungen werden wach.

Gefühlt sind sie immer da, wenn wir da sind. Stiller Protest gegen die industrielle Tierverarbeitung. Auf den Bildschirmen wurden Küken „sortiert“. Gegen diesen Wahnsinn hilft nur eines: Vegetarian for ever.

Eine Fahrt kostet für 25 Minuten etwa 60 Euro.

Im großen Festspielhaus schauten wir uns gemeinsam mit etwa 1.280 anderen Gästen die große Show an. Durch die Show zog sich eine Choreografie: Gut gegen Böse. Fazit der Darbietung Beeindruckend.

Am Abend wurde wurde das eh schon geschäftige Salzburg noch voller. Man hört alle Sprachen.

Das ist das Hab und Gut einer Obdachlosen, die grade die Unterführung fegte. Sie saß im Rollstuhl.

Wenn man den Zug nach Rom nimmt und im Schlafabteil nächtigt, ist man elf Stunden später ausgeruht in der italienischen Hauptstadt.

Der Salzburger Bahnhof macht einen modernen Eindruck. Man kann deshalb den Zug nach Hause nicht verfehlen. Man sucht einfach nach dem ältesten Fortbewegungsmittel auf dem gesamten Bahnhof. Und schon ist man richtig.

Ich habe aber meinen lieben Frieden mit der VT628 geschlossen. Fällt nie aus, immer zuverlässig. Ich steh drauf.

Und weil wir grade bei Zügen sind: Nach der Fertigstellung der A94 könnte es jetzt doch bitte zügig mit dem zweigleisigen Ausbau Mühldorf-München weitergehen. Doch was geschieht. Obertaufkirchen wehrt sich gegen die Schließung von irgendeinem Bahnübergang.

Schwindegg wehrt sich gegen Strommasten. Bedrohte Vogelarten würden im Gemeindegebiet nisten, weshalb die 110kV-Masten der Bahn eine Gefahr darstellen würden. Ach so. Bei normalen Vogelarten ist Schwindegg nicht so kleinlich. Da dürfen sich die Vögel dann schon mal bei Nacht und Nebel das Genick brechen, wenn sie gegen die Seile fliegen, oder wie? Gleichzeitig plant die Gemeinde Standorte für Windräder. Genau mein Humor. Der Lärmschutz wird natürlich von einem Fachbüro geprüft. Die Stellungnahme schreibt selbstverständlich eine Anwalt. Wie man sieht, wird mit der ABS38 kräftig Kasse gemacht.

Keiner steckt zurück, um eine gute Lösung schnell zu ermöglichen. Und so tuckern wir Bürger des Chancenlandkreises Mühldorf weiterhin auf einem Gleis von und nach München.

So wird es in Deutschland nichts.


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2 Gedanken zu „Ein Tag in Salzburg“

  1. Christine Hötzinger

    Ein paar Zeilen, In Salzburg gibt es auch die Felsenputzer oder auch Bergputzer genannt. Sie überprüfen lockeres Gestein am Mönchsberg, Kapuzinerberg etc. Den Nightjet Salzburg nach Rom über Firenze gegen 22 Uhr kann ich empfehlen. Man kann wählen zwischen Sitzplatz, Mini cabin, Familiencabine oder Liegewagen inkl. Frühstück. In Tiburtina geht es dann weiter mit der Metro oder Bus in die Innenstadt. Zum Meer Metro A Bahnhof Termini Wechsel in Termini nach Pyramide mit B und von dort mit Metro Mare ans Meer. In 25 bis 35 Minuten ist nan dort. Man benötigt nur eine Metrokarte für die Hinfahrt Preis 1. 50 Euro. Von dort zu Fuß an das Meer gibt es einige Bars. Spezial Preis Espresso 0,50 Euro Cappuccino 1 Euro. Wichtig: Im Termini wechseln, sonst zwei oder drei Karten. Manchmal funktionieren die Karten im Bus nicht. Bei uns würde man für 1.50 Euro keinen Meter fahren.

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