Homeoffice: Viele Beschäftigte inszenieren laut Umfrage Produktivität

Sonntag, 29. März 2026

https://www.welt.de/wirtschaft/article69c5f7c88f57616717160daa/homeoffice-co-beschaeftigte-inszenieren-laut-umfrage-produktivitaet.html

Leider war ich nicht Teil der Umfrage. Und leider ist die Umfrage auch nicht einsehbar. Spiegel, WeLT, Handelsblatt, WirtschaftsWoche – alle schreiben den gleichen Schrott. Nächtliche E-Mails, scheinbarer Online-Status. Der erste brauchbare Satz im Bericht ist dieser:

„Das Büro hat seine Funktion als produktiver Arbeitsort teilweise verloren.“

Präsenz sei offensichtlich wichtiger als Leistung. Wer vor allem Anwesenheit einfordert, dürfe sich nicht wundern, wenn genau diese optimiert wird. Jetzt wird es interessant.: 70% der Befragten wären bereit, für die Möglichkeit, dauerhaft im Homeoffice zu arbeiten, auf 5% ihres Gehaltes zu verzichten. Diese Option merke ich mir.

Es ist völlig klar, dass ein Mitarbeiter, der im Homeoffice nicht produktiv ist, im Büro keinen Deut produktiver ist. Wenn Firmen von ihren Mitarbeitern Präsenz fordern, dann werden die Mitarbeiter dann eben präsent sein, aber nicht produktiv. Bürozwang scheint mir eine Sackgasse zu sein.

https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/plus233433901/Homeoffice-Mit-diesen-Argumenten-ueberzeugen-Sie-skeptische-Chefs.html

Hinter diesem Link werden Homeofficebegeisterten Argumente pro Homeoffice an die Hand gegeben. Leider hinter einer Bezahlschranke. Ich bin nah dran, WeLTplus zu abonnieren. 129,99 Euro pro Jahr sind aber nicht grade wenig.

Die vielen Abos werden langsam unübersichtlich. Ich hatte darüber berichtet, wie ich mit meinen Druckerpatronen reingeflogen bin. Abhilfe könnte ’smart hp‘ mit seinem ‚instant ink‘-Angebot bringen. Ich habe mir die Kosten angeschaut und stelle fest, dass die Sache anders funktioniert, als ich dachte. Mein Vorstellungsvermögen ging in die Richtung, dass der Drucker an HP meldet, wenn die Tinte zur Neige geht, HP mir automatisch neue Patronen schickt und die Kosten vom Konto abbucht.

Leider zu einfach gedacht. Das Bezahlmodell beruht auf dem durchschnittlichen Druckverhalten des Users. HP zeigt auf, dass ich 63 Seiten pro Monat drucke. Ich befände mich somit im „Mäßig“-Tarif. Für 100 Seiten pro Monat würde ich 6,99 Euro pro Monat bezahlen. Nicht verbrauchte Seiten kann man auf den Folgemonat übertragen. Je 10 Seiten, die man über die 100 Seiten hinaus druckt, zahlt man einen weiteren Euro. Und natürlich wird man mit 3 Monaten Gratisdrucken zum Abschluss des Abos gedrängt.

ChatGPT: Lohnt sich die Sache für mich? Antwort: Nein. Ich sei mit meinen manuellen Bestellungen besser dran. Von meinem Fauxpas mit den Falschbestellungen habe ich der KI lieber nichts erzählt. Würde die KI meine Bestellfehler mit einpreisen, würde sie wahrscheinlich sagen: Lass mal gut sein, alter Mann. Deine manuellen Patronenbestellungen sind ab sofort Geschichte. Die Patronen werden ab jetzt automatisiert von HP geliefert. Es genügt, wenn du bezahlst.


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