Sonntag, 08. März 2026


In einem meiner Blogs zur Kommunalwahl hatte ich – in meinem Übermut – angedeutet, dass ich mir einen Durchmarsch von Stefan Streck vorstellen könnte. Der Wahlkampf war einfach stimmig und intensiv und der Veränderungswille spürbar.
Das heutige Ergebnis löste bei der Neumarkter CSU und ihren Unterstützern eine große Freude aus. Von allen Beteiligten fiel nach intensivem Wahlkampf eine große Last ab.
Wir verfolgten das Eintrudeln der Ergebnisse gemeinsam mit vielen Kandidaten aller Parteien und Wählergemeinschaften im großen Sitzungssaal im Rathaus. Als die 14 Wahlbezirke ausgezählt waren, war der Applaus von uns CSUlern für Stefan Streck entsprechend lang.
Die CSU feierte dann bei der Bäckerei Windhager fröhlich weiter. Wir gesellten und dazu, und ich führte in kleiner Runde aus, dass ich heilfroh bin, dass die Neumarkt-Sankt Veiter der CSU das Debakel von vor sechs Jahren verziehen haben. Der Veränderungswille war größer als der Wille, sich an die ungefähr gleiche Konstellation zu erinnern.
Debakel von vor sechs Jahren spielte keine Rolle mehr.
Während alle Wahlkamphelfer der CSU aufatmen können, geht die Arbeit für Stefan Streck jetzt erst richtig los. Was er sicherlich nicht benötigt, ist ein zweiter Schreibtisch für eine Betreuerin im Bürgermeisterbüro oder eine Einweisung, wo im Rathaus die Toiletten sind. Ich kann den Wahlverlierern nur empfehlen, bis zur Vereidigung des neuen Bürgermeisters (ich glaube: Mai-Sitzung) verbal kein weiteres Porzellan zu zerschlagen.
Bei den Teilergebnissen war ich über den Wahlbezirk Hofthambach überrascht. Für Stefan Streck votierten 67,4%, für Peter Hobmaier 9,5%. Nach dem Stefan Streck schon in Hörbering 51% bekommen hatte, war das natürlich ein schöner Auftakt. Ab da war Stefan Streck bis zum Ende der Auszählung recht stabil über 50%. Ich empfehle der CSU, ihre zukünftigen Sitzungen ab und an beim Zens in Hofthambach durchzuführen.
Schöne Sache, dass die Stichwahl, mit der wohl die meisten Neumarkt-Sankt Veiter gerechnet hatten, nun ausfällt. Ein klareres Votum kann es gar nicht geben. Wir sprechen über einen unerwarteten und erdrutschartigen Sieg. Das Ergebnis lässt keinen Interpretationsspielraum zu.
Neumarkt-Sankt Veit wird einen sehr jungen Bürgermeister haben, der unsere größtmögliche Unterstützung braucht und auch bekommen wird. Wir wollten die Veränderung und haben die gewünschte Zeitenwende jetzt eingeläutet. Nun kommen wir auch damit klar und führen unsere Stadt in eine andere und bessere Zukunft. Denn eines ist auch klar. Die Abstimmung für die Zukunft ist auch eine Abstimmung über die Gegenwart.
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