Wie ich diese Fake-Accounts auf X hasse

Sonntag, 08. Februar 2026

Die Betreiber dieser Parodie-Accounts diskreditieren die sozialen Plattformen. Sie führen uns in die Irre und fühlen sich gut dabei. Hunderte fallen darauf rein und antworten erregt, während sich die Betreiber ob unserer Dummheit ins Fäustchen lachen und auch noch Geld damit verdienen.

Man könnte das einfach ignorieren, nur wird der Abschaum einfachen X-Usern wie mir direkt in die Timeline gespült. Spätestens hier müsste doch die KI zuschlagen und diese Accounts identifizieren, zumal ja auch noch das echte Bild von Rupert Polenz verwendet wird. Da müsste der Spaß dann doch ein Loch bekommen.

Man muss diese Accounts ja nicht gleich eliminieren. Wenn sich die Betreiber gut dabei fühlen, so what. Aber diese Accounts in die Algorithmen einzubeziehen und für Verbreitung zu sorgen – das ist der Fehler. Wie überall geht es aber um Geld. Mehr Accounts bedeuten mehr Attraktivität für Werbepartner. Und das heißt: Mehr Einnahmen für X. Also lässt man uns mit diesem geistigen Schrott allein.

Man sieht den geschriebenen Quatsch und denkt gar nicht daran zu checken, wer das geschrieben hat. Weil man schon beim Lesen auf 180 ist und die Sinne somit nicht mehr scharfgestellt sind. Man geht davon aus, dass der Schmarrn – wie gewöhnlich – von Rupert Polenz, dem Alt-CDUler kommt, dem man diesen Mist tatsächlich zutraut.

Ich war schon mitten in dem seltenen Vorgang, zu antworten. Im letzten Moment fragte dann doch noch der gesunde Menschenverstand bei mir nach, ob das überhaupt Sinn hat. Und erst jetzt sah ich den eigentlichen Absender – ein Parodie-Account. Es bewahrheitet sich der alte Grundsatz: Einhalten der 24h-Regel und im erregten Zustand die Hände von der Tastatur nehmen. Beinahe hätte ich diese wichtige Regel ignoriert.

Im vorliegenden Fall habe ich erstmals einen Account als Spam gemeldet und anschließend blockiert.


Entdecken Sie mehr von Michael Behrens

Melden Sie sich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen

Entdecken Sie mehr von Michael Behrens

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen