Donnerstag, 08. Oktober 2026

Ich kann nicht glauben, dass unser Land wieder in eine Situation geraten ist, bei dem der Antisemitismus in der Verhandlungssache geworden ist.
Vor dem Hintergrund des Holocausts und der Ereignisse am 07.10.2023 in Israel, als 1.200 Juden und andere Menschen in Israel durch die Hamas regelrecht abgeschlachtet wurden, fehlen mir bei der Beschreibung dessen, was in Berlin gerade geschieht, die Worte. Ich habe jetzt von einem Fall gehört, bei dem eine verschleppte junge Jüdin öffentlich vergewaltigt und anschließend vom Täter eiskalt erschossen wurde.
Offensichtlich ist es dem links-rot-grünen Komplex jedoch gelungen, eine Täter-Opfer-Umkehr herbeizuführen. Leider haben auch einige Medien mitgespielt, sodass sich diese Absurdität verfestigt hat.
Ein aktuelles Beispiel für Täter-Opfer-Umkehr vom 7. Oktober 2026
In Hamburg wurde ausgerechnet zum dritten Jahrestag des Hamas-Massakers eine propalästinensische Demonstration unter dem Motto „Drei Jahre Genozid“ angekündigt. Die Opfer wurden vollständig ausgeblendet.
„Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir waren der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.“
Das Zitat stammt von Angela Merkel aus dem Jahr 2008, anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels. So weit, so gut. Doch für mich stellt sich die Frage, wie konsequent Merkel diese historische Verantwortung später tatsächlich in praktische Politik übersetzt hat. Insbesondere ihre Flüchtlingspolitik des Jahres 2015 muss sich aus meiner Sicht auch daran messen lassen, wie entschlossen Deutschland dem Antisemitismus begegnet. Später darauf angesprochen, antwortete sie schlicht: „Nun sind sie ja nun mal da.“
Historisch hat es eben nicht ausgereicht, die Staatsräson auszugeben, dass die Sicherheit und Existenz Israels für die Bundesrepublik nicht verhandelbar ist. Nicht einmal Frau Merkel hat sich in ihrer praktischen Politik an ihre eigenen Grundsatzaussagen gehalten.
Für mich ist völlig klar, dass Antisemitismus grundsätzlich und zu 100% abzulehnen ist. Es gibt keinerlei Verhandlungsspielraum. Aus. Fertig. Amen.
Dark times ahead.
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