Freitag, 17. Juli 2026

Gestern hatte ich Gelegenheit, mich mit Stefan Streck über seine neue Aufgabe als Bürgermeister der Stadt Neumarkt-Sankt Veit auszutauschen und einige Fragen zu stellen. Wir kennen uns aus alten Fußballzeiten schon ewig und blieben somit auch für das Interview beim ‚Du‘.
1. Deine kommunalpolitische Karriere vor dem Einzug ins Rathaus kann man als durchaus kurz bezeichnen. Das heißt, du bist ins kalte Wasser gesprungen. Wie kalt war das Wasser wirklich?
Es war tatsächlich angenehm lauwarm. Ich wurde von der Verwaltung sehr herzlich empfangen. Alle Kolleginnen und Kollegen wussten, dass mit meiner Amtsübernahme ein neuer Wind wehen wird. Die Akzeptanz war sofort da. Anfangsentscheidungen wurden sofort übernommen. Auch seitens der Neumarkter kamen und kommen immer noch jede Menge positive Mails und Anrufe. Und auch in Gesprächen wird mir immer wieder verdeutlicht, dass die Art und Weise, wie ich auf die Neumarkter zugehe, als sehr positiv empfunden wird.
2. Stefan, du bist jetzt ungefähr 70 Tage im Amt, was hat dich in den letzten zehn Wochen am stärksten positiv beeindruckt bzw. überrascht?
Überraschungen gab es nicht wirklich. Beeindruckt war ich von der Verwaltung, die seit dem ersten Tag hinter mir steht. Wir versuchen gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Die Frage stand ja im Raum, wie einzelne Kollegen und Kolleginnen nach 24 Jahren und entsprechend eingefahrenen Strukturen auf einen neuen Bürgermeister reagieren würde. Man merkt jedoch, dass die Verwaltung positive Veränderungen herbeiführen möchte.
3. Gab es schon eine oder mehrere Entscheidungen, bei denen du die Ellenbogen ausfahren, sprich: dich durchsetzen, musstest?
Diese Situationen gab es tatsächlich schon. Das betraf aber nicht rathaus-interne Dinge, sondern eher Antragsteller, deren Vorstellungen teilweise deutlich über das rechtlich Machbare hinausgingen. An Recht und Gesetz und Bauvorschriften lässt sich nun mal nicht rütteln. Deshalb kann nicht jeder Wunsch erfüllt werden. Das war in den letzten 24 Jahren so und ist heute nicht anders.
4. Wie kompensiert du den Umstand, dass du ja Verwaltungsrecht nicht gelernt hast und deshalb noch nicht so sattelfest sein kannst, wie der Altbürgermeister es war?
Viele Dinge drehen sich um das Bauwesen. Diesbezüglich muss ich sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir ein sehr gut arbeitendes Bauamt haben. Selbst das Landratsamt Mühldorf spricht von einem der besten Bauämter im Landkreis. Konkret wird z.B. jeder Bauantrag im Team gemeinsam besprochen, rechtlich beleuchtet und abgestimmt. Am Ende nutze ich selbstverständlich auch meinen Ermessensspielraum und überlege mir darüber hinaus, wie ich die Themen in die Fraktionen hineinbringe.
5. Ist man 24×7 Bürgermeister oder ist zumindest der Sonntag ein wenig ruhiger?
Der Arbeitstag besteht im Moment aus 12 bis 13 Stunden. Auch sonntags bin ich gelegentlich im Rathaus. Der Arbeitsdruck hängt auch von der Terminsituation ab. Viele Termine, besonders Außentermine, bedeuten, dass die normale Büroarbeit liegen bleibt. Und das behagt mir nicht. Ich mag es, wenn der Schreibtisch abends aufgeräumt ist und die Sachen erledigt sind. Das möchte ich beibehalten. Und das soll auch ein Signal in alle Richtungen sein: Wir im Rathaus erledigen unsere Aufgaben zügig.
6. Wo siehst du für die nächsten fünf Jahre die größten finanziellen Risiken auf die Stadt zukommen?
Unser Haushalt ist solide. Wir haben keine großen Sprünge ins Negative oder ins Positive. Das schaut in anderen Kommunen deutlich schlechter aus. Wir müssen schauen, wie wir das Thema Wirtschaft in der Zukunft angehen und sie in unsere Stadt bringen. Positive Effekte wird es hoffentlich schon in den nächsten Monaten geben. Die Frage, wie wir unsere Kassen wieder mit Geld füllen, ist allgegenwärtig.
7. Hast du den Eindruck, dass die Bundesregierung bzw. die Bayerische Staatsregierung die finanziellen Sorgen der Kommunen ernstnimmt? Und falls das so ist, und es gibt Gegenmaßnahmen, wann wird Neumarkt-Sankt Veit finanziell spürbar entlastet?
Die Sachlage ist einfach. Wenn wir immer mehr Auflagen und Aufgaben übertragen bekommen, dann schnürt uns das finanziell immer stärker ein. Kläranlage und Wasserwerk sind Projekte, die alternativlos sind und entsprechend ins Geld gehen. Insgesamt sind wir aber auf einem guten Weg. Vielleicht muss man bei Investitionen auch einmal ein gewisses Risiko eingehen. Es geht darum zu überlegen, wo Neumarkt in zehn Jahren stehen soll. Dazu braucht es Visionen. Vielleicht muss man sich dann auch einfach mal trauen zu sagen: Das machen wir jetzt.
Zur Frage zurückkommend ist es so, dass die Bürgermeister und Kreisräte eine Aktion gestartet haben, auch zusammen mit anderen Landkreisen, um aufzuzeigen, wie bitter nötig eine finanzielle Unterstützung ist. Ich war letzte Woche für zwei Tage beim Städtetag in Landshut. Ich konnte mich ganz kurz mit Markus Söder unterhalten. Es gab eine Podiumsdiskussion. Der Vorsitzende des Städtetages hat klar formuliert, dass die Bayerische Staatsregierung die Kommunen unterstützen muss. Markus Söder hat Hilfe zugesagt. Wie das konkret ausschauen könnte und wird, wissen wir nicht.
8. Jetzt bist du ja in der gleichen Partei wie unser Heimatabgeordneter Stephan Meyer und Landrat Max Heimerl. Und auch die Bayerische Staatsregierung ist CSU-geführt. Nutzt es dir, dass du quasi in der „richtigen“ Partei bist?
Im Alltag, in der Kommune, in der Verwaltungsstruktur spielt dieser Umstand eher keine Rolle. Entscheidend ist es, im Hintergrund die Kontakte zu haben, wenn es darauf ankommt. Wenn man kurzfristige Entscheidungen herbeiführen muss und ganz schnelle Informationen braucht, können die richtigen Kontakte natürlich sehr wertvoll sein.
9. Wenn man sich die Investitionen anschaut, die der Feuerwehrbedarfsplan empfiehlt und den dagegenstehenden Haushaltsposten von nur 203.000 Euro für Feuerwehrinvestitionen im Jahr 2026 – ist das nicht ein eklatanter Widerspruch? Es wird immer über das Feuerwehrhaus in Teising gesprochen. Aber ohne Haushaltsansatz kein Neubau, oder?
Ich bin in sehr engem Kontakt mit allen Feuerwehren und dabei, mir alle Feuerwehrhäuser persönlich anzuschauen. Mir ist wichtig, mit jedem Kommandanten und jeder Feuerwehr zu sprechen. Ich habe noch drei Termine, dann ist das Bild vollständig. Die Feuerwehr hat akzeptiert, dass der Bedarfsplan nicht fortgeschrieben wird, weil sich seit der Erstellung so wenig getan hat. Die Feuerwehren fordern auch nicht, dass der Bedarfsplan 1:1 und zu 100% in einem bestimmten Zeitraum umgesetzt wird. Unsere Arbeit besteht nun darin, auszuarbeiten, was dringlich ist und was geschoben werden kann. Dringlich – und wir wissen das alle – ist das Feuerwehrhaus in Teising, aber: Ohne Haushaltsansatz kein Neubau und ohne Baugrund kein Haushaltsansatz. Wir müssen weiter in die Gespräche gehen. Das Entscheidende ist aber, dass die Sicherheit in Neumarkt-Sankt Veit weiterhin gegeben ist. Wir haben eine Top-Feuerwehr. Wir haben eine Top-Ausstattung.
10. Bahnradweg nach Marklkofen. Man könnte meinen, es sei nur ein Wahlkampfthema gewesen. Wie ernsthaft sind die Bemühungen tatsächlich? Wie ist der Status?
Zwei Wochen nach meinem Amtsantritt habe ich mit Frau Engelmann vom Bauamt intensiv über die nächsten Schritte gesprochen. Wir wissen, dass es der Plan ist, 2029 mit dem Bau zu beginnen. Ob der Termin haltbar ist, kann keiner so genau sagen. Die Vorplanungen laufen. Die Begutachtung der Streckenabschnitte ist abgeschlossen. Unser Job bleibt weiterhin die Anbindung nach Hörbering, aber auch da sind wir bereits im Status der Vertragsverhandlungen.
11. Umbau der Badstraße. Seit mindestens 2017 wird darüber diskutiert, z.B. im ISEK (Innerstädtisches Entwicklungskonzept). Will und kann man das Projekt angesichts der klammen Kassen vorantreiben?
Ob wir uns das leisten können, das kommt noch auf. Im Januar wird es eine Klausurtagung mit allen Abteilungsleitern und den Stadträten geben. Dort wird dann auch zum Thema ISEK und Badstraße gesprochen werden. Ziel ist es, das Projekt Badstraße vielleicht schon in den Haushalt 2027 oder 2028 zu bringen.
12. Das Freibad arbeitet seit Menschengedenken defizitär. Besteht mittelfristig die Gefahr einer Schließung?
Es besteht absolut keine Gefahr. Das Rathaus steht geschlossen hinter dem Freibad.
13. Abschließbare Fahrradboxen am Bahnhof. Ein entsprechender Antrag war in 11/2023 vom Stadtrat abgelehnt, von der CSU in 05/2025 im Stadtrat mit positivem Ergebnis wieder zur Abstimmung gebracht worden. Wie ist die Tendenz? Kommen die Boxen? Oder eher doch nicht?
Ich bin offen für jede Thematik. Abschließbare Fahrradboxen sind absolut sinnvoll. Die CSU wird hier noch einmal einen Antrag einbringen. Dann schauen wir uns das an und entscheiden anschließend darüber.
14. Wohnmobilstellplätze auf dem Volksfestplatz. Geschätzte Kosten lagen in 2024 bei 30.000 Euro. Das galt als nicht finanzierbar. Dann tat sich eine Fördermöglichkeit auf. Wie ist der Status?
Ende 2026 werden sie da sein. Wir beginnen jetzt unmittelbar mit den Erdarbeiten.
15. Trinkwasserversorgung: München schränkt den Verbrauch bereits ein. Wie ist die Situation in Neumarkt-Sankt Veit?
Trinkwasser ist eines der wichtigsten Güter. Das ist Neumarkt nicht anders als in anderen Städten und Gemeinden. Wir müssen mit Wasser sorgsam umgehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Mitteilungsblatt und auf der Homepage immer wieder zum sorgsamen Umgang mit Wasser auffordern. Wir werden darüber hinaus einen Social-Media-Beitrag erstellen, um die Menschen zu sensibilisieren. Auch das neue Wasserwerk wird helfen, effizienter zu werden. In dem Zusammenhang bin ich sehr froh darüber, dass wir mit Thomas Voglsamer wieder einen Wassermeister haben, der zudem die Prüfungen mit sehr guten Ergebnissen absolviert hat. Für die Zukunft sind wir in Sachen Wasserwerk somit personell sehr gut aufgestellt.
16. Wie schaut es derzeit mit den Wasserverlusten aus, die der frühere Stadtrat Geltinger (SPD) wegen maroder Leitungen auf 30% schätzte?
Die Schätzung war in der Tat sehr nahe an der Wahrheit. Durch entsprechende Maßnahmen haben wir die Wasserverluste auf 18% gesenkt. Zur Ermittlung der Ursachen hilft uns die Technik ganz enorm. Mittels Funk werden in verbrauchsarmen Zeiten von Wasserzählern, die an verschiedenen neuralgischen Punkten installiert wurden bzw. werden, relevante Werte per Funk an eine Zentrale geliefert. Daraus lässt sich ableiten, wo es konkret zu Verlusten kommt. Ziel ist es, die Verluste in den nächsten drei bis vier Jahren auf unter 10% zu drücken.
17. Kommunale Wärmeplanung. Man hat das Gefühl, dass außer der Planerstellung nichts geschehen ist. Was ist konkret in der Planung und bleibt es bei der Position, dass Geothermie unbezahlbar ist? Ampfing, Waldkraiburg, Tüssling, Aschau, Polling, Teising und auch Mühldorf sind anderer Meinung. Es wird selbst gebohrt, bzw. darüber nachgedacht, sich an einem regionalen Wärmenetz zu beteiligen. Viele Privathaushalte in Neumarkt dürften dagegen weiterhin das Gefühl haben, mit zukünftigen Lösungen auf sich gestellt zu sein.
Die Geothermie war Thema im Wahlkampf. Ich habe immer gesagt, dass wir diese Technologie nicht außer Acht lassen dürfen und mit einigen Kommunen darüber gesprochen. Knackpunkt ist immer, dass es für die Geothermie einen oder mehrere Großabnehmer braucht. Unsere Aktivitäten fokussieren sich im Moment auf die Schaffung eines Wärmenetzes. Dafür halten wir entsprechende Flächen zurück. Per Machbarkeitsstudie werden die Möglichkeiten ausgelotet, eine Großwärmepumpe mit Großspeicher zu installieren. Weil man hier eine Redundanz braucht, käme noch eine Hackschnitzelheizung hinzu. Damit würden wir dann zunächst die städtischen Liegenschaften versorgen. Wir sind also keineswegs untätig.
18. Neumarkt ist beim Landkreiswerk dabei. Mit welchem bisherigen konkreten Effekt?
Das Landkreiswerk ist ein starker Partner und verfügt über jede Menge an Knowhow und Informationen, auf die wir ständig zurückgreifen.
19. Wann wird das neue Klärwerk fertig sein und eingeweiht werden?
Das Klärwerk wird 2027 fertiggestellt. Natürlich wird es eine Einweihungsfeier und einen Tag der offenen Tür geben.
20. Windenergie: Das Thema wird rauf und runter diskutiert. Wann kommt das erste Windrad und wo wird es stehen?
Das Landkreiswerk hat mit vielen Besitzern von Vorranggebieten gesprochen und sich diese Gebiete auch teilweise sichern können. Es wird aber aktuell in Neumarkt-Sankt Veit kein Windrad gebaut. Der Grund ist einfach der, dass der Bau von Windrädern im Moment nicht rentabel ist. Insofern sind die Investoren entsprechend zurückhaltend.
Anders schaut es im nahegelegenen Schönberg aus, was wegen der Sichtverhältnisse sicherlich auch für einen Teil der Neumarkter Bürger von Interesse ist. Schönberg ist nicht im Landkreiswerk dabei und verfolgt eigene Ziele. Die Planungen für einen Bau eines Windrades auf dem dortigen Gemeindegebiet werden – so weit mir bekannt – weiter vorangetrieben.
21. Für die zwei hochsanierungsbedürftigen Gebäude am oberen Tor (Alte Schmiede und Bahnhofstraße 1) gibt es weder das Geld noch einen belastbaren Sanierungs- noch einen ernstzunehmenden Nutzungsplan. Ist es ein Fehler bzw. ist es für NSV ein Klotz am Bein, diese beiden Gebäude überhaupt zu besitzen? Müsste man sich dieser Ruinen nicht endlich entledigen?
Ich bin seit 70 Tagen im Amt und kann dazu noch nicht wirklich etwas sagen. Wir stehen hier noch ganz am Anfang der Überlegungen.
22. Das obere und das untere Stadttor sind seit vielen Jahren komplett ungenutzt. Wann kommt Bewegung in die Sache?
Ganz klare Aussage hierzu: Was wir besitzen, muss auch genutzt werden. Wir haben bei den beiden Türmen ein echtes Brandschutzproblem, was aber lösbar ist. Unser Archiv und unsere Museumsräume platzen aus allen Nähten. Insofern gibt es Ideen, die wir angehen müssen.
23. Der Leerstand in NSV ist auffällig. Verbietet es sich auf Grund dieses Leerstandes bis auf Weiteres nicht von selbst, weitere Baugebiete auszuweisen?
Für Neumarkt sind Leerstände eigentlich eine Katastrophe. Als Stadt kann man relativ wenig machen. Wir wollen unter Einbeziehung des Wirtschafts- und Gebäudereferenten mit einem Leerstands-Management starten, stehen da aber aus Zeitgründen noch ganz am Anfang. Ziel soll es schon sein, bei den Eigentümern nachzufragen, wie es mit der zukünftigen Nutzung von Flächen und leerstehenden Häusern ausschaut.
Ich bin dagegen, keine Baugebiete mehr auszuweisen. Zu meiner Vision gehört es, Baugebiete voranzubringen. Ein Stopp wäre fatal. Ich möchte, dass unsere Stadt gesund wächst.
Beispielsweise zeigt das Bauprojekt in der Adlsteiner Straße, wie stark das Interesse an Miet- und Eigentumswohnungen ist. Es handelt sich dabei auch nicht um eine Umverteilung nach der Logik, dass Neumarkter einfach von alten Wohnungen in neue Wohnungen ziehen, was vielleicht weiteren Leerstand nach sich ziehen würde. Viel mehr kommen die meisten Anfragen von auswärts. Was ich damit sagen möchte: Der Bedarf an Wohnraum ist ungebrochen. Bauaktivitäten einzudämmen, ist daher keine Option.
24. Mit der Schließung des Gasthofs zur Post und des Edeka-Marktes verliert der Stadtplatz zwei wichtige Anlaufstellen. Das ist ein herber Einschnitt. Lässt sich bereits absehen, wie es an diesen Standorten weitergehen könnte?
Natürlich reicht es hier nicht, nur zuzuschauen. Wir sind aktiv dabei, mit den Besitzern zu sprechen und Möglichkeiten auszuloten. Es gibt aber einen klaren Grundsatz. Erdgeschossflächen werden definitiv nicht zu Wohnflächen umgebaut. Wir erhalten unsere Ladenflächen. Es gibt keine Nutzungsänderungen. In beiden Fällen sind wir aktiv und sprechen mit Interessenten über die zukünftigen Möglichkeiten.
25. In mehreren Bereichen Neumarkt-Sankt Veits haben die Bewohner mit Krähenplagen zu kämpfen. Ist das Thema eventuell schon auf deinem Schreibtisch gelandet?
Nicht direkt, aber das Thema ist mir natürlich als Jäger bekannt. Ich habe eine Jagdrevier in Elsenbach. In Neumarkt ist es noch ein wenig schlimmer. Ich bin ganz ehrlich. Man kann wenig machen. Es ist wirklich eine Katastrophe. Bäume umzuschneiden ist keine Option. Schießen ist keine dauerhaft effiziente Lösung. Schon gar nicht, weil es im Stadtgebiet nicht erlaubt ist.
26. Stell dir vor, du müsstest Neumarkt-Sankt Veit in zwei Minuten an einen Investor verkaufen. Was wären deine drei stärksten Argumente?
Ich weiß, wie die Frage gemeint ist, aber die Antwort ist ganz klar: Unsere Stadt steht nicht zum Verkauf.
Vielen Dank dafür, dass du dir für das Gespräch ein wenig Zeit genommen hast.
Sehr gerne.
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ദ്ദി
Nach diesem Interview ist das OVB endgültig überflüssig.