Montag, 13. Juli 2026

https://www.ovb-heimatzeitungen.de/muehldorf/2026/06/18/planung-soll-immer-aktuell-sein.ovb
Früher hieß es: Mein lieber Charlie. Heute muss es heißen: Mein lieber ovb.
Wegen meines Urlaubs waren mir einige ovb-Berichte entgangen. Jetzt heißt es aber: Nachkarten. Heute geht es um den ovb-online-Bericht vom 20.06.2026 über die Sitzung des Finanz- und Verwaltungsausschusses vom 16.06.2026.
„Die Fortführung würde rund 75.000 Euro ausmachen.“ ovb-online.de 20.06.2026
ovb-online spricht bei der Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans bis zum heutigen Tag von 75.000 Euro. In der Stadtratssitzung ging es nur um 7.500 Euro, was auch völlig korrekt ist. Denn: Würde allein die Fortschreibung 75.000 Euro kosten, dann wäre die Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans in 2021 in die Hundertausende gegangen. Und das für einen Plan, von dessen Empfehlungen bis heute praktisch nichts umgesetzt wurde.. Also kann 75.000 Euro nicht richtig sein. Offenbar ist dem ovb-Redakteur der Fehler später selbst aufgefallen oder er wurde darauf hingewiesen, sodass es am 22.06. zu folgender Berichtigung in der Papierausgabe kam:

Ganz toll. In der Papierversion wird der Fehler halbwegs berichtigt. 7.080,00 Euro sind auch nicht wirklich richtig. Hier fehlen die zu fahrenden Kilometer für einen Präsentationstermin. 7.500,00 Euro ist zielführend. In der Online-Version steht der Fehler mit den 75.000 Euro bis heute drin. Vielleicht muss ich dem ovb einmal erklären, dass es zwei Plattformen gibt, um die man sich bei Fehlern kümmern muss:
- www.ovb-online.de (Online-Ausgabe)
- www.ovb-heimatzeitungen.de (Kopien der Papierausgaben)
Wenn ich vor mich hin google, stoße ich bei den Treffern natürlich auf ovb-online.de und nicht auf ovb-heimatzeitungen.de. Ich muss mich dabei darauf verlassen, dass in der Zeitung nichts anderes steht, als in der Onlineversion. Die Korrektur hätte in ovb-online unbedingt gemacht gehört, damit ich nicht in die Irre geleitet werde.
Beschaffung der Drehleiter ist keine Auswirkung des Feuerwehrbedarfsplans.
„An diesem Tag ging ein lang ersehnter und wichtiger und notwendiger Wunsch vieler Verantwortlicher der Freiwilligen Feuerwehr nach mehr als 20 Jahren in Erfüllung. „
So steht es im ovb-Bericht vom 07.05.2024. Die Forderung nach der Drehleiter wurde also spätestens 2004 erhoben. Da war der Feuerwehrbedarfsplan noch Quark im Schaufenster. Ich schreibe das nur für den Fall auf, dass jemand sagt, man hätte mit der Abarbeitung des Feuerwehrbedarfsplans zumindest in Ansätzen ja schon begonnen.
Weiterhin fällt auf, dass sich der Finanzausschuss für die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans ausgesprochen hat. Wirklich? Die Mitglieder hatten offensichtlich keine Probleme damit, einstimmung zu beschließen, den Plan fortzuschreiben und dafür 75.000 Euro an Steuergeldern für einen Plan auszugeben, der seit sechs Jahren in der Schublade liegt? Natürlich irrt der ovb mit folgendem Satz erneut:
„Am Ende beschloss der Finanz- und Verwaltungsausschuss einstimmig die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans. Der Bürgermeister solle das Fachbüro für Bedarfsplanung und Ausschreibungen von Andreas Dittlmann beauftragen.“
Was steht dazu im RIS (Ratsinformationssystem)?

Der Beschlussvorschlag ist zwar als Zustimmung formuliert. Mit neun Nein-Stimmen wurde er aber abgelehnt. Schwer verständlich? Offensichtlich. Warum korrigiert das ovb nicht auch diese Falschaussage?
Es hätte mich auch gewundert, wenn die Stadträte, die auch im Finanzausschuss sind, ihre wenige Tage zuvor getroffene Entscheidung schlicht ignorieren würden. Der ganze Text ist ja so geschrieben, als ob der Finanzausschuss die Fortschreibung eben nicht will, während die zwei Schlusssätze im ovb-Bericht den ganzen Bericht dann aber auf den Kopf stellen.
Wenn man sich allein den einen ovb-Bericht vorknöpft, wird der Antrag des Bürgernetzwerkes um so logischer, Niederschriften (alternativ die Inhalte) von Sitzungen zu veröffentlichen. Allein bei der ovb-Berichterstattung zum Thema Feuerwehrbedarfspaln sind drei Widersprüche einfach drei zu viel.
Deshalb ist es wichtig, dass es zum ovb weitere Informationsquellen gibt:
- Die Webseite der Stadt Neumarkt-Sankt Veit selbst und…
- www.michael-behrens-news.de
Ob die Feuerwehren mit dieser Entscheidung des Stadtrates zufrieden sind, steht noch auf einem anderen Blatt Papier. Ich kann mir vorstellen, dass die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplanes per Antrag ja grade deshalb gefordert wurde, weil seit 2021 eben nichts geschehen ist. Das Argument, es sei nicht viel investiert worden, womit der Feuerwehrbedarfsplan immer noch aktuell sein, würde ich zumindest leicht in Zweifel ziehen. Alle Feuerwehrhäuser, Fahrzeuge und die gesamte Ausrüstung sind inzwischen fünf bis sechs Jahre älter geworden. Ein neuerlicher fachmännischer Blick eines Dritten auf die Situation wäre vielleicht doch nicht verkehrt (gewesen).
Ich glaube auch nicht, dass seitens des Gesetzgebers fünf Jahre lang so rein gar nichts passiert ist, was Auswirkungen auf die Ausstattung der Neumarkt-Sankt Veiter Feuerwehren haben könnte.
Zumindest würde ich den Plan eigenständig fortführen und updaten.
Stay tuned.
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