Die Linken – wie gewöhnlich von Neid zerfressen.

Sonntag, 14. Juni 2026

Links tobt und kann es gar nicht fassen, dass man mit Visionen und deren Umsetzung einen solchen Erfolg haben kann. Begriffe wie Raffgier dürfen selbstverständlich nicht fehlen. „Auf dem Rücken von Millionen Menschen“ – diese Klassenkampfrhetorik hat sich leider nicht überlebt, sondern ist wieder salonfähig geworden. Die Vernunftbegabten müssen bei Links voll dagegenhalten.

Dabei müssten die Linken Beifall klatschen. Musk hat die Gleichberechtigung und das Prinzip der Verteilung von Geld vorbildlich in die Tat umgesetzt. Mit dem Börsengang wurden 4.000 Mitarbeiter über Nacht zu Millionären. Genauer gesagt: Zu Aktienmillionären. Und wir sprechen nicht über das mittlere oder obere Management, sondern auch über Schweißer, das Kantinenpersonal und die einfachen Bürokräfte. In die Arbeitsverträge der Beschäftigten wurden beim Vergütungssystem Firmenanteile hineingeschrieben. Die Beschäftigten mussten SpaceX nur noch zum Erfolg führen und geduldig bis zum Börsengang warten.

Auch hier müssten die Linken jubeln. Denn für viele Beschäftigte scheint das zukünftige Rentendasein gesichert, ohne dass staatliche US-Rentensysteme auch nur einen Dollar investieren müssen.

Uns erzählt man ständig, dass zukünftig ein Teil der Rente kapitalgedeckt sein müsste. Musk macht vor, wie es geht. Woher also der Hass?

Die Linken fahren alle Argumente auf, die es gibt. Aller zwanzig Sekunden würde auf der Welt ein Kind an Unterernährung sterben, und dann kommt der Musk und besitzt eine Billion Dollar (deutsche Schreibweise) an Vermögen. Was sollen diese Totschlagsargumente?

Gruselige Vergleiche. Eine kurze Recherche genügt, um festzustellen, dass in den letzten 50 Jahren an Afrika Entwicklungshilfe in Höhe von 1,2 bis 1,5 Billionen Dollar gezahlt wurden. Ohne jeden Erfolg. Das ist tatsächlich pervers.

Kapitalismus bei der Arbeit

Wir sehen in Sachen SpaceX den Unterschied zwischen Ideologen und freier Wirtschaft. Während die Linken umverteilen möchten, bis alle arm sind, verteilt Musk Vermögen und macht die Menschen wohlhabend.

Die Linken sind von Neid schier zerfressen, während Musk schon die nächste Vision hat: Rechenzentren im All. Das hört sich sehr spannend an. Typisch Deutsch baut sich vor meinem geistigen Auge sofort ein Fragenkatalog an technischen Problemen auf.

  • Stromversorgung (unfassbare große PV-Flächen sind notwendig, 30 Fußballfelder sind da eher wenig)
  • Kühlung (dass es im All -270 Grad kalt ist, nutzt relativ wenig, Wärme kann nur durch riesige Radiatoren abgegeben werden)
  • Delay bei der Datenübertragung (das scheint mir lösbar)
  • Weltraumschrott (ja, da haben wir uns schön was eingebrockt, schon ein Lackpartikel, der mit 28.000 km/h auf ein PV-Modul trifft, wird durchschlagen und ein Loch hinterlassen). Kann man sich das vorstellen, dass ein Partikel im Weltraum mit einer Geschwindigkeit von 7 bis 8 km pro Sekunde herumfliegt?
  • Wartung (superteuer, robotische Wartung müsste integriert und der Ersatzteilkasten gleich mit in den Orbit geschickt werden)
  • Transportkosten (irre hoch, es bräuchte wohl Hunderte Starts, um das Equipment nach oben zu bringen)

Die Vorteile von RZ’s im All liegen aber ebenso auf der Hand:

  • Die Sonne als Energieversorger ist permanent 24 Stunden verfügbar.
  • Der Ankauf von Grundstücken erledigt sich.
  • Das Wasserproblem für die Kühlung (und die künstliche Erderwärmung) erledigen sich.
  • Lärmbelästigung erledigt sich.
  • Linke Großdemos (Maschinenstürmer) erledigen sich.
  • Die Anschläge der Antifa auf die Infrastruktur sind im All deutlich schwieriger durchzuführen.
  • Man könnte die Rechenzentren im All zunächst für Backupzwecke nutzen. Dann spielt das Delay eher keine Rolle. Die Verfügbarkeit muss nicht unbedingt „Five Nines“ sein.

Was wäre die Welt ohne Visionen?

Ich bin mir nicht sicher, ob die Visionen umgesetzt werden, wenn Musk plötzlich ausfällt. Apple hat zumindest gezeigt, dass ein Unternehmen erfolgreich fortgeführt werden kann, wenn der Ideengeber – in dem Fall war es Steve Jobs – ausfällt.

Ich wünsche Elon Musk ein langes Leben in Gesundheit und Wohlergehen, während es sich der Komplex nicht vorstellen kann, dass man auf Menschen, die unvorstellbar reich sind, keinen Groll oder Neid hegt. Das passt nicht in deren Weltbild vom Klassenkampf.

Ich gönne jedem Unternehmer uneingeschränkt seinen Erfolg.


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