Deutschland taumelt. Droht neue Asylwelle?

Samstag, 14. März 2026

Für Deutschland ist es egal, wie der Iran-Krieg ausgeht. Bleibt das verhasste Mullah-Regime stabil, werden Millionen von Iranern das Land verlassen müssen. Schon jetzt wird geschätzt, dass 3,5 Millionen Menschen innerhalb des Irans auf der Flucht sind. Wohin sich die Flüchtlinge orientieren, können wir uns denken. Mit diesen Flüchtlingen hätten wir auch gar kein Problem. Sie ließen sich integrieren, würden die verhasste Burka abstreifen und wären Deutschland dankbar.

Problem: Die gesamte deutsche Infrastruktur passt nicht zu unserem „wir-haben-platz“-Asylrecht. Es fehlt an allem: Kitaplätze, Schulen, Hort und Ärzte. Krankenhäuser möchte man bis hin zur Schließung reformieren. Wegen der Deindustrialisierung fehlen demnächst vermutlich auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Die Politik hat es in Windeseile geschafft, die ehemals zwei Millionen offenen Stellen auf eine Million zu senken. Mit Mietpreisbremsen, Mietpreisdeckeln und linken Enteignungsphantasien wird auch das Wohnungsangebot immer knapper.

Infrastruktur: Es hakt an allen Ecken und Enden.

Außer den jährlich 50 Milliarden Euro für die zu einem erklecklichen Teil erfolglose Integration haben wir nichts zu bieten. Das Verbrennen von Geld hat wenig gebracht. 50% aller Muslime bis 40 Jahre wünschen sich das Scharia-Recht. Im Pressedeutsch heißt das: Sie fühlen sich latent oder manifest islamismusaffin. Und diese Einstellung geht einher mit Antisemitismus als einer besonderen Form des Rassismus‘. Ich sage das nur, weil in München vom 16. bis 29. März die internationalen Wochen gegen Rassismus stattfinden. Wir werden genau hinschauen, ob die Organisatoren bei ihren Veranstaltungen Ross und Reiter benennen werden.

Teile Deutschlands wollen die Integration aber auch gar nicht.

„Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat im März 2026 einen Bundestagsantrag mit dem Titel ‚Vielfältiges muslimisches Leben in Deutschland fördern‘ (21/4291) eingebracht, der die institutionelle Anerkennung, einen Bund-Länder-Aktionsplan gegen Islamfeindlichkeit sowie die Förderung von Projekten gegen Extremismus beinhaltet, um Teilhabe zu stärken. „

Ich wüsste nicht, wo wir in unserem Land vielfältiges muslimisches Leben behindern. Die Islamfeindlichkeit wird prozentual eh immer weniger werden. Die Demografie schafft Fakten (ehemalige Staatssekretärin Sawsan Chebli, SPD). Die Grünen könnten das Thema eigentlich aussitzen.

Wenn nicht-muslimische Jugendliche ihr Pausenbrot essen und sich muslimische Jugendliche im Ramadan darüber beschweren, dann antwortet der Lehrer wie? Die deutschen Kinder sollen sich beim Essen einfach wegdrehen. Geschehen in einer Gesamtschule in NRW. Muslimische Schüler „geißeln“ andere Schüler als „deutsch“ und grenzen sie aus. Das können sie, weil sie in der Mehrheit sind.

Die Grünen sprechen von notwendige Teilhabe.

Machen wir weiter mit der zu erwartenden neuen Asylwelle. Sollte es zum im Moment unwahrscheinlichen Sturz der Ayatollahs im Iran kommen, dann müssten 650.000 verhasste Revolutionsgardisten wegen Rachegelüsten ihrer Landsleute um ihr Leben fürchten und werden was tun? Richtig, sie werden das Land verlassen müssen. Wer will sie haben? Natürlich niemand. Was ist der Ausweg? Deutschland – mit seinem faktisch uneingeschränkten Asylrecht und Hunderten von NGOs und Organisationen, die sich mit der Unterstützung von Flüchtlingen beschäftigen.

Außer dem Iran gibt es aber noch mehr Baustellen. Nicht einmal in das Urlaubsland Bosnien-Herzegogina darf ein Bosnier abgeschoben werden, der hier eine lange Liste an Straftaten auf dem Kerbholz hat. Schließlich hat er sich durch seine acht Kinder in Deutschland quasi verplombt. Das Kindeswohl wiegt vor deutschen Gerichten schwerer als ein abgelehnter Asylantrag und 147 Einträgen bei der Polizei (80 Diebstähle, 41 Bandendiebstähle).

Das Stehlen ist wohl notwendig, denn bei acht Kindern kommt einiges an Kosten zusammen, auch wenn der deutsche Staat – mit uns Steuerzahlern im Schlepptau – monatlich 7.000 Euro Sozialhilfe überweist. Die Logik ‚Viel hilft viel‘ (Anzahl der Kinder) ist finanziell eben eine Milchmädchenrechnung.

Aber immer, wenn es richtig brenzlig für ihn wird, hat er Anwälte, die das regeln. Und so ist er seit 23 Jahren bei uns geduldet, obwohl er in seinem Heimatland weder verfolgt noch bedroht wird. Unsere Geduld und unsere Geldreserven sind scheinbar schier grenzenlos.

Und natürlich muss die Stadt Köln – angeführt von und inklusive des Sozi-Bürgermeisters Torsten Burmester – die Anfragen der Presse nicht beantworten. Alles rechtens, inklusive Duldungsstatus. Man prüfe regelmäßig.

Gehen Sie weiter. Hier gibt es nichts zu sehen.

Wie oft habe ich schon den Satz gehört, dass Menschen, die sich bei uns nicht benehmen können, gehen müssen. Aus meiner Sicht müssen die Asylverfahren den Bundesländern entzogen werden. Diese „wir-prüfen“-Ausreden braucht niemand. Vielmehr braucht es eine schlagkräftige Bundesbehörde und andere Asylgesetze. Schon 2024 hielten die CSU und Söder die deutschen Asylgesetze für nicht mehr zeitgemäß. Umgehend war die Migrationsindustrie – von Juristen angeführt und sicherlich von Dutzenden NGOs gepusht – am Start und machte alles an Ideen verbal platt.

Aktuell ist unser Bosnier wieder angeklagt, wegen Schwindels mit Gutscheinkarten für Drogeriemärkte.

Es gibt weitere, weltweite, Brennpunkte in Sachen Fluchtbewegung. Nicht sehr viele, aber ich zähle die Länder, die Deutschland im Blick haben, dennoch einmal auf: Ukraine, Syrien, Afghanistan, Sudan, Süd-Sudan, Türkei, Irak, Indien, Georgien, Pakistan, Somalia, Eritrea, Äthiopien, Nigeria, Gambia, Guinea, Marokko, Algerien, Kamerun.

Beim Thema Asyl können wir die Fakten drehen und wenden, wie wir wollen. Deutschland verliert immer.

Dark times ahead.


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