Polit-Skandal bei der 76. Berlinale.

Sonntag, 01. März 2026

Regisseur Abdallah Alkhatib erhielt am letzten Wochenende den GWFF-Preis für das beste Spielfilmdebüt („GWFF Best First Feature Award“) für seinen Film „Chronicles from the Siege“. Dieser Preis ist eine offizielle Auszeichnung in der Perspectives-Sektion des Festivals und mit einem Preisgeld von etwa 50.000 Euro verbunden.

Die Dankesrede des Regisseurs Abdallah Alkhatib, der als palästinensischer Flüchtling in Deutschland lebt, entpuppte sich jedoch als Hassrede gegen Deutschland. Mit einer Kufiya (Palästinensertuch) bewaffnet, erzählte uns der junge Filmemacher, wie schlimm Deutschland sich verhält und wie wir alle mitverantwortlich am Genozid in Palästina seien. Und dann kommt die unverhohlene Drohung:

„Wir werden uns an jeden erinnern, der an unserer Seite stand, und wir werden uns an jeden erinnern, der gegen uns war.“

Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit sich Israelhasser in Deutschland mit Palästinensertüchern und Palästinenserflaggen auf den Bühnen und in den Medien präsentieren und unverhohlene Drohungen gegen uns aussprechen dürfen, mindestens teilweise beklatscht vom offensichtlich links-rot-grünen Publikum.

Linkes Narrativ: Verbannt seien die, die beim Begriff Gaza nicht sofort „Genozid“ rufen.

Der anwesende Umweltminister Carsten Schneider (SPD) stand bei der Rede auf und verließ demonstrativ den Saal. Für die Berlinale-Chefin Tricia Tuttle steht es spitz auf Knopf, ob sie diesen Skandal übersteht. Ich hatte gehofft, sie wäre jetzt – eine Woche nach dem Skandalauftritt des Palästinensers – bereits weg. Wenn ich es mir recht überlege, sollte man die Sinnhaftigkeit der Berlinale als solches in Frage stellen.

Die NZZ beschreibt die Sache korrekt als ideologischen Übergriff. Den gab es aber in Form von Genozid-Aussagen auch schon 2024. Die Leitung der Berlinale hat nichts dazugelernt. Auf all diese Vorkommnisse kann es nur eine einzige korrekte Reaktion geben: Sämtliche Zuschüsse streichen.

Ulf Poschardt, Herausgeber der WeLT, hat es schön formuliert. Es sei bezeichnend, dass sich die politisch gescheiterte Linke die Kultur als Betätigungsfeld ausgesucht habe. Die migrantische Unkultur, der Schrott, der gegen unsere Werte Front macht, dürfe nicht auch noch mit unseren Steuergeldern finanziert werden.

Noch Fragen, warum auf einem meiner Monitore von Montag bis Freitag WeLT.TV im Dauermodus läuft, zumindest so lange, bis sich die Beiträge wiederholen?

Hier noch sein „Dankestext“, so weit ich das recherchieren konnte:

„Einige Menschen haben mir gesagt: ‚Vielleicht musst du ein wenig vorsichtig sein, bevor du das sagst, was du jetzt sagen möchtest, weil du ein Flüchtling in Deutschland bist. Und es gibt so viele rote Linien.‘ Aber darum geht es mir nicht. Mir geht es um meine Menschen und um Palästina. Deshalb sage ich, dass meine letzten Worte hier an die deutsche Regierung sind: Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza. Und ich glaube, dass sie intelligent genug sind, um diese Wahrheit zu erkennen. Aber sie wählen, dass es ihnen nicht wichtig ist. Wir werden uns an jeden erinnern, der an unserer Seite stand, und wir werden uns an jeden erinnern, der gegen uns war, gegen unser Recht, mit Würde zu leben, oder der Schweigen wählte. Free Palestine – von jetzt an bis zum Ende dieser Welt. Eines Tages wird es ein wunderbares Filmfestival in Gaza geben.“

Den Dank an Deutschland und an uns Steuerzahler suche ich in seinem Text vergeblich.


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