Mittwoch, 04. Februar 2026

Streik in Berlin
Berlin ist komplett pleite. Daraus folgt, dass kein Geld verteilt werden kann, wenn kein Geld da ist. In Deutschland läuft das aber anders. Verdi interessiert das einfach überhaupt nicht. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigen des ÖPNV kürzere Arbeitszeiten, mehr Pausen und bessere Arbeitsbedingungen. Das sind indirekt natürlich Kostenerhöhungen. Notfalls muss Berlin halt weitere Schulden machen. 67 Milliarden Euro sind einfach nicht genug. Da muss Berlin unbedingt noch was draufpacken. Fröhlich und sexy in die Pleite. Und noch gibt es ja den Länderfinanzausgleich. Mein bayerisches Steuergeld für Berlin. Na bravo.
Bluttat in Hamburg
Ein 25-jähriger Südsudanese hat sich letzte Woche vor eine U-Bahn geschmissen und eine 18-jährige mit in den Tod genommen. Da bleibt einem wirklich der Atem weg. Mit was für Menschen umgeben wir uns mittlerweile? Dann wurden auch noch am hellerlichten Tage die Blumen gestohlen, die auf dem Bahnsteig abgelegt worden waren. Die Menschen in der Überwachungszentrale sahen das und sprachen die dreisten Diebe über Lautsprecher an. Diese gingen aber seelenruhig weiter. Armes Deutschland.
Geldstrafen für Besprühung des Brandenburger Tores
Habe ich das richtig verstanden? Die Säuberungsaktion kostete den Steuerzahler 110.000 Euro, während die Links-Radikalen für diese Aktion mit Geldstrafen von 1.000 bis 3.000 Euro davonkommen? Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte vier Links-Radikale (eine Frau und drei Männer) wegen Sachbeschädigung bzw. Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu Geldstrafen zwischen 1.200 und 3.300 Euro und das Ganze 2,5 Jahre nach der Tat. Die Angeklagten dürften das Gericht amüsiert verlassen haben. Die Geldstrafen wird deren Bubble bereits gesammelt haben. Maximal hat der Staat somit 11.100 Euro eingenommen. Dagegen stehen 110.000 Euro Schaden und die Gerichtskosten. Hoffentlich sind wenigstens diese durch die Verurteilten zu begleichen.
Mord im Zug, Zugbegleiter stirbt in Rheinland-Pfalz bei Kaiserslautern
Ein Grieche fährt ohne Fahrschein, wird vom Zugbegleiter gebeten, den Zug zu verlassen und prügelt den Zugbegleiter tot. In der aktuellen Diskussion geht es aber nicht mehr darum, wie man die Ursachen bekämpft. Hier ist man schon recht trostlos in der Hoffnungslosigkeit versunken. Es geht stattdessen darum, wie man Zugbegleiter in Zukunft besser schützt. Fällt eigentlich noch jemandem auf, wie falsch wir schon vom Denken und dann eben auch beim Sprechen unterwegs sind? Aus meiner Sicht gehören in jeden Zug zwei Polizisten, mindestens aber Security.
Züge sind heutzutage relativ voll. Wo war die sofortige Hilfe der anderen Bahngäste? Auf die Zeugenaussagen bin ich gespannt.
Boris Palmer wird im Zug angepöbelt: „Halt die Fresse“.
Das passt exakt zum vorigen Beitrag. Der Tübinger Oberbürgermeister erklärte einem Jugendlichen, dass der Besitz eines Deutschlandtickets nicht dazu berechtige, in der ersten Klasse zu sitzen. Die Reaktion sieht man in der Überschrift. Palmer hat die Problematik schon lange verstanden und die Grünen auch deshalb verlassen. Aber der Blick richtet sich auch auf die sich einmischende Lehrerin, die Boris Palmer nicht etwa unterstützte, sondern ihn mit „Sie sind ein armes Opfer.“ kritisierte. Die Abwärtsspirale wird somit auch in der Bildung deutlich, bzw. nimmt dort vielleicht sogar ihren Anfang.
Fazit des Tages
Die AfD muss hinsichtlich der anstehenden Landtagswahlen eigentlich gar nichts mehr machen. Zurücklehnen und warten, wie die Wählerschaft mehr wird. In ihrer ohnmächtigen Wut auf all das, was in Deutschland geschieht, werden die Menschen den einzigen Ausweg wählen, von dem sie sich Besserung erhoffen. Protest as its Best.
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