Gasthaus Zens | Rottalia | Wadlbeißer

Freitag, 30. Januar 2026

Das Gasthaus Zens war komplett voll. Die gestrige Auftaktveranstaltung begann um 1930 und hielt, was sie versprach. Das Format mit zwei Leinwänden links und rechts und einem Lorenz Bauer, der mit Witzen durch die Veranstaltung führte, hat sich bewährt. Die Technik spielte mit, die Darbieter waren gut zu verstehen. Highlight war sicherlich die „Eingewöhnungsphase“ für die vier Bürgermeisterkandidaten im Rathauskindergarten. Einer wurde dabei aber wirklich richtig ins Wadl gebissen – kurz vor grenzwertig.

Es ist einfach schön zu sehen, dass ich mit meiner Denkweise zur Kommunalpolitik nicht ganz alleine bin. Deshalb verrate ich hier auch ein einziges Detail aus der Veranstaltung. Im Ruckzuck-Modus war mittels Gesten und Beschreibung der Name „Stadtrat“ zu erraten. Einer zum anderen: „Sitzt im Schloss und sagt nix. Wer ist das?“ Der Kollege antwortete: „Die Kobold?“ Treffer. Versenkt.

Die Gaudi zog sich bis nach 2300. Weil aber noch eine Veranstaltung aussteht (morgen), gehe ich nicht weiter ins Detail. Am Ende verkündete Elli Hellfeuer ihren Abschied von den Wadlbeißern. Sie meinte noch, dass die Leute vielleicht meinen könnten, dass die Wadlbeißer zu CSU-lastig seien. Für diesen Fall empfahl sie den Kritikern, doch selbst den Arsch in der Hose zu haben und dazuzukommen. War die Veranstaltung CSU-lastig? Nun, der Wahlkampf bietet natürlich einige Angriffspunkte. Es ist völlig klar, dass sich hier genügend Themen finden. Dabei ging es hier und da durchaus einigermaßen derb zur Sache.

Der Müll auf dem Stadtplatz war natürlich auch ein Thema, wenn auch nur ein kleines. Zu solchen und anderen Randthemen gab es jetzt nicht jedes Mal ein eigenes Liedl, aber nadelstichartige Nebenbemerkungen, die immer treffsicher waren.

Ganz am Ende versammelten sich alle auf der Bühne. Die Doubelnden, die Gedoubelten und die ganze Wadlbeißermannschaft. Ein schöner Abend war zu Ende.

Narri, Narri – hoffentlich wieder in 2028.


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