Donnerstag, 30. Mai 2024: Wachmann in Potsdam getötet.

Die Erstmeldung war typisch. Es gab keinerlei Information über den Menschen, nach dem gefahndet wird. Eine öffentliche Täterbeschreibung wäre mir angesichts der Tatsache, dass da ein Mensch nach einem Tötungsdelikt unter Umständen zu weiteren Taten fähig ist, logisch erschienen. Und es ist eben mittlerweile von elementarem Interesse, ob ein Gewalttäter Justus Thorben heißt oder einen typisch ausländischen Vornamen hat. Je öfter und je länger diese Informationen nicht kommen, desto stärker ist das Misstrauen gegen alle Beteiligten. Beim Sündenfall in Sylt ging das mit der Veröffentlichung der Namen relativ schnell. Hoffentlich steht diesmal nicht die German Doppelmoral im Weg.

Für mich stand zu 99% fest, dass nach einem Bewohner der Not-Asyl-Unterkunft gesucht wird. Das fehlende 1% wollte ich mir in den sozialen Medien zusammensuchen. In X schrieben linke Spinner, man dürfe jetzt nicht zu früh mutmaßen, denn schließlich könne es doch sein, dass der Wachmann einen Angriff von Rechts auf das Asylheim habe abwehren wollen und dabei getötet wurde. No comment.

Die Mutmaßungen hätten wir uns alle sparen können, wenn Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse nicht immer wieder Täterschutz betreiben würden, indem sie sich zu den Tätern – abgestimmt – bedeckt halten. Währenddessen pfeifen die Vögel von den Dächern, wie es sich zugetragen haben könnte. Demnach sei der 33-jährige syrische Wachmann von einer in dem Asylheim lebenden südafrikanischen „Transfrau“ mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden. Der Wachmann sei später verstorben.

Was sagt der Mainstream dazu? Für die Tagesschau war es eine gewaltsame Auseinandersetzung. Für den RBB war es eine Attacke auf den Wachmann. Für den Tagesspiegel ist der Täter eine Bewohnerin. Haben Transsexuelle in Südafrika einen so schweren Stand, dass sie auf die Idee kommen, lieber im woken Deutschland zu leben? Das würde mich wundern, hatte doch Außenministerin Baerbock das durch und durch korrupte Südafrika als „bacon of hope“ bezeichnet. Offensichtlich hatte sie bei ihrem Besuch am Kap der guten Hoffnung die Situation Transsexueller nicht im Blick. Jetzt dämmert es mir, dass Baerbock sich bei ihrem Besuch 2023 vielleicht an einem Wortspiel versucht hat: Cape of Good Hope = B(e)acon of Hope.

Es würde mich wundern, wenn ein Wachmann in einer Asylunterkunft allein unterwegs ist. Es dürfte sehr schnell klargewesen sein, nach wem man sucht. Das Heim wird als Unterkunft für Ukrainer bezeichnet, das überwiegend von Familien bewohnt wird. Es bleibt (noch) offen, ob der Südafrikaner überhaupt Bewohner des Heimes war. Könnte es zum Streit zwischen dem Wachmann und dem späteren Täter gekommen sein? Denn dass mit einem Syrer und einem Transsexuellen vielleicht Meinungen aufeinandertreffen, die unterschiedlicher nicht sein können, muss auch ins Kalkül gezogen werden. Deshalb wir vielleicht auch von einer „Auseinandersetzung“ gesprochen. Weil aber die Ermittlungsbehörden mauern, bleibt es bei Mutmaßungen. Eine weitere Mutmaßung gibt es auf den sozialen Medien bereits bei der Frage, wohin mit dem Täter: Frauenknast oder Männerknast.

Fazit: Wieder ein Mord zu viel in Deutschland. Die sozialen Medien, insbesondere X hyperventilieren – nicht ganz zu Unrecht, wie ich meine.

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