Montag, 20. Mai 2024: Politik: Das N-Wort.

Vor zwei Tagen habe ich irgendwo einen Bericht gelesen, in dem gefühlte zwanzig Mal das N-Wort vorkam, ohne dass der Begriff erklärt wurde. Zuerst dachte ich, man dürfte vielleicht das Wort „Nazi“ nicht mehr verwenden. Ein solches Verbotsgesetz hielte ich in der Tat für angebracht. Die inflationäre Benennung aller Menschen als Nazis, die nicht weit genug links sind, muss aufhören. Es relativiert die Verbrechen der echten Nazis von 1933-1945 und ist nichts weiter als eine infarme Beleidigung für jeden, der so genannt wird. Links-Grün hat aber für die bevorstehenden Wahlen keine andere Spielweise mehr, als gegen jeden und alles die Nazi-Keule zu schwingen, während alle Gesetze, die man verabschiedet, nicht die gewünschten Effekte haben im besten Fall wirkungslos verpuffen, sich in der Mehrheit aber leider als finanziell und geistig verheerend auswirken.

Liste von Murksgesetzen

  • das Cannabis-Gesetz (ein Horror für Justiz und Polizei, überbürokratisch und mit der Anhebung des THC-Wertes auf 3,5 Nanogramm pro Liter Blut kommen für das Autofahren gleich mehrere Probleme auf den Verkehr zu.
  • Selbstbestimmungsgesetz (hier ist alles gesagt, ein Gesetz, das voll daneben ist, Geschlechtsumwandlungspropaganda)
  • Chancen-Aufenthaltsrecht: Es bedeutet, unter bestimmten Bedingungen eine Aufenthaltserlaubnis für 18 Monate zu beantragen, wenn man sich unter anderem zur deutschen Verfassung bekennt. Daneben. Abhaken. Kann weg.
  • Bürgergeld: Wohl einer der größten Brüller der Ampel. In Hessen, Baden Württemberg und Hamburg sind jeweils 70% der Bezieher Menschen mit Migrationshintergrund. Pullfaktor Bürgergeld. Von der Ampel stets verneint, aber langsam dämmert es. In Hamburg leben mittlerweile 397.000 Ausländer. Man könnte sagen, dass dies bei 1,9 Millionen Einwohnern noch hinnehmbar sei. Nun, vom Zusammenleben her könnte man damit klarkommen. Jedoch übernimmt sich Deutschland finanziell. BW, Hessen und Hamburg haben 42, 41 bzw. 32 Milliarden Euro Schulden. Auf den ersten neun Plätzen finden sich nur westdeutsche Bundesländer. Den Vogel auf Platz 1 schießt NRV mit 177 Milliarden Euro Schulden ab. Das vernünftig von der CDU regierte Sachsen hat mit 5,7 Milliarden Euro die wenigsten Schulden.
  • Heizungsgesetz (es ist alles gesagt)
  • Lieferkettengesetz (ein zahnloser Tiger)
  • Kindergrundsicherung (zu organisieren mit 5.000 weiteren Beamten, toll)
  • Wahlrechtsreform (ein absolutes Unding, dass jemand, der bei der Bundestagswahl seinen Stimmkreis gewinnt, nicht in den Bundestag einziehen könnte)
  • Rentenpaket (nicht finanzierbar, jedem dämmert diese Gewissheit, nicht aber der Ampel)
  • Strafen für Verbreitung von Kinderpornografie (Ampel senkt Mindeststrafen. Handwerklicher Pfusch.)

N-Wort ist wichtiger als 2,5 Milliarden Euro Schulden

Die Ampel bekommt für ihre Gesetze eine Quittung nach der nächsten, kann aber nicht umschwenken. Es ist ein Trauerspiel. Und jetzt kommt noch das N-Wort hinzu. Vor allem darum musste sich die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung unbedingt kümmern. Der Schuldenstand von 2,5 Milliarden Euro spielt keine Rolle. Auch die Aussicht, dass der Schuldenstand von FFM im Jahr 2027 bei 4,5 Milliarden liegen könnte, bringt die Stadtverordneten nicht davon ab, sich im links-woken Geiste um das N-Wort zu kümmern, dessen Verwendung entsprechend des Beschlusses in FFM nicht länger „erwünscht“ ist. Die Grünen haben im Rathaus 22 Mandate, und sind damit die stärkste Fraktion. Dann kommt halt so ein Quatsch dabei raus. Wie wohl der einsame Vertreter der „Gartenpartei“ abgestimmt hat? Deren Homepage ist ein Witz.

Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung stimmt über das N-Wort ab.

Ich nenne das „Sprachpolizei“. Man kann es zwar nicht direkt verbieten, aber den Rest erledigen dann die links-woke Studentenschaft und andere geistig Verirrte, die den Hintergrund, warum Apotheken „Mohr-Apotheken“ heißen, nicht wissen können, weil man ja nur noch Gender-Studies studiert. Denn der Begriff Mohr könnte im Sinne der Benennung von Apotheken vom Heiligen Mauritius stammen. Seine Verehrung zieht sich seit dem vierten Jahrhundert durch die Geschichtsbücher. Was spricht gegen den Heiligen Mauritius als Namensgeber für Apotheken? Eigentlich nichts. Aber die Begriffe Neger und Mohr liegen für einige stramm-linke, engstirnige Wokisten so eng beieinander, dass man sich am besten gleich beider Begriffe entledigt. Sicher ist sicher. George Orwells „1984“ lässt grüßen.

Geschichte verfolgt unsere zukünftige geistige Elite nur bis ins Jahr 1933 zurück. Der Rest, falls er benötigt wird, wird nach Belieben zurechtgebogen. Ich benutze das Wort „Neger“ nicht. Gefühlt weiß ich schon seit 50 Jahren, dass man eher Farbiger oder Schwarzer sagt, aber ich brauche dafür keinen links-woken Knigge, der mir von „oben aufgedrückt“ wird. Ich bin alt genug, um mich ohne jede fremde Hilfe einigermaßen gepflegt ausdrücken zu können. Hätte ich diese Überzeugung nicht, würde ich nicht bloggen, zefix…

Und weil wir gerade bei Schwarzen sind…

Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, dass die Videos Fake sind:

https://www.focus.de/panorama/welt/faschismus-in-suedafrika-parteichef-ruft-zu-mord-an-weissen-auf-und-erklaert-wir-sind-putin_id_200741739.html

https://www.stern.de/politik/ausland/kriminalitaet-in-suedafrika—weisse-farmer-im–feindesland–7617322.html

https://www.fr.de/panorama/suedafrika-alle-drei-stunden-wird-eine-frau-getoetet-12994668.html

No comment. Doch. Einen Kommentar habe ich: Endlich könnte es bei den Wahlen Ende Mai so weit sein, dass in Südafrika die ANC die absolute Mehrheit verliert und einen Partner zum Weiterregieren braucht. Man könnte auf die Idee kommen, dass im „bacon of hope“-Land Südafrika irgendetwas besser werden könnte, aber: Weit gefehlt. Ich sage nur ein Wort: Malemba. Das ist der, der offen zum Mord gegen Weiße und Buren aufruft und jetzt die Macht vor Augen sieht. Südafrika? Kein Reiseland mehr. Gut, dass wir schon dort waren.

Schwarzer Rassismus. Leider ist das kein großes Thema für unsere Mainstream-Medien.

1 Kommentar zu „Montag, 20. Mai 2024: Politik: Das N-Wort.“

  1. Romanus Johann Kraft

    Da möchte ich auch gleich auf Giuseppe Gracias Gastkommentar in der Aargauer Zeitung vom 9.10.2019 hinweisen.

    Es ist naiv zu glauben, dass die Gefahr von rechts oder links kommt. Gefährlich ist vielmehr eine neue, parteiübergreifende Form von Totalitarismus: die moralische Selbstüberhebung. Ein treibender Motor des Faschismus der Nazis bestand darin, sich aufgrund der Zugehörigkeit zur richtigen Rasse überlegen zu fühlen. Ein Motor des kommunistischen Totalitarismus bestand darin, sich aufgrund der Zugehörigkeit zur richtigen Klasse überlegen zu fühlen. In beiden Fällen diente die Zugehörigkeit dazu, die Gegenseite guten Gewissens hassen und auch töten zu dürfen. Der aktuelle Totalitarismus begründet sich rein moralisch. Es geht um die Zugehörigkeit zur gesinnungsmässig richtigen, erhabenen Menschengruppe, die gegen eine rückständige, niederträchtige Gruppe kämpft.

    Wenn es darum geht, ein taugliches Mittel gegen die moralische Selbstaufblähung zu finden, wäre es vielleicht besser, beim einfachen, zeitlosen Volksmund zu suchen. Etwa beim piemontesischen Satz: «Ma gavte la nata.» Das heisst so viel wie: «Zieh dir mal den Pfropfen raus.»

    Den ganzen Gastkommentar findet man hier:
    https://www.giuseppe-gracia.com/2019/10/09/der-moralische-totalitarismus-kommt-von-links-und-von-rechts/

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