Dienstag, 14. Mai 2024, Politik: Die ZDF-Sendung ‚Frontal‘ war niederschmetternd.

Bei zwei Beiträgen habe ich genauer hingeschaut und hingehört. Es ging um die Off-Shore-Parks für Windkraftanlagen. Es kam heraus, dass 80% des Windkraftequipments und somit auch 80% der Gewinne an nichtdeutsche Firmen gehen. Über 50% gehen in Non-EU-Länder. Mittendrin statt nur dabei: China. Über ein Firmenkonstrukt ist die chinesische Staatsfirma Sasac an deutschen Windkraftwerken beteiligt. Sasac wiederum wird von der USA als militärisches Unternehmen eingestuft. Was für eine Ohrfeige für Links-Grün. So viel zum Thema, Deutschland müsse sich diversifizieren und unabhänginger von China machen. Falls Deutschland dieses Ziel tatsächlich hat, ist der diesbezügliche Kampf aussichtslos. Wir wollen das ja auch gar nicht. Das zeigt der zweite Beitrag zu unserem afghanischen Investor.

Offshore-Windparks zu 80% in ausländischem Besitz

Frontal beschäftigte sich mit Ajmal Rahmani, einem afghanischen Investor, der sein Geld – zusammen mit seinem Vater – damit verdient haben soll, für die Amerikaner in Afghanistan den benötigten Treibstoff aus Pakistan zu importieren. Die Geschäfte müssen so gut gelaufen sein, dass er in Deutschland lustig in Immobilien inverstiert. Deutschland betreibt den eigenen Ausverkauf somit nicht nur im Energie- sondern auch im Immobliensektor. In Baden-Württemberg findet man das super. MP Kretschmann und Rahmani weihten den „Leuchtturm-Campus“ in Ehningen voller Freude gemeinsam ein.

Der Jubel war aber nicht von langer Dauer. Die USA erheben Korruptionsvorwürfe, gegen die zwei Afghanen. Allein dieser Vedacht und ein paar Sanktionen reichen schon, das ganze Projekt ins Wanken zu bringen. Das liegt daran, dass sich keine Firma, die Geschäfte mit und in den USA macht, traut, mit Rahmani weiter zusammenzuarbeiten, weil die Firmen sonst selbst ins Visier der USA geraten und Sanktionen befürchten. Der amerikanische Arm ist lang.

The U.S. spoils the Rahmani-Kretschmann-Party.

Mir ist unbegreiflich, wie deutsche Bundesregierungen, Landesregierungen und Kommunen mir nichts dir nichts solche Investitionspartnerschaften und damit -Risiken eingehen. Neun Hektar Grund und Boden wurden einfach so an die Ozean-Group verkauft. Ich würde dem Ausverkauf unseres Bodens grundsätzlich einen Riegel vorschieben. Es mag völkisch klingen, aber deutscher Grund und Boden sollte in deutschem Eigentum bleiben. Die internationalen Geldströme sind zu undurchichtig. Die Gefahr, dass die Mafia und andere kriminelle Vereinigungen, oder andere ausländische Kräfte im Sinne der Geldwäsche in den Beseitz deutscher Immoblien gelangen, ist zu groß. Erst seit 1. April 2023 dürfen Immobilien nicht mehr bar bezahlt werden. Ein Unding. Den Notaren reicht aber der Kontoauszug. Ein Unding.

Ich würde diese negativen Entwicklungen im Energiesektor und auf dem Immobilienmarkt allesamt gerne Links-Grün in die Schuhe schieben. Leider ist die Sache nicht so einfach. Der Ausverkauf deutscher Wirtschaftskraft begann viel eher – in der Zeit der Kanzlerschaft von Angela Merkel. Aber seit 2013 ist die SPD ja auch mit dabei.

Jetzt schaue ich grade noch Lanz an, wo ein deutscher EU-Journalist allen Ernstes konstatiert, dass Deutschland in Europa als der kranke Mann, bzw. als die kranke Frau, angesehen wird. Der hat dabei nicht einmal schelmisch gelächelt. Und von den anderen Gesprächspartnern kam auch kein satirischer Kommentar.

Das ist die gendergerechte Sprache, die ich benutzen soll? Ich fall vom Glauben ab. Ich kann nicht mehr.

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