Donnerstag, 24. September 2026

Hätte ich Zeit gehabt, hätte ich unserem Bürgermeister schon längst per Mail darauf hingewiesen, dass sich die Kreuzung Elsenbacher Straße/Hörberinger Straße aus meiner Sicht zu einer Gefahrenstelle entwickeln wird. Gut, dass ich das nicht gemacht habe, denn heute stand das Thema auf der Tagesordnung.
Ludwig Spirkl (SPD) hatte den Antrag gestellt, der Stadtrat möge sich des Themas annehmen. Prinzipiell hat Ludwig Spirkl die gleichen Gedankengänge und Erfahrungen wie ich. Durch das neue Wohnhaus an der Spange wird sich der Verkehr um einiges verstärken. Bisher konnte man die Autos, die aus der Adlsteiner in Richtung der besagten Kreuzung fahren, vernachlässigen. Das wird sich ändern. Und daran müssen wir uns gewöhnen.
Dazu kommt, dass wir als Fahrradfahrer diese Kreuzung auch ohne dem neuen Wohnblock für gefährlich halten. Ich habe mich nach der Stadtratssitzung an die Kreuzung gestellt, mir die Situation noch einmal genau angeschaut und die Stoppuhr bemüht. Wie lange habe ich Zeit, wenn ich – vom Stadtplatz kommend – die Hörberinger Straße überqueren möchte?
Bei einem LKW, der mit ordentlich Schwung die Spange herunterkam, waren es vom Auftauchen des Trucks bis zu dem Moment, wo er die Kreuzung passierte, exakt 2,5 Sekunden. Da darf nichts schiefgehen. Zum Stehen kommt der LKW bei einer Gefahrensituation nicht mehr.
Ein Rollstuhlfahrer schafft es in dieser Zeit nicht, die Oma mit Rollator auch nicht. Ein Fahrradfahrer muss beim Aufsteigen die Pedale recht schnell finden. Einem Kind mit Fahrrad würde ich das Überqueren gar nicht empfehlen. Die Sicht Richtung Bahnhofskreisel wird durch Bäume und Büsche eingeschränkt.
Dazu kommt noch die derzeitige Situation, dass die Adlsteiner Straße in Richtung Johannesstraße wegen des dortigen Wohnbauprojektes gesperrt ist. An der Kreuzung ist also richtig was los, und es wird mehr werden.
Was sagt die Polizei? Natürlich das Gegenteil. Aber das ist vorläufig. Was haben die anderen Stadträte Unterstützendes zum Sachverhalt gesagt? Nichts.
Was war jetzt der eigentliche Vorschlag von Ludwig Spirkl für diese Kreisstraße, die nicht im Entscheidungsbereich der Stadt Neumarkt-Sankt Veit liegt? Am besten die Anordnung von Tempo 30 durch das Landratsamt, eventuell eine Überquerungshilfe, mit Verkehrsinsel oder so. Das war es zu diesem einzigen TOP, von der Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung einmal abgesehen.
E-Scooter-Kontrollen
Wie schon einmal angekündigt, hat die Polizei mindestens zwei Kontrollen im Umfeld der Schule durchgeführt. Es gab ein paar Treffer, aber nicht nur bei den E-Scooterfahrern, sondern auch bei den Eltern, die keinen Gurt angelegt hatten.
Bei der CSU wird der Staffelstab weitergereicht.
Peter Gruber teilte mit, dass er die Funktion des Fraktionssprechers an Uwe Beckel übergeben hat.
Tag der seelischen Gesundheit
Das Ehrko-Heim beteiligt sich laut Stefan Streck an diesem Tag mit einer Präsentation und bietet den Neumarktern die Möglichkeit, an einem Rundgang teilzunehmen. Näheres stünde laut Stefan Streck auf der Ehrko-Homepage. Ich habe nichts gefunden. Das ist schade, denn ich bin mir sicher, dass Stefan Streck den 7.10. als Datum nannte. Der Tag der seelischen Gesundheit ist aber der 10. Oktober. Nun ja, das wird sich sicherlich noch auflösen.
Stadträte gehen mit Nachtwächter Walter Jani auf Stadtrundgang
Das war der Grund, warum ich als Zuschauer heute nicht ganz allein auf den Rängen sitzen musste. Walter Jani war für eine Terminfindung da. Ein Termin wurde jetzt nicht festgezurrt, aber es wird ihn geben.
Das ovb war heute nicht anwesend, darf aber gern von meinem Blog abschreiben.
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