Sonntag, 10. Mai 2026

Die Fahrt nach Franzensbad ist relativ bequem. Landstraße bis Landshut, dann Schnellstraße und Autobahn bis fast an die tschechische Grenze. Wir haben zwei Damen ins Kurhotel gebracht. Koffer und Insassen aus dem Auto werfen und direkt wieder heimfahren, war bei dem schönen Wetter aber keine Option. Zunächst einmal versuchte ich mich am Parkautomaten.

Ich wundere mich, dass der Automat weder meine Kreditkarte noch meine Sparkassen-Karte annahm. Letzte Rettung war die physikalische PayPal-Karte. Erst zu Hause fiel mir ein, dass ich aus Sicherheitsgründen manche Länder gar nicht freigeschaltet habe. Und das ist mir schon mehrmals passiert…

Wir suchten uns ein Café und genossen das Wetter.

Die Frage, in Tschechien zu tanken stellte sich nicht. Die Tschechen tanken bei sich, und wir tanken bei uns.

Tanktourismus? Nein.

Einen kurzen Kulturstopp machten wir beim Asienmarkt in Eger.

Die Masse an Billig-Kleidung…

…Wohlstandsmüll…

…und sonstigem Schrott und Staubfängern ist einfach unglaublich. Wir sprechen von einem völlig sinnlosen Verbrauch von Ressourcen. Zukünftige Generationen werden uns für diesen Grad an Verschwendung hassen.
Überall wird man gefragt, ob man Zigaretten kaufen will. Nein, will ich nicht.

Erst bei der Rückfahrt fiel uns auf, dass die B15n den Buchstaben „n“ verloren hat. Die Schnellstraße heißt jetzt nur noch B15, während die ehemalige Bundesstraße offensichtlich zu einer Staatsstraße herabgestuft wurde.
Keine zwei Stunden später war der Kurztrip ohne Zwischenfälle zu Ende.
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