Schwerer Unfall in Cuxhaven

Montag, 27. April 2026

https://www.rosenheim24.de/deutschland/unfall-hemmoor-teenager-stirbt-nach-crash-mit-baum-tumulte-an-der-unfallstelle-94269616.html

Ein 18-jähriger fuhr in Hermoor innerhalb der Ortschaft mit einem VW up. Im Auto saßen vier Mitfahrer. Mindestens drei von ihnen waren erst 16 Jahre alt. Der junge Fahrer krachte gegen einen Baum. Der Beifahrer starb. Vier Insassen wurden schwer bzw. lebensgefährlich verletzt.

Welche Fragen tun sich auf? Hat die kleine Schachtel überhaupt fünf Sicherheitsgurte? Ja, hat sie.

Kann man innerhalb der Ortschaft einen so schweren Unfall verursachen, wo man doch mit nur 50km/h unterwegs sein sollte. Ja, das ist möglich. Ein Frontalaufprall auf einen Baum kann tödlich enden. Da nutzen auch irgendwelche NCAP-Testergebnisse mit einer 81%igen Überlebenswahrscheinlichkeit nichts.

Kann der VW up mit fünf Personen überladen gewesen und damit beim Fahren instabil geworden sein? Die Gefahr besteht in der Tat. Die Zuladung (inklusive Fahrer) darf 361kg nicht überschreiten. Bei fünf Personen beträgt das zulässige Durchschnittsgewicht somit 72kg. Lässt sich zwischen dem Unfall und einer eventuell überschrittenen Zuladung ein Zusammenhang herstellen, wird die Versicherung sehr genau hinschauen.

Ich hatte aus Sicherheitsgründen schon immer meine inneren Widerstände gegen Kleinstwagen. Autos wie VW Polo, Opel Corsa oder Fiat 500 waren nie eine Option. Noch weniger hätte ich meine 18-jährigen Söhne in so einem Ding fahren lassen, bzw. würde ich meine Frau in einem solchen Auto fahren lassen. Solch kleinen Autos fehlen an allen Ecken und Seiten die so wichtigen Knautschzonen. Auch bei Leihwägen im Urlaub greifen wir eher zu größeren Autos. In Miami – wo auf den Straßen die Irren unterwegs sind – ist uns mal an der Kreuzung ein Auto hintendrauf gerauscht. Hat unserem Auto nichts ausgemacht. Selbst die automatische Kofferraumverrrieglung funktionierte weiter. Ein Buick halt.

Nur in Portugal der Fiat war zu süß.

Nach so einem Unfall wäre ich als Angehöriger in Schockstarre gefallen und hätte für die Verunfallten gebangt, gehofft, gebetet. Ich wäre ins Krankenhaus gefahren, um zu schauen, wie der Zustand der Verletzten ist. Was aber geschieht an der Unfallstelle? Es tauchen 100 Angehörige auf und sorgen für wüste Tumulte. Eine Hundertschaft von Polizisten musste anrücken, um die Unfallaufnahme abzusichern.

Ich weigere mich zu akzeptieren, dass ein derartiges Auftreten der Angehörigen eine typische deutsche Reaktion ist.

Was sagt BILD dazu? Das Blatt spricht von bis zu 150 aufgetauchten Angehörigen, die vermutlich zu einer Clan-Familie gehören. Fahren Clan-Familien nicht eigentlich größere Autos?

Was ist los mit unserem Land?


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