Sonntag, 19. Juli 2026

18.07.2026, Berlin-Kreuzberg: Ein 22-Jähriger soll im Görlitzer Park und dessen Umfeld gezielt Streit gesucht und anschließend zwei 25-jährige Männer mit einem Messer angegriffen haben. Beide Opfer erleiden Stichverletzungen und werden stationär im Krankenhaus behandelt. Der Tatverdächtige wird mit dem mutmaßlichen Tatmesser festgenommen; gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts einer Betäubungsmittelbeeinflussung ermittelt.
18.07.2026, Berlin-Charlottenburg: Nach einer Auseinandersetzung im Bereich eines Barbershops sticht ein 29-Jähriger mehrfach auf einen 26-jährigen Mann ein und verletzt ihn schwer. Kurz darauf wird der mutmaßliche Angreifer von einem weiteren 29-Jährigen mit einer Holzstange am Kopf verletzt. Der Messerangreifer wird wenig später festgenommen und aufgrund eines bereits bestehenden Haftbefehls in Polizeigewahrsam gebracht. Das Stichopfer kommt ins Krankenhaus; Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Stand nicht.
18.07.2026, Sondershausen (Thüringen): Ein 42-jähriger Mann marokkanischer Abstammung zieht nach einem Streit mit einer Sicherheitskraft in einem Supermarkt ein Messer und bedroht den Mitarbeiter. Anschließend richtet er die Waffe gegen sich selbst und droht mit Suizid. Die Polizei räumt den Markt, überredet den Mann zur Aufgabe und überwältigt ihn schließlich. Er wird in eine Fachklinik eingewiesen; gegen ihn wird wegen mehrerer Delikte ermittelt.
18.07.2026, Bad Pyrmont (Niedersachsen): Ein 24-Jähriger pöbelt in einer Gaststätte wahllos Gäste an und sticht beim Verlassen des Lokals einem 64-jährigen Mann unvermittelt mit einem spitzen Gegenstand in den Hals. Das Opfer muss notoperiert werden und schwebt nach derzeitigem Stand nicht mehr in Lebensgefahr. Der Tatverdächtige wird nach kurzer Flucht festgenommen; bei der Festnahme wird ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
18.07.2026, Berlin-Mariendorf (Berlin): Vier bislang unbekannte Männer greifen an einer Tankstelle einen 18-Jährigen und dessen Begleiter an. Die Täter schlagen zunächst mit einem Baseballschläger auf das Auto ein und zerstören mehrere Scheiben. Anschließend wird der 18-Jährige im Fahrzeug mit einem Messer lebensgefährlich verletzt und muss notoperiert werden. Seine beiden Begleiter im Alter von 16 und 20 Jahren erleiden durch die Glassplitter Verletzungen. Die Angreifer flüchten unerkannt. Nach Angaben der Polizei besteht für den 18-Jährigen inzwischen keine Lebensgefahr mehr.
18.07.2026, Dresden (Sachsen): Gegen einen 41-jährigen türkischen Staatsangehörigen wird unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Führens einer Schusswaffe ermittelt. Er soll zunächst versucht haben, einen 23-jährigen Syrer mit einem Hammer anzugreifen und später mehrere Menschen mit einer Schusswaffe bedroht haben. Die Polizei stoppte den Mann mit Schüssen. Nach Angaben der Ermittler gibt es Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung; Anhaltspunkte für ein islamistisches Motiv liegen derzeit nicht vor.
18.07.2026, Leipzig-Grünau (Sachsen): Vier Mädchen greifen einen 86-jährigen Mann an, nachdem dieser in einer Bankfiliale Geld abgehoben hat. Nach bisherigen Berichten geht es den Jugendlichen nicht um das Geld. Der Mann wird zu Boden gebracht und verletzt. Erklärung der Mädchen gegenüber der Polizei: Sie hätten den Senior „am Boden kriechen sehen“ wollen.
neu 17.07.2026, Ettlingen-Bruchhausen (BW): Ein Bahnmitarbeiter kämpft nach einer brutalen Attacke um sein Leben – und der mutmaßliche Täter geht wieder nach Hause. Der 36-Jährige soll während einer Fahrscheinkontrolle in einem Regionalzug zwischen Offenburg und Karlsruhe einen 26-jährigen Mitarbeiter der DB-Sicherheit angegriffen haben. Im Verlauf der Auseinandersetzung stürzte der Sicherheitsmitarbeiter aus dem fahrenden Zug und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde zwar festgenommen, das Amtsgericht Karlsruhe lehnte den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl jedoch ab. Obwohl der Mann einschlägig vorbestraft ist und unter Bewährung stehen soll, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Diese Entscheidung sorgt für erhebliches Unverständnis. Wer trotz laufender Bewährung erneut einer derart schweren Gewalttat verdächtigt wird, bei der ein Mensch lebensgefährlich verletzt wird, den erwarten viele Bürger zumindest bis zur Klärung des Sachverhalts in Untersuchungshaft. Stattdessen durfte der Beschuldigte das Polizeigewahrsam wieder verlassen. Die Ermittlungen wegen des genauen Tatablaufs und der strafrechtlichen Bewertung dauern an.
17.07.2026, Herne (Nordrhein-Westfalen): Ein 50-jähriger Mann reißt am Archäologiemuseum mehrere junge Bäume aus der Erde und führt eine Schafschere mit sich. Als Polizeibeamte ihn kontrollieren wollen, greift er nach der Schere und geht auf die Einsatzkräfte zu. Die Polizisten überwältigen den Mann unverletzt und nehmen ihn fest. Bei der Durchsuchung finden sie neben der Schafschere sechs weitere Küchenmesser.
17.07.2026, Witten, Braukstraße (NRW). Ein 19-jähriger Syrer soll einen 39-jährigen irakischen Mitbewohner nach einem länger schwelenden Konflikt lebensgefährlich verletzt haben und flüchtete anschließend. Ein Großaufgebot der Polizei sucht nach ihm.
17.07.2026, Stuttgart, Hohenheimer Straße, Notunterkunft: Polizeibeamte nehmen in der Nacht zum Freitag einen 18-jährigen Zimmergenossen fest, der einen 31-Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll. Eine Sicherheitsdienstmitarbeiterin alarmiert die Polizei, die den 18-Jährigen noch am Tatort festnimmt. Rettungskräfte brachten den 31-Jährigen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, zwischenzeitlich befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr. Der 18-Jährige Deutsche wird im Laufe des Freitags einem Haftrichter vorgeführt.
15.07.2026, Trier (Rheinland-Pfalz): Ein 22-jähriger Student wird am Vormittag auf dem Petrisberg von einem gleichaltrigen Mann mit einem Küchenmesser angegriffen. Der Student erleidet mehrere Stichverletzungen am Oberkörper und stirbt trotz Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus. Der Tatverdächtige ist afghanischer Staatsangehöriger und wird nach kurzer Flucht festgenommen. Nach Angaben der Ermittler kannten sich die beiden Männer nicht; das Opfer wurde offenbar zufällig ausgewählt. Der Beschuldigte soll die Tat eingeräumt haben und wird wegen einer möglichen psychischen Erkrankung vorläufig in einer forensischen Psychiatrie untergebracht.
15.07.2026, Rust (Baden-Württemberg): Vor einem Wohnhaus gerät ein 29-jähriger Mann mit dem neuen Lebensgefährten seiner Ex-Partnerin in Streit. Nach gegenseitigen Körperverletzungen holt der 30-Jährige ein Messer aus seinem Auto und sticht seinem Kontrahenten in den Oberkörper. Der Verletzte wird im Krankenhaus behandelt; die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
15.07.2026, Hagenow: Körperliche Auseinandersetzung zwischen insgesamt neun Personen (alle mit deutscher Staatsangehörigkeit) mit Macheteneinsatz wegen Beziehungsstreitigkeiten. Link
15.07.2026, 0020, Offenburg, Lise-Meitner-Straße, Gemeinschaftsunterkunft: Zwei Männer im Alter von 45 und 19 Jahren besuchen einen 44-jährigen Bewohner in dessen Zimmer. Es kommt zu einem gemeinschaftlichen Angriff. Einer der Tatverdächtigen holt ein im Zimmer befindliches Küchenmesser und verletzt den Geschädigten, der daraufhin in ein Krankenhaus gebracht wird. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an
14.07.2026, 1545, Euskirchen, Appelsgarten: Körperliche Auseinandersetzung zwischen einem 27- und einem 28-jährigen. Es kommt zu einem verbalen Streit, zu Stechversuchen des 28-jährigen in Richtung des 27-jährigen, der als Reaktion sein Fahrrad auf den Angreifer wirft und mit der Hand ins Gesicht schlägt. Der 27-Jährige erleidet eine Schnittverletzung am rechten Arm. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf.
11.07.2026, Tuttlingen, Bahnofstraße 40/42 (BW): Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei nach einem Vorfall, der sich bereits am vergangenen Samstagvormittag in der Bahnhofstraße ereignet hat. Zwei junge Männer im Alter von 35 und 22 geraten am Freitag in Streit. Der 35-Jährige und mehrere Begleiter den passen den 22-Jährigen am Samstag gegen 12 Uhr ab und verprügeln ihn mit einem Stuhl aus einem nahegelegenen Imbiss. Im Gerangel zieht der 22-Jährige ein mitgeführtes Messer, verletzt den 35-Jährigen und flüchtet.
29.06.2026, Stade (Niedersachsen): In einer Jugendhilfeeinrichtung erschießt ein 45-jähriger Mann sechs Menschen. Bei den Opfern handelt es sich um drei Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover und drei Mitarbeiter der Einrichtung. Der in Deutschland geborene Tatverdächtige besitzt die türkische Staatsangehörigkeit. Hintergrund der Tat soll ein Streit um das Sorgerecht für seine drei Monate alte Tochter gewesen sein. Nach der Tat flüchtet der Mann in einem Auto, wird jedoch kurze Zeit später von der Polizei gestoppt und festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm sechsfachen Mord vor und geht unter anderem von Heimtücke und niedrigen Beweggründen aus. zu meinem blog
27.06.2026, Taufkirchen bei München (Bayern): Zwei maskierte Täter steigen am frühen Abend durch ein geöffnetes Fenster in die Erdgeschosswohnung einer 32-jährigen Mutter ein. Die Frau hält ihr erst sechs Wochen altes Baby auf dem Arm. Während einer der Männer das Schlafzimmer durchsucht, fordert der andere Geld und stößt die Mutter zu Boden. Das Baby fällt dabei mit dem Kopf auf den Boden. Anschließend flieht die Mutter auf den Balkon und ruft um Hilfe. Die Täter entkommen ohne Beute. Mutter und Säugling bleiben nach einer Untersuchung glücklicherweise unverletzt.
06.02.2026, Dormagen (Nordrhein-Westfalen): Ein zwölfjähriger Junge gerät unter Verdacht, den 14-jährigen Yosef mit mehreren Stich- und Schnittverletzungen getötet zu haben. Das Opfer wird an einem Waldsee gefunden. Weil der Tatverdächtige strafunmündig ist, kommt es zu keinem Strafverfahren. Der Fall löst bundesweit eine Debatte über die Strafmündigkeit aus.
02.02.2026, Regionalexpress bei Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Ein 26-jähriger Schwarzfahrer greift einen 36-jährigen Zugbegleiter während einer Fahrkartenkontrolle mit mehreren heftigen Faustschlägen gegen den Kopf an. Der Bahnmitarbeiter Serkan Çalar bricht bewusstlos zusammen und stirbt zwei Tage später im Krankenhaus an einer Hirnblutung. Der aus Luxemburg stammende griechische Staatsbürger wird später wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
neu 14.01.2026, Ulm, Mediamarkt (Baden-Württemberg): Ein 30-jähriger Eritreer sticht in einem MediaMarkt unvermittelt und in fanatischer Mordgier auf einen 25-jährigen Verkäufer ein und verletzt ihn lebensgefährlich. Als Kollegen eingreifen, werden auch sie verletzt. Der Täter flüchtet, bedroht anschließend Polizisten mit dem Messer und wird durch Schüsse gestoppt. Er sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. Im August wird das Urteil wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Ulm gesprochen.
23.10.2025, Heinsberg-Unterbruch (Nordrhein-Westfalen): Fünf Männer sollen eine 17-Jährige gemeinschaftlich vergewaltigt haben. Seit Mai 2026 läuft vor dem Landgericht Aachen der Prozess.
19.10.2025, Heinsberg-Unterbruch (Nordrhein-Westfalen): Fünf Männer im Alter von 17 bis 27 Jahren sollen eine 17-Jährige gemeinschaftlich vergewaltigt haben. Im Sommer 2026 wurden die Haftbefehle wegen einer veränderten Aussage der mutmaßlich Geschädigten aufgehoben; das Strafverfahren läuft weiter.
26.06.2025, Wangen bei Stuttgart (Baden-Württemberg): Ein afghanischer Asylbewerber greift Polizeibeamte mit einem Messer an und verletzt einen von ihnen durch mehrere Schnittwunden schwer. Die Polizisten schießen auf den Angreifer, der anschließend stirbt. Der Mann sollte wegen einer bereits verhängten Freiheitsstrafe festgenommen werden.
22.05.2025, Berlin-Spandau: An einer Grundschule sticht ein 13-jähriger Schüler mit einem Küchenmesser auf einen zwölfjährigen Mitschüler ein und verletzt ihn lebensgefährlich. Das Opfer muss notoperiert werden und überlebt. Der Tatverdächtige flieht zunächst, wird nach einer groß angelegten Fahndung am folgenden Tag gefasst und in eine kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtung gebracht. Da er erst 13 Jahre alt ist, wird das Ermittlungsverfahren später wegen Strafunmündigkeit eingestellt.
22.05.2025, Remscheid (Nordrhein-Westfalen): Nach einem Streit in der Schule schlägt ein 13-jähriger Schüler mehrfach auf einen elfjährigen Mitschüler ein. Der Jüngere zieht daraufhin ein Küchenmesser und sticht dem Angreifer zweimal ins Bein. Der 13-Jährige wird im Krankenhaus behandelt und überlebt. Gegen den elfjährigen Tatverdächtigen wird wegen seiner Strafunmündigkeit kein Strafverfahren geführt.
18.05.2025, Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Vor einer Bar greift ein 35-jähriger Syrer fünf junge Männer mit einem spitzen Gegenstand an. Vier Opfer werden schwer verletzt, zwei schweben zeitweise in Lebensgefahr. Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen wegen des Verdachts einer islamistisch motivierten Tat.
neu 01.05.2026, Scharia über deutschem Recht? Gewalt im Flugzeug nach Sitzplatzstreit: Ein Vorfall auf einem Flug von der Türkei nach Düsseldorf wirft Fragen auf. Ein 29-jähriger deutscher Staatsbürger mit türkischen Wurzeln soll sich geweigert haben, den ihm zugewiesenen Sitzplatz neben einer Frau einzunehmen. Nach Angaben der Polizei berief er sich dabei auf die Scharia. Als eine Flugbegleiterin den Mann auf sein Verhalten ansprach, soll er ihr unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Der Vorfall ereignete sich bereits am 1. Juni. Nach der Landung in Düsseldorf nahm die Bundespolizei eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf. Der Beschuldigte hat die Tat nach Angaben der Ermittler eingeräumt; inzwischen führt das Polizeipräsidium Düsseldorf die weiteren Ermittlungen. Der Fall zeigt, wie schnell religiös begründete Vorstellungen mit den Regeln des Zusammenlebens in Deutschland kollidieren können – und dass Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Verkehr konsequent strafrechtlich verfolgt werden muss.
06.04.2025, Weitefeld (Rheinland-Pfalz): Eine dreiköpfige Familie wird in ihrem Einfamilienhaus getötet. Die Polizei trifft noch am Tatort auf einen flüchtenden Mann, der jedoch entkommt. Monate später wird der dringend tatverdächtige Alexander M. tot in einem Waldgebiet gefunden; die Hintergründe der Tat bleiben weitgehend ungeklärt.
21.02.2025, Berlin: Am Holocaust-Mahnmal greift ein 19-jähriger syrischer Flüchtling einen spanischen Touristen mit einem Messer an und verletzt ihn schwer. Nach den Ermittlungen soll der Beschuldigte Sympathien für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ entwickelt und gezielt einen Juden töten wollen haben.
13.02.2025, München (Bayern): Ein 24-jähriger afghanischer Asylbewerber fährt mit einem Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi. Eine 37-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter sterben, zahlreiche weitere Menschen werden verletzt. Die Bundesanwaltschaft geht von einer islamistisch motivierten Tat aus.
22.01.2025, Aschaffenburg (Bayern): Ein 28-jähriger Afghane greift in einem Park eine Kindergartengruppe mit einem Messer an. Ein zweijähriger Junge und ein 41-jähriger Mann, der den Kindern helfen will, werden getötet; drei weitere Menschen werden verletzt. Der Beschuldigte wird später wegen einer schweren psychischen Erkrankung dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
31.01.2025, Stuttgart (Baden-Württemberg): An der Stadtbahnhaltestelle Max-Eyth-See gerät ein zwölfjähriger Schüler nach dem Unterricht mit einem 13-Jährigen in Streit. Dabei wird der Zwölfjährige vor eine einfahrende Stadtbahn gestoßen und tödlich verletzt. Der tatverdächtige 13-Jährige wird dem Jugendamt übergeben. Aufgrund seines Alters ist er strafunmündig.
31.01.2025, München (Bayern): Das Landgericht München I verurteilt einen Gastroenterologen wegen 17 Fällen des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung des Behandlungsverhältnisses; in zahlreichen Fällen wertete das Gericht die Taten als Vergewaltigung. Die Übergriffe ereigneten sich während Darmspiegelungen an Patientinnen.
01.01.2025, Hamburg: Eine 15-Jährige soll in der Silvesternacht im Hamburger Stadtpark von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Die Ermittlungen führten zu mehreren Festnahmen und einer Anklage wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Vergewaltigung.
20.12.2024, Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Ein aus Saudi-Arabien stammender Arzt fährt mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt und erfasst zahlreiche Besucher. Sechs Menschen sterben, mehr als 300 werden verletzt. Der Tatverdächtige war als Gegner des Islams und Kritiker der deutschen Flüchtlingspolitik aufgetreten; die Hintergründe werden deshalb nicht als islamistischer Anschlag eingeordnet.
08.10.2024, Leipzig (Sachsen): Eine 13-Jährige soll ihre siebenjährige Halbschwester in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer getötet haben. Das Mädchen wird anschließend in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung untergebracht.
23.08.2024, Solingen (Nordrhein-Westfalen): Während des Stadtfestes greift ein syrischer Asylbewerber Besucher mit einem Messer an. Drei Menschen werden getötet und zehn weitere verletzt. Der Mann bekennt sich später vor Gericht zu der Tat; die Bundesanwaltschaft wirft ihm außerdem die Mitgliedschaft in der Terrormiliz „Islamischer Staat“ vor.
30.07.2024, Stuttgart (Baden-Württemberg): Drei syrische Brüder greifen nach einem Streit eine fünfköpfige Gruppe an. Ein 37-jähriger Mann wird durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt, zwei weitere Männer erleiden leichtere Verletzungen. Die Polizei nimmt die drei Tatverdächtigen im Alter von 17, 22 und 26 Jahren fest.
30.06.2024, Bochum (Nordrhein-Westfalen): Vor einem Café in Bochum-Ehrenfeld werden mehrere Menschen mit Schwefelsäure angegriffen. Mehrere Opfer erleiden schwerste Verätzungen. Die Ermittlungen führen später zu weiteren Tatverdächtigen; noch 2026 sucht die Polizei öffentlich nach einem mutmaßlichen Anstifter.
22.06.2023, Gottenheim (Baden-Württemberg): Die 14-jährige Ayleen wird nach einem Treffen mit einem Internetbekannten getötet. Der Täter lockt das Mädchen in ein Waldstück und erwürgt es. Das Landgericht verurteilt ihn später wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe.
14.06.2024, Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt): Ein 27-jähriger Afghane ersticht zunächst einen ebenfalls aus Afghanistan stammenden Mann. Anschließend dringt er in eine private Fußballfeier ein und verletzt mehrere Menschen mit einem Messer. Alarmierte Polizisten erschießen den Angreifer.
31.05.2024, Mannheim (Baden-Württemberg): Ein 25-jähriger Afghane greift Teilnehmer einer islamkritischen Kundgebung mit einem Messer an. Mehrere Menschen werden verletzt; der Polizist Rouven Laur erliegt zwei Tage später seinen Verletzungen. Die Bundesanwaltschaft bewertet die Tat als religiös motivierten Anschlag.
06.04.2024, Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ein 13-Jähriger tötet im Dortmunder Hafen einen 31-jährigen Obdachlosen mit mehreren Messerstichen. Drei weitere Minderjährige begleiten die Tat und filmen Teile des Geschehens mit ihren Mobiltelefonen. Der Fall sorgt bundesweit für Entsetzen.
11.11.2023, Darmstadt (Hessen): Ein 15-Jähriger greift einen obdachlosen Mann an und tritt über längere Zeit auf ihn ein. Das Opfer erliegt später seinen schweren Verletzungen. Das Landgericht verurteilt den Jugendlichen wegen Mordes.
14.09.2023, Pragsdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Der sechsjährige Joel verschwindet nach dem Spielen. Wenig später wird seine Leiche mit zahlreichen Messerverletzungen gefunden. Tatverdächtig ist ein 14-jähriger Jugendlicher aus der Nachbarschaft, der die Tat später gesteht.
08.09.2023, Lohr am Main (Bayern): Ein 14-Jähriger erschießt einen gleichaltrigen Freund mit einer Schusswaffe. Die Tat ereignet sich im privaten Umfeld und erschüttert die gesamte Region.
23.04.2023, Wunsiedel (Bayern): Die zehnjährige Lena stirbt in einem Kinderheim nach massiver Gewalteinwirkung gegen den Hals. Tatverdächtig ist ein elfjähriger Mitbewohner. Aufgrund seines Alters ist er strafunmündig.
11.03.2023, Freudenberg (Nordrhein-Westfalen): Die 12-jährige Luise wird in einem Waldgebiet mit zahlreichen Messerstichen getötet. Zwei Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren gestehen die Tat. Aufgrund ihres Alters sind beide strafunmündig und können strafrechtlich nicht belangt werden. Die Ermittlungen ergeben, dass Luise in einen Hinterhalt gelockt und anschließend mit einem Messer getötet wurde.
25.01.2023, Brokstedt (Schleswig-Holstein): In einem Regionalzug greift ein staatenloser Palästinenser Fahrgäste mit einem Messer an. Eine 17-Jährige und ihr 19-jähriger Freund werden getötet, vier weitere Reisende schwer verletzt. Der Täter wird später wegen zweifachen Mordes und mehrfachen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
05.12.2022, Illerkirchberg (Baden-Württemberg): Ein aus Eritrea stammender Mann greift zwei Schülerinnen auf ihrem Schulweg mit einem Messer an. Eine 14-Jährige stirbt, ihre 13-jährige Freundin wird schwer verletzt. Der Täter wird wegen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
18.10.2022, Ludwigshafen-Oggersheim (Rheinland-Pfalz): Ein somalischer Staatsangehöriger greift mehrere Menschen mit einem Messer an. Zwei Männer im Alter von 20 und 35 Jahren werden getötet, ein weiterer Mann wird schwer verletzt. Das Gericht ordnet wegen einer psychischen Erkrankung die dauerhafte Unterbringung des Täters in einer psychiatrischen Klinik an.
17.06.2022, Aschau im Chiemgau (Bayern): Die 23-jährige Studentin Hanna Wörndl verschwindet nach einem Diskobesuch. Wochen später wird ihre Leiche im Fluss Prien gefunden. Nach einem aufsehenerregenden Prozess wird der zunächst verurteilte Angeklagte später rechtskräftig freigesprochen; der Mord ist bis heute ungeklärt.
06.11.2021, ICE zwischen Regensburg und Nürnberg (Bayern): Ein syrischer Flüchtling greift in einem ICE mehrere Fahrgäste mit einem Messer an. Vier Männer werden verletzt, drei von ihnen schwer. Der Täter wird wegen einer paranoiden Schizophrenie dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
25.06.2021, Würzburg (Bayern): Ein somalischer Asylbewerber greift in einem Kaufhaus und auf der Straße wahllos Menschen mit einem Messer an. Drei Frauen werden getötet, mehrere weitere Menschen schwer verletzt. Das Gericht stuft den Mann wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig ein und ordnet seine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie an.
31.01.2022, Kusel (Rheinland-Pfalz): Bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle erschießt ein Wilderer eine 24-jährige Polizeianwärterin und ihren 29-jährigen Kollegen. Beide sterben noch am Tatort. Der Täter wird später wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.
18.09.2021, Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz): Ein 49-jähriger Tankstellenmitarbeiter wird erschossen, nachdem er einen Kunden auf die geltende Maskenpflicht hingewiesen hat. Das Landgericht Bad Kreuznach verurteilt den Täter wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe.
04.10.2020, Dresden (Sachsen): Ein syrischer Islamist greift zwei Touristen aus Nordrhein-Westfalen mit einem Messer an. Ein 55-jähriger Mann stirbt, sein Lebenspartner wird schwer verletzt. Der Täter war erst wenige Tage zuvor aus der Haft entlassen worden und wird später zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.
16.10.2020, Leipzig: Die 15-jährige Leonie wird nach einer Party von mehreren jungen Männern missbraucht. Wenige Stunden später stirbt sie an einer Überdosis Drogen. Der Fall löst bundesweit eine Debatte über Gruppenkriminalität und den Schutz Minderjähriger aus.
19.09.2020, Hamburg: Eine 15-Jährige wird im Hamburger Stadtpark von mehreren jungen Männern vergewaltigt. Der Bundesgerichtshof bestätigte die Verurteilungen im Jahr 2025 rechtskräftig.
18.08.2020, Berlin: Ein irakischer Staatsangehöriger verursacht auf der Stadtautobahn gezielt mehrere Verkehrsunfälle und verletzt sechs Menschen. Ein Motorradfahrer erleidet schwere Verletzungen. Die Ermittler bewerten die Tat als islamistisch motivierten Anschlag.
09.10.2019, Limburg (Hessen): Ein Mann kapert einen Lastwagen und fährt absichtlich in mehrere Fahrzeuge. 17 Menschen werden verletzt, einige davon schwer. Die Ermittler gehen später von einer psychischen Erkrankung des Täters aus.
29.07.2019, Frankfurt am Main (Hessen): Ein aus Eritrea stammender Mann stößt am Hauptbahnhof eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden ICE. Die Mutter kann sich retten, der Junge wird vom Zug überrollt und stirbt. Das Gericht weist den Täter wegen einer paranoiden Schizophrenie dauerhaft in eine psychiatrische Klinik ein.
26.08.2018, Chemnitz (Sachsen): Bei einer nächtlichen Auseinandersetzung wird der 35-jährige Daniel H. durch Messerstiche tödlich verletzt, zwei weitere Männer werden verletzt. Als Tatverdächtige werden ein Syrer und ein Iraker gesucht beziehungsweise festgenommen; einer der Beschuldigten wird später wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
16.08.2018, Offenburg (Baden-Württemberg): Ein aus Somalia stammender Asylbewerber ersticht in einer Arztpraxis einen 52-jährigen Mediziner. Eine Mitarbeiterin wird bei dem Versuch, den Angreifer aufzuhalten, verletzt. Der Täter wird wegen einer psychischen Erkrankung dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
07.04.2018, Münster (Nordrhein-Westfalen): Ein Mann fährt mit einem Kleinbus in die Außengastronomie am Kiepenkerl. Fünf Menschen sterben, mehr als 20 werden verletzt. Der Täter nimmt sich unmittelbar nach der Tat das Leben.
27.12.2017, Kandel (Rheinland-Pfalz): Ein afghanischer Asylbewerber ersticht seine 15-jährige frühere Freundin Mia in einem Drogeriemarkt. Das Mädchen hatte sich von ihm getrennt und sich zuvor wegen Bedrohungen an die Polizei gewandt. Der Täter wird nach Jugendstrafrecht wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.
28.07.2017, Hamburg: Ein abgelehnter palästinensischer Asylbewerber greift in einem Supermarkt Kunden mit einem Messer an. Ein 50-jähriger Mann wird getötet, sechs weitere Menschen werden verletzt. Der Täter gibt an, möglichst viele Deutsche töten zu wollen, und wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
19.12.2016, Berlin, Breitscheidplatz: Der tunesische Asylbewerber Anis Amri fährt mit einem entführten Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt. Zwölf Menschen sterben unmittelbar oder an den Folgen des Anschlags, zahlreiche weitere werden verletzt. Amri flieht und wird vier Tage später bei einer Polizeikontrolle in Italien erschossen.
16.10.2016, Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg): Die 19-jährige Studentin Maria Ladenburger wird nach einer Feier vergewaltigt und getötet. Als Täter wird ein afghanischer Asylbewerber ermittelt, der bereits in Griechenland wegen eines versuchten Tötungsdelikts verurteilt worden war. Das Landgericht Freiburg verhängt eine lebenslange Freiheitsstrafe und stellt die besondere Schwere der Schuld fest.
24.07.2016, Ansbach (Bayern): Ein syrischer Asylbewerber zündet vor dem Eingang eines Musikfestivals eine selbst gebaute Sprengstoffbombe. Der Attentäter stirbt, 15 Menschen werden verletzt. Auf seinem Mobiltelefon wird ein Bekennervideo gefunden, in dem er der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue schwört.
24.07.2016, Reutlingen (Baden-Württemberg): Ein syrischer Asylbewerber greift eine aus Polen stammende schwangere Frau mit einem Fleischerbeil an und tötet sie. Fünf weitere Menschen werden bei der Tat verletzt. Der Täter wird wegen Mordes und mehrfachen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
22.07.2016, München, Olympia-Einkaufszentrum (Bayern): Der 18-jährige Deutsch-Iraner David Ali Sonboly erschießt im und vor dem Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und verletzt fünf weitere schwer sowie zahlreiche weitere Personen. Anschließend nimmt sich der Täter das Leben. Die Tat wird zunächst als Amoklauf eingestuft, 2019 jedoch offiziell als rechtsextremistisch und rassistisch motivierter Terroranschlag neu bewertet, nachdem sich Hinweise auf ein entsprechendes Tatmotiv verdichtet haben.
18.07.2016, Regionalzug bei Würzburg (Bayern): Ein als afghanischer Flüchtling registrierter Jugendlicher greift Fahrgäste mit einer Axt und einem Messer an. Fünf Menschen werden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich. Der Täter wird auf der Flucht von einem Spezialeinsatzkommando erschossen; der „Islamische Staat“ veröffentlicht anschließend ein Bekennervideo.
27.06.2016, Neumarkt-Sankt Veit (Bayern): Ein 23-jähriger Ungar greift im Garten eines Wohnhauses eine 20-jährige Frau und ihre 51-jährige Mutter völlig wahllos mit mehreren Messern an. Beide Frauen erleiden lebensgefährliche Verletzungen, überleben jedoch. Das Landgericht Traunstein verurteilt den Täter später wegen zweifachen versuchten Mordes zu 15 Jahren Freiheitsstrafe. Als Motiv gelten Frust über seine Lebenssituation und die Absicht, wahllos Menschen zu töten. Link
26.02.2016, Hannover (Niedersachsen): Eine 15-jährige deutsch-marokkanische Schülerin sticht einem Bundespolizisten am Hauptbahnhof ein Messer in den Hals und verletzt ihn lebensgefährlich. Das Mädchen hatte Kontakte in die islamistische Szene und war zuvor in die Türkei gereist. Sie wird wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt.
24.07.2015, Höxter (Nordrhein-Westfalen): Ein Paar lockt über Jahre hinweg Frauen in sein Haus, misshandelt und foltert sie systematisch. Mindestens zwei Frauen sterben an den Folgen der Misshandlungen. Der Fall gilt als einer der grausamsten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte.
06.07.2013, Neumarkt-Sankt Veit (Bayern): Nach einem Streit erwürgt ein 52-jähriger Mann seine 39-jährige Ehefrau im gemeinsamen Haus. Die dreifache Mutter hatte ihm zuvor mitgeteilt, dass sie sich von ihm trennen wolle. Am folgenden Morgen legt der Mann die Leiche in den Kofferraum seines BMW und fährt zur Polizei nach Mühldorf, wo er die Tat gesteht. Später räumt er vor Gericht außerdem ein, sich an der Leiche vergangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft verfolgt den Fall als Totschlag.
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