
Mittwoch, 28. Januar 2026
Ich hatte meine Idee einer Podiumsdiskussion am 16.01. mit einer einfachen Mail an die vier Bürgermeisterkandidaten übermittelt:
Liebe Bürgermeisterkandidaten, liebe Madlen,
mein Gefühl ist, dass halb Neumarkt dem Tag entgegenfiebert, an dem Transparenz und Bürgernähe in Neumarkt Wirklichkeit werden. Um den Willen zu diesem Paradigmenwechsel zu unterstreichen, empfehle ich, darüber nachzudenken, ob nicht das Element einer Podiumsdiskussion mit allen Bürgermeisterkandidaten und einem Moderator ein tolles Signal an uns Neumarkter wäre. Vorstellbar wäre beispielsweise die Anmietung des Kulturbahnhofes für einen Samstagabend, der nicht zu nahe am Wahltermin liegen sollte, um die Menge an Briefwählern mit abzufangen.
Wenn man diese Veranstaltung richtig vorbereitet und gemeinsam durchzieht, kann jeder einzelne Kandidat nur an Popularität gewinnen. Dabei geht es nicht darum, einzelne Kandidaten durch Fragen in die Enge zu treiben, weshalb ein Fragenkatalog durchaus vorab bereitgestellt wird. Es sollte eine lockere Veranstaltung sein, bei der ganz Neumarkt nur gewinnen kann.
Ich freue mich über ein feedback.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Behrens
Ich wusste, dass es auf Grund der vollen Terminkalender schwierig werden würde. Überraschend ist jetzt aber der ovb reingegrätscht und hat ebenfalls Einladungen für eine Podiumsdiskussion an alle vier Kandidaten ausgesprochen. An einen Zufall glaube ich jetzt eher weniger. Wie dem auch sei. Zwei Veranstaltungen mit dem gleichen Format braucht es nicht.
Ich empfehle meiner CSU, die Sache im kleinen Rahmen und innerhalb einer CSU-Wahlveranstaltung stattfinden zu lassen. Wir machen dann eben eine Mini-Gesprächsrunde. Die CSU beißt nicht. Kein Kandidat muss fürchten, ausgebuht zu werden.
Die Ideensammlungen der Kandidaten sind auf Grund der finanziellen Situation der Stadt beschränkt und ähneln sich somit zwangsläufig. Die Fragen beziehen sich somit eher nicht darauf, ob etwas getan werden muss oder nicht, sondern wie man etwas umsetzen möchte.
Daraus ergibt sich eine fast heilige Pflicht zur Zusammenarbeit. Alle vier Kandidaten könnten auf einer gemeinsamen Bühne Einigkeit bei ihrem Willen demonstrieren, nach einer längerwährenden Phase der kommunalpolitischen Hoffnungslosigkeit Neumarkt-Sankt Veit voranzubringen. Es geht nicht länger darum, das Trennende herauszuarbeiten, sondern das Verbindende. Eine solche Gesprächsrunde wäre ein starkes Signal an uns Neumarkter.
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