Mittwoch, 01. Januar 2026

Wenn die blaue Tonne randvoll ist, es aber im Keller so ausschaut, dann war definitiv Weihnachten. Die Zufriedenheit über die eigene Situation mit einem Wohlstand wie noch nie wird etwas getrübt durch die aktuellen Geschehnisse in der Welt. Man möchte eigentlich immer so weiterleben, hat aber das Gefühl, dass am Horizont dunkle Wolken aufziehen.
Jetzt freuen wir uns aber erst einmal, dass wir gesund und munter in das neue Jahr 2026 hineingerutscht sind. Ich wünsche allen noch ein paar erholsame Tage, bevor wir als arbeitende Bevölkerung dann wieder voll anpacken.
Ich habe aus diversen Gründen einen kleinen „Überhang“ an iPhones. Das sind jetzt nicht die neuesten Typen, sondern ab iphone13 abwärts, Sollte aber ausgerechnet gestern zu Silvester im Eifer des Gefechtes ein iPhone unter die Räder geraten sein und eine Ersatzlösung dringend benötigt werden, kann ich aushelfen.

Deutschland muss sich geistig wieder erholen. Ich hatte die Sache mit der von der ARD aus Stuttgart übertragenen Christmette zunächst für Fake-News gehalten und nicht reagiert, weil mittlerweile alle Videos auf den Sozialen Medien bei mir unter dem Generalverdacht stehen, von KI generiert worden zu sein. Ich schaue mir Videos überhaupt nur noch deshalb an, um meine Fähigkeit zu erhalten, echt von Fake zu unterscheiden. Zum Unglück für ARD und ZDF betrachte ich auch die gezeigten Filmbeiträge in den Nachrichten unter diesem Gesichtspunkt. Beim Fernsehen bin ich kritisch, während ich in den sozialen Medien inhaltlich nichts mehr von dem glaube, was ich sehe. Wir müssen dringend abrüsten und bei der Informationsgewinnung zurück zu den Wurzeln, zu einfachen Texten. Die SZ zum Beispiel wird zu Unrecht als Schnee von gestern bezeichnet. Aber alles gefällt mir auch nicht. Über diesen Kommentar zum Thema Klarnamenpflicht in Sozialen Medien werde ich einen meiner nächsten Posts verfassen, weil ich anderer Meinung bin.
„So viel Mensch war nie.“
Im vorliegenden Fall der Stuttgarter Christmette hätte ich die Sache gern der Evangelischen Kirche in die Schuhe geschoben, aber es ist tatsächlich meine katholische Kirche, die von allen guten Geistern verlassen zu sein scheint.
Deutschland erlebt genug Provokationen von allen Seiten, von innen und von außen, von links und von rechts. Jetzt muss nicht auch noch die Katholische Kirche mit einem solchen „So viel Mensch war nie“-Motto die Menschen verstören und für einen Shit-Storm sorgen.
Die Kommentare im Netz reichen von „legitimer Auseinandersetzung“, über „Alien-Jesus“ bis hin zur „Instrumentalisierung der Jesus-Geschichte“ Manche gehen noch weiter und sprechen von einer „bösartigen Landnahme durch Linksextreme“.
Für die verantwortliche Künstlerin Milena Lorek als Mitglied von „Kirche im SWR“ symbolisiere die Szene „einen Moment der Ungewissheit zwischen Sicherheit und Bedrängnis“. Ich aber finde, dass eine Kirche der falsche Ort für eine künstlerische Spielwiese ist.
Ich habe im Netz nicht einen einzigen positiven Kommentar zu dieser Art Krippenspiel gefunden. Niemandem hat das gefallen, außer denen vielleicht, die
Jesus als dekolonialisierter Palästinenser
Seit Jassir Arafat 1985 Jesus bei einer UN-Pressekonferenz als Palästinenser bezeichnete, hält sich bei den Linken dieses Gerücht hartnäckig. Es wird von ihnen jetzt beständig weiterentwickelt und dann konsequenterweise mit Schleim bedeckt. Jesus müsse darüber hinaus nun auch woke und korrekt dekolonialisiert werden. Der Begriff „Araber“ sei „als Feindbild des politischen Westens und dem globalen Norden zu faschistischer Propaganda“ geworden. Die Beobachtung stammt vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus. Klare Leseempfehlung.
Ich kann derweil so schnell gar nicht mehr Luft holen, wie uns – den geistig verarmten Angehörigen des globalen Nordens – durch den LRGW-Komplex (links, rot, grün, woke) faschistoide Züge angedichtet werden.
Ohne Besinnung keine Besinnlichkeit.
Die Frage lautet, warum jetzt auch in der Kirche, die nur deshalb überlebt hat, weil sie in den letzten 2.000 Jahren den Trends zur Veränderung widerstanden hat, der Zeitgeist Einzug gehalten hat, alles zu hinterfragen und letztlich auch zu verändern.
Warum kann das Krippenspiel nicht weiterhin traditionell gezeigt und auf Kinder ausgerichtet sein?
Die katholische Kirche scheint noch nicht einmal zu merken, dass sie von außen und von innen schön langsam zersetzt wird. Wer einen Beitrag lesen möchte, der die Dinge noch besser auf den Punkt bringt, der lese diesen Beitrag: https://www.kath.net/news/89247. Der Text war so ausführlich, dass ich es ablehne, mir die Videos der Christmette anzuschauen. Auf meinem Plan steht für heute noch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.
Bei diesem – zugegeben, recht überspitzten – Post auf X bin ich auch ein wenig länger hängengeblieben. Es ist die Prophezeiung für den dritten Weltkrieg:

Die Quelle ist Alois Irlmeier, der mir nichts sagt. Es wäre überaus interessant zu diskutieren, bei welchem Punkt wir bereits angekommen sind. Man könnte vortrefflich darüber streiten, ob die Punkte 5 bis 7 überhaupt relevant sind. Falls nicht kann es schnell gehen. Denn aus meiner Sicht braucht es die Inflation als Brandbeschleuniger für den Untergang nicht.
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