Deutschland: Böllern wir uns morgen zu Tode?

Dienstag, 30. Dezember 2025

Berlin wird morgen ein typischer Hotspot sein. Ein WeLT-TV-Beitrag macht die Runde, in dem eine syrische Familie genannt wird, die mit zwei Paletten Pyrotechnik aus irgendeinem Laden raus sind und dafür 1.400 Euro ausgegeben haben. Man hätte alles Geld zusammengelegt, um jetzt mal richtig zu feiern.

Feierlaune ist der Berliner Polizei an Silvester traditionell ein Fremdwort. Mit Body-Cams will man die Polizisten schützen und eine bessere Strafverfolgung sicherstellen. Aber immer noch werden die Gewalttätigkeiten in Berlin als „Phänomen“ bezeichnet. Für mich ist das aber vollständig erklärbar. Berlin ist ein Schmelztigel für Aktivisten, Links-Radikale, Antifa und eben auch für Migranten, und Berlin wird schwach und woke regiert.

Wenn man als junger Mensch in Syrien unter der Knute des Assad-Regimes stand und dann in Deutschland plötzlich das Gefühl hat, man könne tun und lassen, was man will, dann wird die syrische Jugend ihre neuen Freiheiten entsprechend ausleben und über die Stränge schlagen.

Wenn ich mir so manches Video auf X anschaue, dann fällt mir die Idee wieder ein, dass man manchen Menschen – statt Bargeld – besser eine Bezahlkarte geben sollte, die den Kauf von Feuerwerkskörpern ausschließt. Ich sehe mein Steuergeld nur ungern in Rauch aufgehen, während ich selbst seit Jahren keinen Cent für Pyrotechnik ausgebe.

Im ovb wird derweil auf das Böllerverbot auf dem Neumarkt-Sankt Veiter Stadtplatz hingewiesen. Es gebe eine Allgemeinverfügung. Ich schaute sie mir auf der Homepage der Stadt an. Sie besteht aber lediglich aus zwei Sätzen und ansonsten aus Verweisen auf eine Verordnung zum Sprengstoffgesetz. Kann eigentlich gar nicht sein. Tatsächlich gibt es ein viel detaillierteres Dokument, welches die KI fand. Die Suchfunktion auf der Stadtseite mit dem Begriff „Allgemeinverfügung“ brachte kein Ergebnis. Als ich das Dokument sah, erinnerte ich mich wieder an die damalige Stadtratssitzung. Das Dokument wurde von Passau abgekupfert, denn in der Vorlage für die Stadtratssitzung fand sich noch das Wort „Passau“ im Text. Das war aber nur Ulrich Geltinger aufgefallen.

Dann wollte ich wissen, woher das angedrohte Bußgeld von 5.000 Euro kommt. Das lässt sich in Gesetzestexten nicht finden. Schlussfolgerung: Die Stadt hat das selbst festgelegt. Jetzt fragt sich nur noch, ob die Stadt morgen Einnahmen generieren kann, oder sich das Geböller verlagert. Wir werden es am 1. Januar in der Früh an den Müllbergen sehen. Ich glaube nicht, dass die Böllerer wegen des Böllervebotes auf dem Stadtplatz auch nur einen Euro weniger in Pyrotechnik investieren.

Der ovb hatte in einem gesonderten Artikel noch einen ganz besonderen Tipp für die Zellgiftkonsumenten parat. Man solle nicht betrunken böllern. Bei so einem klugen Hinweis kann morgen nichts mehr schiefgehen.


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