Donnerstag, 09. Mai 2024, Berliner Uni: Verbrüderung mit der Hamas

Wenn – wie unter tagesspiegel.de geschrieben – 150 propalästinensische Demonstranten den Innenhof der FU Berlin besetzen, dann ist das die eine Sache. Viel schlimmer finde ich die Haltung der 100 Berliner Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter, die mit einem offenen Brief an die Uni-Leitung den Anti-Israel-Hass und insbesondere die Besetzung von Universitäten als legitim verteidigen.

An den Universitäten Deutschlands gilt offensichtlich eine stramm-linke Haltung. Das wundert mich nicht. Das ganze Land rückt nach links. Warum sollen die Dozenten hier eine Ausnahme bilden? Wenn man sich überlegt, dass an den Universitäten die geistige Elite von morgen ausgebildet wird, dann braut sich für unser Land etwas Ungutes zusammen.

Geistige Elite rückt nach links

Den Vogel schießt der „Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Deutschland“, Laith Arafeh, ab, der über dpa beklagt, dass der Spielraum für freie Meinungsäußerung und die akademische Freiheit mit Blick auf Israel und den Gaza-Krieg immer weiter zurückgehe. Stattdessen dürfter er sich über Rufe wie „There is only one solution: Intifada, revolution!“ sicherlich gefreut haben.

Hinsichtlich der freien Meinungsäußerung ist aber genau das Gegenteil richtig. Der Hass auf Israel kriecht aus allen Ecken und findet entsprechende linke Plattformen. Warum? Weil sich hier der Kreis schließt. Linke sind traditionell gegen Israel, und unser Land driftet in einer Weise nach links ab, dass man sich nur noch wundern kann.

There is only one solution: Intifada, revolution!

Die Bild-Zeitung gefällt mir in diesem Zusammenhang immer besser. Bild hat scheinbar eine gewisse Aversion gegen das Gendern und setzt „Lehrende“ und „Studierende“ in An- und Ausführungszeichen.

Ich fand es schon als Jugendlicher cool, dass die Bild-Zeitung das Wort „DDR“ immer in Anführungszeichen setzte. Die Praxis endete erst drei Monate vor dem Mauerfall. Die Zeit hätte man jetzt auch noch durchhalten können… Die „DDR“-Regierung tobte – ob dieser Niederträchtigkeit – jahrzehntelang, nur war da nichts zu machen. Diese Sache gehörte zu den Leitlinien des Verlages. Jeder Mitarbeiter hatte bei der Einstellung einen entsprechenden Zusatzvertrag zu unterzeichnen. Ich habe diese schöne Tradition übernommen und tue es auf meiner Homepage heute noch, genüsslich.

Springer-Verlag als ideologisches Kampfziel der Linken

Der Springer-Verlag mit seiner Bild-Zeitung war bei den Studentenunruhen 1968 für die Demonstranten ein zentrales Angriffsziel. Das wundert mich wiederum auch nicht. Je linker die Einstellung, desto stärker der Drang, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Der Verlag wurde belagert, Druckereien verwüstet. Mich wundert nicht, dass es heute in die gleiche Richtung geht, siehe die brandaktuelle Meldung, dass ein Berliner Rathaus mit einem Molotow-Cocktail angegriffen wurde. Wer regiert in Berlin zusammen mit der CDU? Richtig, die SPD. Für die Antifa ist selbst die rote SPD zum Feind geworden. Slogan: Brennt Gaza, brennt Berlin. Die Revolution frisst ihre Kinder.

CDU/CSU tun sich überhaupt keinen Gefallen, bei den Gedankenspielen rund um zukünftig mögliche Koalitionen an die Linken und an die Grünen zu denken. Da muss ein klares Statement her. Sonst wähle ich etwas anderes. Dann verschenke ich meine Stimme lieber an die ÖDP.

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