Neumarkt-Sankt Veit | Kommunalwahl | Pressemitteilung der Grünen

Samstag, 17. Januar 2026

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Wer meine Posts verfolgt, der weiß, dass ich mit den Grünen eigentlich wenig am Hut habe. Aber: Das gilt für die Bundes-Grünen. Für die Kommunalpolitik trifft das nicht zu.

Wie sind die Chancen der Grünen in unserer Stadt? Im Moment tippe ich auf folgende Verteilung der Stadtratsmandate: 8+8+2+2=20. CSU und UWG auf gleicher Höhe, SPD und Grüne ebenso.

Aus meiner Sicht spielen Intensität der Wahlveranstaltungen und kommunalpolitische Ziele nur eine begrenzte Rolle. Denn nur 20 bis 40% der Wähler sind üblicherweise zum jetzigen Zeitpunkt noch unentschlossen. In unserem flächenmäßig großen Wahlgebiet kommt es entscheidend auf die Bekanntheit an. Wenn die UWG eine Stadtratskandidatin aus Hörbering präsentieren kann, dann hat diese gute Chancen, gewählt zu werden – siehe die Wahl 2020. Sie wird vermutlich sogar wiedergewählt, auch wenn unsereins von ihr noch nie eine kommunalpolitisch relevante Aussage gehört hat bzw. im Stadtrat noch nie einen Redebeitrag registrieren durfte.

Beim Punkt Bekanntheit haben die Grünen sicherlich Nachteile. Ich sehe wenig echte „Einheimische“. Aber eine Verdoppelung von einem auf zwei grüne Stadträte wäre ein Erfolg.

Bei der Bürgermeisterwahl gebe ich dem Neumarkt-Sankt VeiterGeschäftsstellenleiter Thomas Menzel (siehe ovb-Artikel von heute) rechtgeben. Es läuft wohl auf eine Stichwahl hinaus. Meine Theorie ist, dass Peter Hobmaier von der UWG gegenüber den anderen Kandidaten einen Vorsprung hat.

Das Ziel aller Wähler, die ein Ende eines UWG-dominierten Rathauses herbeisehnen und denen alles andere egal ist, muss es somit sein, sicherzustellen, dass es zu dieser Stichwahl kommt. Man kann als Nicht-UWG-Wähler deshalb im ersten Wahldurchgang am 8.3. durchaus ein Zeichen setzen und sich für die SPD-Kandidatin Madlen Winterer wählen, auch wenn man ihr Ziel, dass Rathaus zu erobern, für zu ambitioniert hält. Ebenso glaube ich, dass Neumarkt-Sankt Veit für ein grünes Rathaus nicht bereit ist. Am 8.3. kann man aber seinen grünen Standpunkten durchaus freien Lauf lassen.

Die Konstellation für die Stichwahl scheint mir klar zu sein. Die Spannung steigt.

Gestern war ich bei der UWG-Veranstaltung im Gasthaus Obergaulinger in Blindenhaselbach. Der Posten des ersten Vorstandes ist am Montag dieser Woche von Peter Hobmaier auf Michael Lächele übergegangen.

Missfallen hat mir die Verlosungsaktion und hier im speziellen die Rolle der Werbegemeinschaft. Sie hat sich mit dieser Aktion von der UWG in gewisser Weise vereinnahmen lassen. Das gilt auch dann, wenn die verlosten Gutscheine von der UWG bezahlt wurden. Allein die Erwähnung des Namens „Werbegemeinschaft“ halte ich für Wählerbeeinflussung. Es wird durchaus suggeriert, dass die Werbegemeinschaft die UWG unterstützt. Darf sie das? Ja, das darf sie, weil die Werbegemeinschaft ein eingetragener Verein ist und vermutlich nicht gemeinnützig.

Die Werbegemeinschaft muss sich aber trotzdem fragen, ob sie sich durch die „Hergabe“ ihres Namens nicht selbst politisch für alle Zeiten etikettiert hat. Falls nicht 100% aller Mitglieder die UWG unterstützen, wirkt das auch noch spalterisch auf die eigenen Mitglieder.

Die Werbegemeinschaft sollte, wenn sie denn die UWG tatsächlich unterstützt, dies offiziell tun. Dann wissen wir, woran wir sind. Dann kann ich – amazon.de im Hinterkopf – vor dem Betreten eines Geschäftes demnächst fragen: Entschuldigung, sind Sie in der Werbegemeinschaft?


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