Venezuela: Drill, Baby, drill – das wird nicht so einfach.

Montag, 12.01.2026

Ja, da muss Trump noch ein dickes Brett bohren, bevor Öl aus Venezuela Richtung USA fließt. Und er muss in jedem Fall Stefan Krauter überzeugen. Denn der selbsternannte Solarpapst rechnet mit Millionen Toten, wenn das Öl fließt. Trump – der potenzielle, millionenfache Mörder. Ich glaube, dass Krauter untertrieben hat. Es sind Milliarden, möglicherweise sind es Trillionen. Es braucht zwingend die 360-Grad-Wende.

Richtig ist indes, dass venezuelanisches Erdöl besonders schwer ist. Es hat eine sehr hohe Dichte und ist fast zähflüssig, wie Bitumen. Es fließt nicht von selbst, sondern muss erhitzt, verdünnt und technisch aufgewertet werden. Der Transport kann nur mit Verdünnungsmitteln (z.B. Naphtha) erfolgen. Und es braucht Spezialraffinerien. Das Öl ist somit besonders teuer. Es braucht hohe Preise, damit sich die Sache lohnt.

Wirtschaftlich hätte es Sinn, dass Öl solange in der Erde zu lassen, bis die Welt auf Knien danach fleht.

Dass aber das Öl irgendwann gefördert wird, ist mathematisch sicher. Und was ist das hier?

Luckily, it is a joke.


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