Mittwoch, 20. August 2025, Ukrainekrieg: Russische Militärdrohne stürzt in Polen ab.

Kaum löst sich die Schleimspur auf, die die Europäer von Europa aus in die USA gelegt haben, zeigt Putin, wie ernst er die Unterredungen in Alaska und in Washington nimmt. Er lässt in Polen gewollt oder ungewollt – das kommt auf das Gleiche raus – eine seiner Drohnen abstürzen, siehe Fokus-Bericht. Sollten sich Nato-Techniker die Trümmer ganz genau anschauen, werden Sie auf der Außenhaut der Drohne folgenden Satz finden: Wir spionieren, wir provozieren, wir testen euch. Und was nun, Nato?

Genau. Was nun? Genau genommen wird nichts passieren. Man wird offiziell verlautbaren, dass die Drohne aus Weißrussland kam und vermuten, dass das Ganze ohne russischen Einfluss geschehen ist. Niemand möchte in der jetzigen Situation eskalieren.

Nur der lettische Präsident Edgars Rinkevics traut sich, das auszusprechen, was ausgesprochen werden muss:

„Angesichts der Geschehnisse in der Ukraine müssen wir zumindest in den nächsten Jahren auf alle Szenarien vorbereitet sein.“

An der 400 Kilometer langen Grenze zu Russland und Weißrussland lässt er einen Grenzzaun aus Panzersperren und Beton errichten.

Das hat Sinn, wird dadurch doch – sozusagen als Abfallprodukt – auch die illegale Migration bekämpft. Für Angriffe aus der Luft braucht es dagegen einen Iron Dome, wie ihn Israel hat.

Am Boden muss man alles tun, um russische Soldaten und ihre Offiziere, die mit Zivilisten in der Ukraine nicht anders umgehen als 1945 in Berlin (bzw. im Vorfeld bei ihrem Marsch Richtung Berlin), vom eigenen Land fernzuhalten. Mord, Folter, Verschleppung, Kindesentführung, Vergewaltigungen. Auch das kennen wir aus dem zweiten Weltkrieg.

Hüten wir uns vor der roten Gefahr.


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