Donnerstag, 31. Juli 2025, Pro-Palästina-Slogan: „From the river to the sea.“ In Berlin? Straffrei.

Ich hatte schon angedeutet, dass es wichtig ist, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, bevor Deutschland komplett auf links gedreht ist und Antisemitismus zum nicht mehr hinterfragten Alltag gehört. Die Frage war ja nur noch: Wohin mit sich und seinem Geld, um den Lebensabend in wirklicher Demokratie und Freiheit zu verbringen. Die Antwort war bis heute nicht einfach. Jetzt tut sich aber plötzlich eine Möglichkeit auf. Tschechien. Das Nachbarland setzt eine Strategie um, die mir gefällt.

Was genau hat Tschechien in seiner Rechtsprechung geändert? Es gibt ein durch Präsident Petr Pavel unterzeichnetes Gesetz, das rechte und linke Propaganda auf die gleiche strafbare Ebene stellt. Laut Gunnar Schupelius von der WeLT wird man bei einer Werbung für den Kommunismus ab jetzt genauso bestraft wie bei Propaganda für den Faschismus. In Deutschland könne man dagegen den Bolschewismus, den Maoismus anbeten, obwohl doch ganz klar ist, dass Stalin und Mao Massenmörder waren.

Tschechien ist mir sympathisch.

Tschechien ist somit auf der Linie von Franz-Josef Strauß, der schon 1986 ausführte, dass die Grünen wie eine Melone seien: Außen grün, innen rot, mit braunen Kernen. Strauß sah den drohenden Gleichklang zwischen Links und Rechts überdeutlich.

Machen wir seine brillante politische Schmähmetapher, die Blog-Vater Danisch noch mit ‚…mit pädophilen Anfangsstrukturen‘ ergänzen würde, an dem jetzt gestorbenen Horst Mahler fest. Er war 1970 Gründungsmitglied der RAF und wechselte später formal – nicht geistig – die Seiten. Er trat in die NPD ein und fühlte sich zu Hause angekommen, weil er sich als antisemitischer Hasser endlich outen durfte.

Eine weitere Parallele von Rechts und Links tut sich beim massenhysterischen Israelhass auf. Die Faschisten hassten die Juden und der links-rot-grüne Komplex hat scheinbar eine ähnliche Einstellung. Die Parole „From the river to the sea, palestine will be free“ negiert das Existenzrecht Israels und führt regelmäßig zu Strafverfahren. In einem solchen wurde jetzt Yasmin Acar in diesem Punkt jedoch freigesprochen. Richter Berkholz sprach am Ende der Verhandlung von Hochachtung für das, wofür sie sich einsetze. Echt jetzt?

Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert.

In ein paar anderen Punkten (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (in Tateinheit mit versuchter Körperverletzung, u. a. Wurf eines Regenschirms) und Verleumdung) wurde sie laut der Jüdischen Allgemeinen schuldig gesprochen und zu 1.800 Euro Geldstrafe verurteilt. Es war völlig klar, dass sie sich anschließend – breit lächelnd – vor dem Gericht zu ihresgleichen gesellte und sich feiern ließ. Die Geldstrafe war zu diesem Zeitpunkt vom Mob vermutlich bereits gesammelt. Das Urteil hat somit keinerlei abschreckende Wirkung. Laut Bild ist die Dame im Moment ohne Einkommen. Bild führt weiter aus, dass sich weder Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) noch Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) äußern wollten. Sie verwiesen – man ahnt es – auf die richterliche Unabhängigkeit.

Von Acar gibt es ein Video, wo sie einen Tanz aufführt, nachdem der Iran Israel mit Raketen angriff. Ob das Video echt ist, oder nicht – der Tagesspiegel erzählt uns etwas über die Yasmin Acar, was die Sache glaubhaft erscheinen lässt. Auch X ist voll dabei, Videos von ihr zu präsentieren. Trotz objektiver Herangehensweise setzt sich das Puzzle unweigerlich zusammen.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/die-stimme-des-israelhasses-wenn-gewalt-die-einzige-option-ist-werden-wir-sie-anwenden-11284348.html

Um Israel weiter zu diskreditieren, machen viele Bilder von ausgemergelten Kindern die Runde. Eine emotional aufgeladene Story mit und über Kinder verfehlt nie ihren Zweick. Aber: Eines davon wurde jetzt als Fake entlarvt. Das Kind soll wohl doch eher an einer Muskelerkrankung leiden.

Medien vermeiden Klartext.

Man könnte die mögliche Krankheit aber auch beim Namen nennen. Wie wäre es mit Mikrozephalie, Hydrozephalus, Spinale Muskelatrophie, Cystische Fibrose, Faziale Dysmorphie. So genau will darüber niemand sprechen, weil die Rassismuskeule unbarmherzig zuschlägt. Es droht der Vorwurf der Volksverhetzung. Reiten wir uns nicht weiter ins Verderben und verweisen in Sachen Inzest ganz einfach auf die SZ.

Chatgpt wollte mir wegen „fehlender Übereinstimmung mit den Inhaltsrichtlinien“ übrigens keine Weltkarte über Cousinen-Ehen erstellen. Seltsame Richtlinie, die eine solche visuelle Aufbereitung untersagt.

Während bei uns nahezu ungestraft gegen Israel Front gemacht werden darf, fordern mehrere arabische Länder das Ende der Hamas-Herrschaft in Gaza. Die Palästinenser bekommen vom deutschen Komplex gefühlt mehr Unterstützung als von allen Nachbarstaaten Israels gemeinsam.

Ach, einen habe ich noch, über unsere Yasmin Acar…


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1 Kommentar zu „Donnerstag, 31. Juli 2025, Pro-Palästina-Slogan: „From the river to the sea.“ In Berlin? Straffrei.“

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