Dienstag, 15. September 2026

- Finde die Ausrufzeichen. Auf diesen Bergen war ich schon oben, weshalb mir die Fälle durchaus nah gehen.
- Update: Absturz am Postalm-Klettersteig am 13.07.2026
- Update: neuer und historischer Fall vom 27.07.2010, 15-Jährige verunglückt schwer und überlebt
- Hinzugefügt: 29.06.1970, Nanga Parbat, Günter Messner, der Bruder von Reinhard Messner, verunglückt tödlich.
14.09.2026, Wildkopfscharte/Stubaier Alpen (Tirol/Österreich): Ein 27-jähriger Wanderer aus Frankfurt am Main kommt bei einer Tour zwischen der Starkenburger Hütte und der Franz-Senn-Hütte ums Leben. Der Mann bricht gegen 6:30 Uhr von der Starkenburger Hütte auf und folgt dem markierten Höhenweg. Am späten Vormittag beobachten andere Wanderer, wie er im Bereich der rund 2.600m hohen Wildkopfscharte oberhalb des Weges den Halt verliert. Der 27-Jährige stürzt über eine sehr steile, mit Felsen durchsetzte Wiese ab und erleidet tödliche Verletzungen.
14.09.2026, Creste di Costabella/Cima Om Gran (Trentino/Italien): Der 46-jährige Italiener Valentino Spigariol ist auf dem alpinen Weg P02 in den Dolomiten unterwegs. Auf rund 2.800m Höhe verliert er kurz vor der Forcella dell’Uomo das Gleichgewicht und stürzt etwa 300m über einen extrem steilen Felshang ab. Seine Begleiterin alarmiert gegen 16 Uhr die Rettungskräfte. Ein Hubschrauber von Aiut Alpin Dolomites lokalisiert den Verunglückten, anschließend wird ein Notarzt per Winde abgesetzt. Er kann jedoch nur noch den Tod des 46-Jährigen feststellen. Die Begleiterin wird ausgeflogen und psychologisch betreut.
14.09.2026, Rifugio Coldai/Civetta-Dolomiten (Venetien/Italien): Ein 43-jähriger Tscheche kommt in der Nacht unterhalb des Rifugio Coldai ums Leben. Der Mann verlässt gegen Mitternacht die auf 2.135m gelegene Hütte, offenbar um noch Fotos zu machen, kehrt anschließend jedoch nicht zurück. Seine Begleiter alarmieren die Rettungskräfte, nachdem sein Mobiltelefon zwar klingelt, er aber nicht reagiert. Bergretter entdecken den Mann gegen 2 Uhr nachts auf etwa 2.000m Höhe rund 100m unterhalb der Hütte in einer steilen Rinne. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er beim Fotografieren das Gleichgewicht verloren haben und abgestürzt sein. Mit Tagesanbruch wird der Leichnam mit dem Rettungshubschrauber geborgen.
13./14.09.2026, Monviso (Piemont/Italien): Zwei Alpinisten befinden sich gegen 23 Uhr im Bivacco Andreotti am Monviso, als sie einen erheblichen Felssturz in unmittelbarer Umgebung beobachten. Nach den schweren Felsabbrüchen der vergangenen Wochen entscheiden sie sich, nicht einfach auf das Prinzip Hoffnung zu setzen, sondern alarmieren die Bergrettung. Ein für Nachtflüge ausgerüsteter Rettungshubschrauber steigt auf und überprüft zunächst, ob das Biwak oder die Aufstiegsroute getroffen wurden. Anschließend werden beide Alpinisten per Winde aufgenommen und sicher ins Tal geflogen. Verletzt wird niemand; der Felssturz verfehlt sowohl das Biwak als auch die Route zum Gipfel.
13.09.2026, Postalm-Klettersteig/Strobl am Wolfgangsee (Salzburg/Österreich): Eine Jugendliche verunglückt am Sonntagvormittag beim Zustieg zum Postalm-Klettersteig schwer. Noch vor Beginn des eigentlichen Klettersteigs rutscht sie im unwegsamen Gelände vor der sogenannten Seufzerbrücke aus und stürzt rund 60m tief in ein Bachbett. Die junge Bergsteigerin bleibt dort schwer verletzt liegen und erleidet nach Medienberichten zumindest einen Beinbruch. Die Bergrettungen Strobl und St. Wolfgang rücken aus, sichern die Angehörigen und sperren den Klettersteig während der Rettungsarbeiten. Ein Notarzt wird direkt an der Unfallstelle abgesetzt. Anschließend birgt der Notarzthubschrauber Christophorus 6 die Schwerverletzte und bringt sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Bergrettung warnt nach dem Unfall ausdrücklich vor den Gefahren bereits im Zustiegsgelände des Postalm-Klettersteigs.
13.09.2026, Kedarnath-Pilgerweg/Cheerbasa (Uttarakhand/Indien): Ein 65-jähriger Mann wird in der Nähe des Cheerbasa-Helipads von herabstürzenden Felsbrocken getroffen und tödlich verletzt. Zum Unfallzeitpunkt herrschen in der Himalaya-Region starke Regenfälle, die zu Erdrutschen und Steinschlag führen. Der Mann stirbt noch an der Unfallstelle. Wegen der gefährlichen Bedingungen wird die Pilgerroute nach Kedarnath vorübergehend gesperrt und Wanderer werden angewiesen, in Sonprayag, Gaurikund beziehungsweise Jangalchatti zu warten.
13.09.2026, Postalm-Klettersteig/Strobl am Wolfgangsee (Salzburg/Österreich): Eine Jugendliche verunglückt bereits beim Zustieg zum Postalm-Klettersteig schwer. Noch vor der sogenannten Seufzerbrücke rutscht sie aus und stürzt rund 60m über steiles, unwegsames Gelände in ein Bachbett. Die junge Bergsteigerin bleibt dort schwer verletzt liegen und erleidet nach ersten Angaben mindestens einen Beinbruch. Bergretter sichern die Unfallstelle und die Angehörigen, während ein Notarzt per Hubschrauber zum Unfallort gebracht wird. Anschließend wird die Jugendliche mit dem Christophorus 6 ausgeflogen und in ein Krankenhaus gebracht.
12.09.2026, Innere Wetterspitze/Stubaier Alpen (Tirol/Österreich): Ein 31-jähriger Bergsteiger aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz steigt am späten Nachmittag von der 3.053m hohen Inneren Wetterspitze ab. Gegen 17 Uhr tritt der Mann an einer abschüssigen Stelle ins Leere und stürzt rund 100m über steiles und felsiges Gelände ab. Zwei nachfolgende Bergsteiger beobachten den Unfall, können wegen des gefährlichen Geländes jedoch nicht zu ihm gelangen und setzen den Notruf ab. Der 31-Jährige überlebt den Absturz schwerst verletzt und wird mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen, wo er auf der Intensivstation behandelt wird.
12.09.2026, Monti di Comino/Centovalli (Tessin/Schweiz): Ein 75-jähriger italienischer Wanderer aus dem Luganese wird während einer Tour im Gebiet der Monti di Comino vermisst. Nachdem gegen 14 Uhr Alarm ausgelöst wird, beginnen Kantonspolizei, Schweizer Alpen-Club-Rettung und Rega mit einer großangelegten Suche. Kurz vor 19 Uhr entdecken die Einsatzkräfte den Mann auf etwa 1.300m Höhe tot. Nach den bisherigen Ermittlungen ist der 75-Jährige mehrere Dutzend Meter abgestürzt. Die genaue Ursache seines Sturzes ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
12.09.2026, Carolafelsen/Sächsische Schweiz (Sachsen/Deutschland): Ein Wanderer stürzt am Nachmittag im Bereich des Carolafelsens in den Affensteinen in eine schwer einsehbare Felsspalte. Er fällt etwa 4 bis 5m tief und zieht sich dabei eine Kopfverletzung zu. Wegen der Lage in der Felsspalte muss die Bergwacht eine aufwendige Rettung vorbereiten; der Verletzte wird schließlich mit der Winde eines Hubschraubers geborgen. Bemerkenswert ist die Häufung an dieser Stelle: Für die Bergwacht ist es bereits der sechste vergleichbare Einsatz am Carolafelsen in diesem Jahr
12.09.2026, Traunstein/Mair-Alm-Steig (Oberösterreich/Österreich): Eine 44-jährige Wanderin aus dem Salzburger Flachgau steigt nach einer Übernachtung im Traunsteinhaus mit ihrem Ehemann und weiteren Begleitern über den Mair-Alm-Steig ab. Gegen 11:25 Uhr stolpert die Frau und stürzt rund 20m über felsdurchsetztes Gelände. Erst ein Ast stoppt ihren weiteren Absturz. Ihr Mann leistet Erste Hilfe und alarmiert die Rettungskräfte. Die schwer verletzte 44-Jährige wird mit einem Notarzthubschrauber per Tau aus dem Gelände geborgen und in ein Krankenhaus geflogen.
12.09.2026, Traunstein/Südwestgrat (Oberösterreich/Österreich): Nur wenige Stunden nach dem schweren Wanderunfall kommt es am selben Berg zu einem weiteren ernsten Zwischenfall. Auf der Mehrseillängenroute „Südwestgrat“ tritt ein Mitglied einer tschechischen Seilschaft versehentlich einen Stein los. Dieser setzt wiederum einen etwa kopfgroßen Felsbrocken in Bewegung. Trotz Warnrufen kann ein 47-jähriger deutscher Kletterer nicht mehr ausweichen und wird am Oberarm und an der Schulter getroffen. Der Mann wird so schwer verletzt, dass er nicht mehr weiterklettern kann. Er und seine Partnerin werden schließlich per Tau vom Notarzthubschrauber aus der Wand geborgen.
12.09.2026, Isle Royale National Park (Michigan/USA): Ein seit einer Woche vermisster 70-jähriger Wanderer wird auf der abgelegenen Isle Royale im Lake Superior lebend gefunden. Der erfahrene Wanderer war am 27.08. zu einer Solotour aufgebrochen und sollte am 05.09. zurückkehren. Nachdem er weder seine Fähre noch eine Hotelreservierung wahrnimmt und seit dem 02.09. keinen Kontakt mehr zu seiner Familie hatte, beginnt eine großangelegte Suche. Am 12.09. entdecken andere Wanderer den Mann verletzt und unterkühlt im schwer zugänglichen Gelände. Ein MH-60-Jayhawk-Hubschrauber der US-Küstenwache nimmt ihn per Seilwinde auf und fliegt ihn zur medizinischen Versorgung aufs Festland. Dass ein 70-Jähriger dort eine Woche durchhält, ist schon bemerkenswert. Auf Isle Royale gibt es kaum Mobilfunkempfang, Straßen ohnehin nicht und Rettungseinsätze können wegen der Abgeschiedenheit erhebliche Zeit benötigen.
12.09.2026, Ben Trovato Wall/Blue Mountains (New South Wales/Australien): Eine Kletterin in ihren 30ern stürzt gegen 11 Uhr beim Klettern an der Ben Trovato Wall bei Leura rund 30m ab und landet auf einem schwer zugänglichen Felsband oberhalb der Baumwipfel. Die Frau erleidet Verletzungen am Arm und Rücken sowie zahlreiche Abschürfungen. Spezialkräfte der Polizei und Rettungssanitäter steigen zu ihr auf, zusätzlich wird ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Nach mehrstündiger Versorgung wird die Kletterin per Winde aus der Wand geborgen und in stabilem Zustand in das Westmead Hospital geflogen. Die auch als Great Red Wall bekannte Felswand ist rund 150m hoch.
11.09.2026, Lamsenspitze/Karwendel (Tirol/Österreich): Ein 35-jähriger Österreicher klettert mit einem 50-jährigen Partner die Route „Supernase“ an der Nordseite der Lamsenspitze. In der ersten Seillänge befindet er sich kurz unterhalb des Standplatzes, als plötzlich ein Tritt unter seinem linken Fuß ausbricht. Der Mann stürzt rund 7m ins Seil, schlägt mit dem Fuß auf einem Felsband auf und wird schwer verletzt. Dichter Nebel verhindert zunächst eine direkte Hubschrauberbergung. Der Verletzte wird deshalb bis zum Wandfuß abgeseilt und von acht Bergrettern in Richtung Tal transportiert. Erst nach einer Wetterbesserung kann ihn der Rettungshubschrauber aufnehmen und in das Krankenhaus Kufstein fliegen.
10./11.09.2026, Mount Shasta/Avalanche Gulch (Kalifornien/USA): Ein Bergsteiger aus San José erreicht am Abend des 10.09. gegen 19:30 Uhr den Gipfel des 4.322m hohen Mount Shasta. Beim anschließenden Abstieg über die Avalanche-Gulch-Route versucht er, auf dem Schnee abzugleiten, verliert jedoch die Kontrolle und rutscht rund 150m den Berg hinunter. Dabei verletzt er sich an beiden Füßen. Wegen starker Schwellungen zieht er seine Bergschuhe aus und kriecht anschließend die gesamte Nacht durch das Avalanche Gulch weiter bergab. Gleichzeitig fällt sein Mobiltelefon aus. Nachdem Freunde keinen Kontakt mehr zu ihm herstellen können, wird am nächsten Tag eine Suche eingeleitet. Gegen 16 Uhr entdeckt schließlich ein anderer Wanderer den Verletzten an einer Hütte und verständigt die Bergrettung. Der Mann wird später per Hubschrauber ausgeflogen und in ein Krankenhaus gebracht.
10.09.2026, St. John’s Ledges/Appalachian Trail (Connecticut/USA): Der 30-jährige Collin Salmon aus Great aBarrington in Massachusetts stürzt beim Felsklettern im Bereich der St. John’s Ledges bei Kent ab. Rettungskräfte bringen den schwer verletzten Mann in das New Milford Hospital, dort wird jedoch nur noch sein Tod festgestellt. Die Environmental Conservation Police und die Connecticut State Police untersuchen den Unfall. Die genaue Absturzhöhe und der unmittelbare Hergang wurden bislang nicht veröffentlicht.
10.09.2026, Stawamus Chief/Squamish (British Columbia/Kanada): Ein Kletterer sitzt am Abend in der Route „Alaska Highway“ am Stawamus Chief rund 77m über dem Boden fest. Er ist zwar an einem Standplatz gesichert, besitzt jedoch kein Seil mehr, mit dem er selbst absteigen könnte. Wegen Steinschlaggefahr und des schwierigen Geländes entscheidet sich die Bergrettung gegen eine klassische Rettung aus der Wand und setzt stattdessen zwei Drohnen ein. Eine Drohne beleuchtet den Kletterer, die zweite bringt ihn zu einer dünnen Hilfsleine. Über diese wird schließlich ein vollständiges Kletterseil rund 77m nach oben gezogen. Der Mann befestigt es am Standplatz und seilt sich unter Anleitung der Retter selbstständig ab. Sogar eine Jacke wird ihm zuvor per Drohne geliefert. Eine ziemlich elegante Rettungsaktion, bei der ausnahmsweise Technik nicht dazu benutzt wurde, Menschen noch mehr Probleme zu bereiten.
10.09.2026, Mount Kinabalu (Sabah/Malaysia): Nach einem außergewöhnlichen fünftägigen Rettungseinsatz wird ein 46-jähriger kroatischer Bergsteiger vom 4.095m hohen Mount Kinabalu gerettet. Der Mann war offenbar ohne Genehmigung über eine nicht offizielle Route aufgestiegen und am 06.09. in einem extrem steilen Bereich abgestürzt. Er verletzt sich am rechten Bein und an den Rippen sowie an der Hand. Die Rettung wird durch steile, nasse Granitflanken, Regen und die zunächst unklare Position des Bergsteigers erheblich erschwert. Einsatzkräfte installieren Seile und Leitern und transportieren den Verletzten über mehrere Kilometer auf einer Trage und später mit einem Tragesystem bis zum Timpohon Gate. Insgesamt sind 43 Rettungskräfte beteiligt.
10.09.2026, Geistbeckweg/Kraxentrager (Tirol/Österreich): Ein 44-jähriger Niederländer ist mit zwei Begleitern auf der Peter-Habeler-Runde in Richtung Europahütte unterwegs. Auf etwa 2.678m Höhe rutscht er auf einem nassen Stein aus, überschlägt sich mehrfach und stürzt rund 30m über steiles Blockgelände ab. Der Mann bleibt mit einer erheblichen Kopfverletzung zwischen Felsen liegen. Wegen schwieriger Wetterbedingungen erfolgt eine schnelle Hubschrauberbergung mit Unterstützung der Bergrettung Gries am Brenner. Anschließend wird der Verletzte in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen.
10.09.2026, Refuge du Goûter/Mont-Blanc-Massiv (Haute-Savoie/Frankreich): Eine 22-jährige französische Alpinistin muss auf rund 3.800m Höhe am Refuge du Goûter gerettet werden. Die junge Frau hat schwere Erfrierungen an den Füßen erlitten und kann ihren Aufstieg zum Mont Blanc nicht mehr fortsetzen. Eine dichte Wolkendecke erschwert den Einsatz des Rettungshubschraubers Dragon 74. Der Besatzung gelingt dennoch die Aufnahme der Alpinistin, die anschließend zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus von Annecy geflogen wird.
09.09.2026, Alpe Camasca/Quarna Sotto (Piemont/Italien): Ein 85-jähriger Mann aus Malnate kehrt von einer Tour zum Pilzesuchen im Berggebiet oberhalb von Quarna Sotto nicht zurück. Angehörige alarmieren daraufhin die Rettungskräfte. Noch am Abend wird der Mann tot am Grund eines steilen Abhangs bei der Alpe Camasca gefunden. Bei der Suche kommt unter anderem ein IMSI-Catcher zum Einsatz, mit dessen Hilfe das Mobiltelefon des Vermissten lokalisiert werden kann. Bergrettung, Guardia di Finanza, Feuerwehr und Zivilschutz beteiligen sich an der Suche und Bergung. Es handelt sich ausdrücklich nicht um den bereits aufgenommenen 66-jährigen Pilzsucher aus dem Valle Vigezzo, sondern um einen zweiten tödlichen Unfall in derselben Region innerhalb weniger Stunden.
09.09.2026, Orsigna/Apennin (Toskana/Italien): Ein 70-jähriger Mann aus Impruneta ist am Nachmittag gemeinsam mit zwei Begleitern in den Wäldern bei Orsigna zum Pilzesuchen unterwegs. In steilem Gelände rutscht er mehrere Meter einen Hang hinunter und stürzt in das trockene Bett eines Baches. Der Mann erleidet schwerste Verletzungen. Bergretter des Soccorso Alpino Toscano und ein Rettungshubschrauber werden alarmiert, können ihm jedoch nicht mehr helfen. Der 70-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle.
09.09.2026, Mount Fuji (Shizuoka/Japan): Zwei Bergsteiger werden am frühen Mittwochmorgen auf verschiedenen Wegen am Mount Fuji bewusstlos aufgefunden. Die Präfekturpolizei Shizuoka entsendet eine Bergrettungseinheit zu den Verunglückten. Über die Ursache und den weiteren Zustand der beiden liegen zunächst keine belastbaren Angaben vor. Zeitgleich sorgen außergewöhnlich starke Regenfälle am Berg für Erdrutsche; einen Zusammenhang zwischen den beiden Bergsteigern und den Erdrutschen sieht die Polizei bislang jedoch nicht.
08./09.09.2026, Alpe Campra/Valle Vigezzo (Piemont/Italien): Ein 66-jähriger Mann aus Busto Arsizio verschwindet am Dienstag beim Pilzesuchen in den Bergwäldern oberhalb von Druogno. Rund 30 Einsatzkräfte von Bergrettung, Feuerwehr und Guardia di Finanza suchen trotz heftiger Gewitter bis tief in die Nacht nach ihm. Dabei kommen Hubschrauber, Drohnen und Suchhunde zum Einsatz. Am Mittwochmorgen wird der Mann auf etwa 1.300m Höhe bei der Alpe Campra tot aufgefunden. Die genauen Umstände seines Todes waren zunächst noch nicht abschließend geklärt.
08.09.2026, Kochel am See/Pessenbach (Bayern/Deutschland): Ein 35-jähriger Wanderer verlässt mit seinen beiden Hunden bei Kochel am See den Wanderweg und gerät oberhalb eines extrem steilen Grashangs in schwieriges Gelände. Er stürzt rund 80m über teilweise felsiges Gelände ab und bleibt schwer verletzt in einem Bachbett liegen. Nachdem er am Abend nicht zurückkehrt, melden Angehörige ihn als vermisst. Bei einer umfangreichen nächtlichen Suchaktion wird der Mann entdeckt, medizinisch versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine zunächst verschwundenen Hunde werden später im Bereich des Rabenkopfs unverletzt gefunden.
08.09.2026, Camerata Cornello/Bergamasker Alpen (Lombardei/Italien): Eine 43-jährige Frau ist am Dienstagmorgen beim Pilzesuchen in den Bergen bei Camerata Cornello tödlich verunglückt. Kurz vor 9 Uhr stürzt sie aus bislang ungeklärter Ursache etwa 15m tief in eine Schlucht. Rettungshubschrauber und Notarzt werden alarmiert, doch für die Frau kommt jede Hilfe zu spät. Die Carabinieri untersuchen den genauen Hergang.
08.09.2026, Bellano/Ostufer des Comer Sees (Lombardei/Italien): Ein 84-jähriger Wanderer stürzt am Vormittag auf einem Waldweg oberhalb von Bellano rund 40m über steiles, schwer zugängliches Gelände ab. Der Mann erleidet schwere Mehrfachverletzungen und wird in höchster Dringlichkeitsstufe versorgt. Bergretter des CNSAS und ein Rettungshubschrauber aus Como bergen den Schwerverletzten und fliegen ihn in das Krankenhaus von Varese.
08.09.2026, Vanil Noir/Grandvillard (Freiburg/Schweiz): Ein 79-jähriger Wanderer aus dem Kanton Waadt ist gemeinsam mit einer weiteren Person zwischen Vanil Noir und Vanil de l’Ecri unterwegs, als er gegen Mittag den Halt verliert und rund 200m über einen steilen Hang abstürzt. Rega und die Rettungskolonne Gruyère suchen das Gelände ab und finden den Mann wenig später leblos. Die Kantonspolizei Freiburg untersucht die genaue Unfallursache.
08.09.2026, Surcasti/Surselva (Graubünden/Schweiz): Ein 66-jähriger Jäger ist während der Hochjagd allein in steilem und unwegsamem Gelände unterwegs. Als er am Vormittag nicht wie vereinbart an einem Treffpunkt erscheint, beginnen seine Jagdkollegen mit der Suche und alarmieren die Polizei. Kurz vor Mittag wird der Mann tot aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen ist er im steilen Gelände abgestürzt. Ein Rega-Hubschrauber mit Alpinspezialisten übernimmt die Bergung.
08.09.2026, Golyam Kademliya/Triglav-Massiv (Balkangebirge/Bulgarien): Ein Teilnehmer des Paragliding World Cups verunglückt während des Wettbewerbs tödlich im Gebiet des Berges Golyam Kademliya. Andere Piloten bemerken, dass sich sein Notschirm geöffnet hat, und alarmieren den Notruf. Ein Militärhubschrauber Bell 206 sowie eine Luftambulanz werden eingesetzt, um Retter und medizinisches Personal in das abgelegene Berggebiet zu bringen. Ein Bergretter erreicht den Piloten gegen 15:12 Uhr, kann ihm jedoch nicht mehr helfen. Die Bergung des Toten wird wegen des schwierigen Geländes für den folgenden Tag vorbereitet.
07.09.2026, Glen Boulder Trail/Mount Washington (New Hampshire/USA): Ein 79-jähriger Wanderer stürzt auf dem Glen Boulder Trail nahe der Kreuzung mit dem Davis Path und erleidet schwere Kopf- und Nackenverletzungen. Nach Angaben seines Begleiters kann der Mann seine Extremitäten nicht mehr spüren. Wegen der Entfernung von rund 6,4km zum nächsten Parkplatz und der möglicherweise lebensbedrohlichen Verletzungen wird ein Black-Hawk-Hubschrauber der Nationalgarde angefordert. Trotz starken Windes gelingt gegen 17:30 Uhr die Landung am Davis Path. Der Verletzte wird direkt in das Dartmouth Hitchcock Medical Center geflogen; 24 freiwillige Retter und sechs Conservation Officers stehen für eine ansonsten vermutlich die ganze Nacht dauernde Tragebergung bereit.
06.09.2026, Vordere Kreuzklamm und Kreuzwand/Karwendel (Bayern/Deutschland): Die Bergwacht Mittenwald muss am Sonntagabend nahezu gleichzeitig zu zwei außergewöhnlichen Rettungseinsätzen ausrücken. Sechs Wanderer haben sich in der Vorderen Kreuzklamm verstiegen und befinden sich in absturzgefährdetem Gelände. Wenig später geht ein zweiter Notruf von drei Kletterern ein, die an der nahegelegenen Kreuzwand nicht mehr weiterkommen. Zehn Bergretter bringen innerhalb von rund vier Stunden insgesamt neun Menschen aus dem schwierigen Gelände zurück ins Tal. Alle Betroffenen bleiben unverletzt.
06.09.2026, Mount Mizhirgi/Bezengi-Gebiet (Kabardino-Balkarien/Russland): Eine gewaltige Lawine erfasst gegen 17 Uhr am rund 5.000m hohen Mount Mizhirgi im Nordkaukasus eine Gruppe von insgesamt 33 Bergsteigern. Nach Angaben der regionalen Rettungsdienste kommen mindestens elf Menschen ums Leben, sechs weitere werden verletzt und zunächst sechs Bergsteiger vermisst. Zehn Mitglieder der Gruppe können selbstständig absteigen. Mehr als 50 Rettungskräfte und mehrere Mi-8-Hubschrauber werden für die Suche eingesetzt, die durch das extreme Gelände und die Gefahr weiterer Lawinen erschwert wird. Die Ursache des Abgangs ist noch Gegenstand der Untersuchungen.
! 06.09.2026, Weissmies (Wallis/Schweiz): Ein 54-jähriger spanischer Bergsteiger steigt gemeinsam mit drei weiteren Alpinisten über den Südgrat vom 4.011m hohen Weissmies ab. Gegen 12:15 Uhr stürzt er auf etwa 3.500m Höhe aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe. Ein Hubschrauber von Air Zermatt bringt die Rettungskräfte zur Unfallstelle, dort kann jedoch nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zum genauen Unfallhergang eingeleitet.
06.09.2026, Monte Baffelan/Pilastro Soldà (Venetien/Italien): Eine 25-jährige Alpinistin aus Valdagno stürzt gegen 14:30 Uhr auf der letzten Seillänge des Pilastro Soldà am Monte Baffelan rund 15m ab. Sie schlägt dabei so heftig mit dem Kopf gegen den Fels, dass ihr Kletterhelm zerbricht. Die Frau erleidet ein Schädeltrauma und wird von der Besatzung eines Rettungshubschraubers mit der Winde aus der Wand geborgen. Nach der Erstversorgung wird sie ins Krankenhaus von Vicenza geflogen.
05.09.2026, Brévent/Mont-Blanc-Massiv (Haute-Savoie/Frankreich): Der 68-jährige erfahrene Bergführer Thierry Renault verunglückt an der Südwand des Brévent bei Chamonix tödlich. Sein Körper wird am folgenden Tag von Kletterern am Fuß der Wand entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen war Renault allein unterwegs und arbeitete möglicherweise an der Reinigung und Neuausrüstung einer Kletterroute, als er abstürzte. Der PGHM Chamonix übernimmt die Bergung und die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.
05.09.2026, Pizzo Sassariente/Val della Porta (Tessin/Schweiz): Ein 54-jähriger Schweizer aus dem Locarnese kehrt von einer Jagdtour im Gebiet des Pizzo Sassariente nicht zurück. Nachdem er gegen 16:30 Uhr als vermisst gemeldet wird, beginnen Kantonspolizei, Alpine Rettung Schweiz und Rega eine Suchaktion. Kurz nach 18 Uhr finden die Einsatzkräfte seinen leblosen Körper am Hang des Val della Porta auf etwa 1.450m Höhe. Nach ersten Ermittlungen ist der Mann während der Jagd abgestürzt; die genaue Ursache wird noch untersucht.
05.09.2026, Rochers de Sy/Ferrières (Wallonien/Belgien): Ein Kletterer stürzt gegen 17 Uhr an den Rochers de Sy rund 10m in die Tiefe. Wegen des schwer zugänglichen Geländes wird ein größerer Rettungseinsatz ausgelöst. Spezialkräfte der Höhenrettung GRIMP sichern den Verletzten und ziehen ihn mit Seiltechnik aus der Felswand. Zusätzlich wird ein Rettungshubschrauber aus Bra-sur-Lienne angefordert. Über Art und Schwere seiner Verletzungen werden zunächst keine näheren Angaben veröffentlicht.
05.09.2026, Südlicher Grafensteig/Rax (Niederösterreich/Österreich): Eine junge Frau rutscht gegen Mittag auf einer vereisten Stelle am Südlichen Grafensteig aus und stürzt rund 150m ab. Sie erleidet dabei tödliche Verletzungen. Die Bergung gestaltet sich wegen der schlechten Witterung schwierig. Dichter Nebel verhindert zunächst den Einsatz eines Hubschraubers. Insgesamt rücken 22 Bergretter aus Reichenau und Puchberg aus. Schließlich gelingt es einem Polizeihubschrauber, ein Wetterfenster zu nutzen und die Tote mit einem Tau zu bergen. Auch ihr Begleiter wird ausgeflogen.
05.09.2026, Riale Crenone/Biasca (Tessin/Schweiz): Ein 69-jähriger Schweizer ist am frühen Nachmittag in den Bergen oberhalb von Biasca zur Jagd unterwegs. Gegen 13 Uhr stürzt er aus bislang ungeklärter Ursache in der Nähe des Riale Crenone auf etwa 700m Höhe einen Hang hinunter. Kantonspolizei und Rega rücken zur Unfallstelle aus. Trotz Wiederbelebungsversuchen können die Rettungskräfte den Mann nicht mehr retten. Die Polizei untersucht den genauen Unfallhergang.
04.09.2026, Vrh Krnic/Vogel (Bohinj/Slowenien): Ein Gleitschirmpilot gerät am Nachmittag auf der Nordseite des Vrh Krnic in Turbulenzen. Nach Angaben der Bergrettung erfasst ihn nach dem Überqueren des Kamms ein Rotor, wodurch sein Gleitschirm einklappt. Der Pilot stürzt auf den Berghang und wird schwer verletzt. Rettungskräfte versuchen fast eine Stunde lang, ihn wiederzubeleben, müssen die Maßnahmen jedoch erfolglos abbrechen. Sein Leichnam wird anschließend mit einem Hubschrauber der slowenischen Armee ins Tal geflogen.
04.09.2026, Manderscheid (Rheinland-Pfalz) – 53-Jährige stürzt am Klettersteig 20m in die Tiefe: Eine 53-jährige Frau aus Hessen ist am Manderscheider Klettersteig in der Eifel tödlich verunglückt. Gegen 16:15 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die Frau war während des Kletterns aus etwa 20m Höhe in die Lieser gestürzt. Eine Notärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen. Wie es zu dem Absturz kam, ist bislang ungeklärt; Polizeiinspektion Wittlich und Kriminalpolizei ermitteln zur Unfallursache. Der Burgenklettersteig gilt als anspruchsvoll und weist ausdrücklich auf alpine Gefahren hin.
04.09.2026, St. Leonhard im Pitztal (Tirol) – 75-Jährige stürzt bei Familienwanderung 60m ab: Eine 75-jährige Urlauberin aus dem Landkreis Groß-Gerau ist bei einer Wanderung mit ihrer Familie im Geigenkammmassiv der Ötztaler Alpen tödlich verunglückt. Beim Abstieg von der Rüsselsheimer Hütte verlor sie gegen 09:40 Uhr auf rund 2.055m Höhe vermutlich wegen des feuchten Untergrunds beim Übersteigen einer Geländestufe den Halt. Sie geriet über den Wegrand und stürzte rund 60m über einen etwa 35 Grad steilen, felsdurchsetzten Hang. Angehörige leisteten Erste Hilfe, anschließend wurde die Schwerverletzte per Rettungshubschrauber geborgen. Sie erlag jedoch ihren Verletzungen.
04.09.2026, Geigenkamm/Ötztaler Alpen (Tirol/Österreich): Eine 75-jährige Frau aus dem Landkreis Groß-Gerau ist mit ihrer Familie auf etwa 2.055m Höhe im Geigenkamm unterwegs. Beim Abstieg führt der zunächst flache Wanderweg über eine Geländestufe. Vermutlich rutscht die Frau dort auf dem feuchten Untergrund aus und stürzt rund 60m über einen steilen, felsigen Hang ab. Sie bleibt schwer verletzt auf einem darunterliegenden Wandersteig liegen. Angehörige leisten sofort Erste Hilfe, anschließend wird sie von einem Notarzt versorgt und mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen. Die 75-Jährige erliegt jedoch ihren schweren Verletzungen.
04.09.2026, Pizzo Antenna Piccola/Madonie (Sizilien/Italien): Der etwa 60-jährige Daniele Scarpaci aus Palermo ist mit einer Gruppe von Piano Zucchi in Richtung des Kamms des Pizzo Antenna Piccola unterwegs. In einem besonders schwierigen, teilweise von Schnee und Eis bedeckten Abschnitt auf rund 1.400m Höhe rutscht der Wanderer aus und stürzt etwa 20m über eine Felsstufe. Er prallt auf die darunterliegenden Felsen und kommt ums Leben. Seine Begleiter alarmieren den Notruf. Bergretter erreichen die abgelegene Unfallstelle erst unter erheblichen Schwierigkeiten bei einbrechender Dunkelheit und übernehmen die Bergung.
04.09.2026, Punta Lucia/Ätna (Sizilien/Italien): Ein 70-jähriger deutscher Tourist ist mit einer Gruppe auf der Nordseite des Ätna unterwegs. Auf rund 3.000m Höhe im Bereich Punta Lucia erleidet der Mann gegen 13:30 Uhr vermutlich einen medizinischen Notfall und bricht zusammen. Ein Arzt, der sich in der Gruppe befindet, beginnt mit der Versorgung. Zusätzlich rücken die alpine Einheit der Guardia di Finanza und die sizilianische Bergrettung aus. Trotz aller Bemühungen stirbt der 70-Jährige noch am Berg. Sein Leichnam wird anschließend nach Piano Provenzana gebracht.
04.09.2026, Hoher Sonnblick/Goldberggruppe (Salzburg/Österreich): Zwei deutsche Wanderer im Alter von 26 und 42 Jahren brechen gegen 9 Uhr vom Wallackhaus zu einer Überschreitung über den Klagenfurter Jubiläumsweg zum 3.106m hohen Hohen Sonnblick auf. Bei Routenwahl und Zeitplanung verlassen sie sich auf eine Orientierungs-App. Gegen 20:30 Uhr versteigen sie sich kurz vor dem Gipfel und geraten ohne ausreichende Gletscherausrüstung in Bergnot. Bergretter steigen noch in der Nacht zu den beiden auf und bringen sie zunächst sicher zum Gipfel und anschließend zum Zittelhaus.
04.09.2026, Sparber/Strobl am Wolfgangsee (Salzburg/Österreich): Ein Bergsteiger gerät am Freitagabend am Sparber in unwegsames Gelände und kann seinen Weg nicht mehr sicher fortsetzen. Die Bergrettung Strobl rückt in der Dunkelheit aus, erreicht den Mann und bringt ihn mit Seilsicherung zurück ins Tal. Für die Bergretter ist es bereits der zweite Einsatz des Abends: Zuvor mussten sie im Gebiet der Schartenalm auf der Postalm ein völlig erschöpftes deutsches Wandererpaar aus dem Gelände holen.
04.09.2026, Schiedeck/Schladminger Tauern (Steiermark/Österreich): Ein 44-jähriger Wanderer aus Thüringen ist mit drei Begleitern auf einem markierten Wanderweg im Bereich des Schiedecks unterwegs. Gegen 15:40 Uhr verliert er auf einer steilen Wiese aus bislang ungeklärter Ursache den Halt, stürzt über eine Steilkante und schlägt im darunterliegenden Gelände auf. Wegen des extrem steilen Geländes können seine Begleiter nicht zu ihm absteigen und setzen einen Notruf ab. Der Notarzt des Rettungshubschraubers kann nur noch den Tod des 44-Jährigen feststellen. Die drei Begleiter werden mit einem Polizeihubschrauber aus dem Gelände geflogen und anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut.
04.09.2026, Tofana di Rozes/Dolomiten (Venetien/Italien): Ein 68-jähriger italienischer Alpinist klettert als Vorsteiger am Spigolo Zero des ersten Pfeilers der Tofana di Rozes, als er rund 20m abstürzt und heftig gegen die Felswand prallt. Der Aufprall ist so massiv, dass sein Kletterhelm zerbricht. Der Mann bleibt bewusstlos und kopfüber im Seil hängen. Eine Bergführerin auf derselben Route erreicht ihn und richtet ihn auf, bevor die Besatzung des Rettungshubschraubers Falco 1 übernimmt. Nach der Stabilisierung wird der Schwerverletzte mit einer 60m langen Winde aus der Wand geborgen und mit Verdacht auf ein schweres Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus nach Treviso geflogen. Auch seine Seilpartnerin wird aus der Wand geholt.
03.09.2026, Marmarole/Ciastelin (Venetien/Italien): Ein 81-jähriger Wanderer aus Domegge di Cadore ist mit einem Freund auf dem Sentiero del Pastore oberhalb des Rifugio Baion unterwegs. Gegen 13:15 Uhr löst sich oberhalb der beiden ein Felsbrocken, rollt durch eine Rinne und trifft den 81-Jährigen seitlich. Der Mann erleidet ein Thoraxtrauma und Verletzungen an den Beinen. Ein Rettungshubschrauber setzt Arzt und Bergretter mit der Winde ab. Nach der Erstversorgung wird der Verletzte mit einer 15m langen Winde geborgen und ins Krankenhaus von Belluno geflogen. Sein Begleiter kann selbstständig absteigen.
03.09.2026, Crateri Silvestri/Ätna (Sizilien/Italien): Eine 47-jährige Touristin aus Malta stürzt bei schlechtem Wetter im Bereich der Silvestri-Krater am Ätna und verletzt sich schwer. Sie erleidet ein Schädeltrauma, ein Wirbelsäulentrauma sowie zahlreiche Prellungen. Bergretter der Station Etna Sud übernehmen die Versorgung und Bergung der Frau. Anschließend wird sie ins Krankenhaus Cannizzaro in Catania gebracht. Am selben Tag müssen die Retter in diesem Gebiet zu weiteren Einsätzen ausrücken. Wegen der Häufung von Unfällen wird inzwischen sogar ein permanenter Rettungsstützpunkt an den stark besuchten Kratern gefordert.
03.09.2026, Ätna/Monte Gemmellaro (Sizilien/Italien): Ein Tourist bricht während einer Wanderung auf dem Weg zum Rifugio Monte Gemmellaro plötzlich zusammen und erleidet einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Gegen 13 Uhr werden Bergrettung, Guardia di Finanza, Forstpersonal und der Rettungsdienst alarmiert. Ein Rettungshubschrauber bringt einen Notarzt und einen Intensivpfleger in das Gebiet. Trotz längerer Wiederbelebungsversuche stirbt der Mann noch an der Einsatzstelle. Anschließend wird sein Leichnam von der Bergrettung ins Tal gebracht.
! 02.09.2026, Kehlstein/Hoher Göll (Bayern/Deutschland): Ein 24-jähriger Bergsteiger aus Dortmund bricht gegen 11 Uhr allein zum Kehlsteinhaus auf. Am Abend meldet er seinem Vater noch, dass es später werde, danach ist er nicht mehr erreichbar. Gegen 21:30 Uhr beginnt eine großangelegte Suche mit Bergwacht, Polizei, Wärmebilddrohne und Hubschrauber. Kurz vor 1 Uhr finden die Einsatzkräfte den Mann am Beginn des Steftensteigs auf der Südwestseite des Kehlsteins. Er ist dort abgestürzt und bereits tot. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 24-Jährige erfahren und gut ausgerüstet.
02.09.2026, Hainzen/Katrin bei Bad Ischl (Oberösterreich/Österreich): Eine 75-jährige Wanderin fährt mit der Katrinseilbahn auf den Berg und wandert anschließend zum Gipfel des Hainzen. Beim Rückweg muss sie auf etwa 1.570m Höhe eine Felsstufe überwinden. Dabei rutscht sie trotz Bergschuhen aus und stürzt schwer. Zwei andere Wanderer leisten Erste Hilfe und alarmieren die Rettungskräfte. Die Frau wird mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber geborgen und ins Salzkammergut Klinikum Bad Ischl geflogen.
02.09.2026, Ätna/Piano Provenzana (Sizilien/Italien): Ein etwa 35-jähriger Wanderer aus Barcellona Pozzo di Gotto steigt auf der Nordseite des Ätna bis in den Bereich oberhalb der Bergstation der Sesselbahn auf mehr als 2.000m Höhe. Beim Abstieg rutscht er vermutlich auf vereistem Untergrund aus und stürzt. Der Mann zieht sich dabei eine mutmaßliche Beinfraktur zu und kann seinen Weg nicht mehr selbstständig fortsetzen. Bergretter der Station Etna Nord erreichen den Verletzten gemeinsam mit einem Arzt, versorgen und immobilisieren ihn und transportieren ihn anschließend ins Tal. Dort wird er an den Rettungsdienst übergeben.
01.09.2026, Monte Generoso/Centro Valle Intelvi (Lombardei/Italien): Ein 66-jähriger Wanderer aus Arcisate ist am Nachmittag am Monte Generoso tödlich verunglückt. Der Mann war mit Freunden unterwegs und sollte sie in Orimento treffen. Als er dort nicht erschien, alarmierte die Gruppe gegen 16 Uhr die Rettungskräfte. Bergrettung und Feuerwehr begannen mit der Suche und fanden den 66-Jährigen rund 1,5km von Orimento entfernt tot in schwierigem Gelände. Nach bisherigen Erkenntnissen war er auf einem Wanderweg abgestürzt. Die Staatsanwaltschaft Como lässt den genauen Unfallhergang untersuchen.
01.09.2026, Monte Pelmo/Dolomiten (Venetien/Italien): Ein 29-jähriger Bergsteiger aus Verona stürzt nach einer Klettertour auf der Via Masucci-Franceschetti mehr als 20m ab. Er und sein Seilpartner haben die Route erfolgreich beendet und sich auf dem Gipfelbereich bereits aus dem Seil gebunden, als der 29-Jährige ausrutscht und über die Felswand fällt. Er kann sich rund 20m tiefer auf einem kleinen Felsabsatz in etwa 2.400m Höhe festhalten. Ein Rettungshubschrauber erreicht ihn trotz aufziehendem Nebel und setzt einen Bergretter mit einer 30m langen Winde ab. Der Mann wird mit einem schweren Fußtrauma und mehreren Prellungen geborgen und ins Krankenhaus von Belluno gebracht.
01.09.2026, Valle del Bove/Ätna (Sizilien/Italien): Ein 32-jähriger niederländischer Wanderer wird auf dem südöstlichen Höhenkamm der Valle del Bove von einem herabstürzenden Felsbrocken getroffen. Der Mann ist gemeinsam mit einer Begleiterin unterwegs, als sich der Stein aus einer Felswand löst und sein linkes Sprunggelenk trifft. Er erleidet eine offene Fraktur mit starker Blutung. Bergretter versorgen und immobilisieren den Verletzten und transportieren ihn unter schwierigen Bedingungen auf einer Trage aus dem Gelände. Anschließend wird er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Cannizzaro in Catania geflogen.
31.08.2026, Mount Shasta (Kalifornien/USA): Drei unerfahrene Bergsteiger geraten nach einer Gipfeltour auf den 4.322m hohen Mount Shasta in Schwierigkeiten. Sie erreichen den Gipfel erst gegen 19 Uhr und verlieren beim Abstieg im Dunkeln die Route. Ein Mobiltelefon mit der Navigations-App fällt wegen eines leeren Akkus aus, auch die Powerbank funktioniert nicht mehr. Einer der Männer verletzt sich am Knie. Gegen Mitternacht sitzt die Gruppe auf etwa 3.350m Höhe im Mud Creek Canyon fest, ohne ausreichende warme Kleidung, Verpflegung oder Notunterkunft. Am nächsten Morgen erreichen Ranger die völlig erschöpften Männer. Starker Wind verhindert zweimal eine Hubschrauberbergung, sodass die Gruppe schließlich zu Fuß ins Tal gebracht werden muss. Die Bergsteiger erklärten später, sie hätten sich bei ihrer Vorbereitung stark auf Googles KI Gemini verlassen und die Tour erheblich unterschätzt.
31.08.2026, Mengusovská dolina/Hohe Tatra (Slowakei): Ein 55-jähriger polnischer Wanderer bricht auf dem rot markierten Bergweg oberhalb des Veľké Žabie pleso Mengusovské plötzlich bewusstlos zusammen und hört auf zu atmen. Andere Wanderer beginnen sofort mit der Wiederbelebung. Ein Rettungshubschrauber bringt einen Bergretter und einen Arzt zur Unfallstelle, später wird ein weiterer Bergretter eingeflogen. Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen kann der Mann nicht mehr gerettet werden. Sein Leichnam wird anschließend nach Starý Smokovec geflogen und der Polizei übergeben.
30.08.2026, Musa Ka Musalla/Siran Valley (Khyber Pakhtunkhwa/Pakistan): Der seit mehreren Tagen vermisste 30-jährige britisch-irische Bergsteiger Alexander Harris ist tot aufgefunden worden. Harris hatte gemeinsam mit einem britischen Begleiter den mehr als 4.000m hohen Musa Ka Musalla bestiegen. Beide erreichen den Gipfel und trennen sich beim Abstieg, nachdem Harris schneller unterwegs ist. Kurz darauf setzt Regen ein. Während sein Begleiter ins Tal zurückkehrt, bleibt Harris verschwunden. Mehr als 200 Polizisten, Rettungskräfte und freiwillige Helfer suchen mehrere Tage mit Drohnen und Spürhunden in schwierigem Gelände nach ihm. Am 02.09. wird seine Leiche im Gebiet von Pracha gefunden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte Harris beim Abstieg vom Weg abgekommen, ausgerutscht und in eine tiefe Schlucht gestürzt sein. Die Behörden untersuchen den genauen Unfallhergang.
30.08.2026, Mulleter Seichenkopf/Osttirol (Tirol/Österreich): Zwei 41-jährige österreichische Bergsteiger steigen gegen Mittag vom Mulleter Seichenkopf bei Iselsberg-Stronach ab. Kurz vor 12:30 Uhr stolpert einer der beiden Männer, verliert das Gleichgewicht und stürzt über eine felsdurchsetzte Rinne ab. Sein Begleiter steigt sofort über einen Grat zu ihm hinunter und alarmiert die Rettung. Der Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 7 kann jedoch nur noch den Tod des 41-Jährigen feststellen.
30.08.2026, Shortoff Mountain/Linville Gorge (North Carolina/USA): Ein Kletterer steigt als Vorsteiger in einer rund 107m hohen Felswand am Shortoff Mountain, als er etwa 12m über einem Felsband stürzt. Die Sicherung hält, dennoch fällt er rund 5 bis 6m und schlägt dabei gegen einen Felspfeiler. Der Mann erleidet schwere Verletzungen. Weil die Bergung durch das extrem steile Gelände mehrere Stunden dauert, läuft ein Rettungshelfer rund 2,4km durch die Linville Gorge und überwindet dabei etwa 300 Höhenmeter, um Blutkonserven zur Unfallstelle zu bringen. Schließlich wird der Verletzte mit einem Black-Hawk-Hubschrauber aus der Wand ausgeflogen und anschließend in eine Klinik gebracht. An dem Einsatz sind insgesamt 24 Organisationen beteiligt.
30.08.2026, Matterhorn/Cresta del Leone (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen am frühen Morgen über die Cresta del Leone in Richtung Matterhorn-Gipfel. Gegen 7 Uhr stürzt einer der beiden auf etwa 4.300m aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe. Sein Seilpartner setzt sofort einen Notruf ab. Ein Hubschrauber von Air Zermatt bringt Rettungskräfte zur Unfallstelle, die jedoch nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen können. Die Identität des Verunglückten war zunächst noch nicht abschließend geklärt. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
30.08.2026, Brèche de Roland/Gavarnie (Hautes-Pyrénées/Frankreich): Ein 75-jähriger Wanderer ist auf einem steilen Bergweg zwischen dem Refuge des Sarradets und dem Col des Sarradets nahe der Brèche de Roland unterwegs. Gegen 14 Uhr stürzt der Mann rund 20m ab und prallt während des Absturzes mehrfach gegen Felsen. Als die Bergretter der CRS Gavarnie eintreffen, befindet er sich bereits im Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz Reanimationsversuchen kann der 75-Jährige nicht mehr gerettet werden. Ein Rettungshubschrauber übernimmt anschließend die Bergung.
30.08.2026, Monte Civetta/Via Solleder-Lettembauer (Venetien/Italien): Zwei 34-jährige polnische Alpinisten, ein Mann und eine Frau, geraten in der Nordwestwand des Civetta in eine ausgesprochen prekäre Situation. Nach einem Sturz des Mannes befinden sich beide auf rund 2.500m Höhe ohne Sicherung am Fels. Die Frau steht rund 30m oberhalb ihres Begleiters auf einem nur etwa 1m breiten Felsband, während der verletzte Mann auf einem lediglich rund 50cm breiten Absatz sitzt. Er hat sich bei dem Sturz am Knöchel verletzt und mehrere Prellungen erlitten. Ein Rettungshubschrauber birgt zunächst den Mann mit einer 55m langen Seilwinde und anschließend die Frau. Der Verletzte wird nach der Erstversorgung am Rifugio Tissi ins Krankenhaus nach Agordo gebracht.
30.08.2026, Alpe Buscagna/Valle Devero (Piemont/Italien): In einer abgelegenen Berghütte auf der Alpe Buscagna kommt es in der Nacht zu einer schweren Kohlenmonoxidvergiftung. Ein 35-jähriger Mann stirbt, fünf weitere Menschen werden verletzt. Eine 19-Jährige erleidet schwere Vergiftungen und wird mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Auch die übrigen Betroffenen werden medizinisch versorgt und in Krankenhäuser gebracht. Als mögliche Ursache gilt ein defekter Boiler in der Hütte. Wegen der abgeschiedenen Lage im Valle Devero gestaltet sich der Rettungseinsatz aufwendig. Die Behörden untersuchen die genaue Ursache des Unglücks.
29.08.2026, Mount Fuji/Yoshida Route (Yamanashi/Japan): Ein 57-jähriger Indonesier nimmt an einer etwa 18-köpfigen geführten Bergtour auf den Fuji teil. Nach einer Mittagspause erscheint er nicht am vereinbarten Treffpunkt. Die Gruppe setzt den Aufstieg dennoch ohne ihn fort. Gegen 17 Uhr finden andere Bergsteiger den Mann in der Nähe der 7. Station bewusstlos und bäuchlings auf dem Wanderweg. Er wird zunächst zur 5. Station gebracht und anschließend in ein Krankenhaus in Fujikawaguchiko eingeliefert, wo nur noch sein Tod festgestellt werden kann. Nach Angaben der Polizei spricht vieles für eine Herzerkrankung als Todesursache.
29.08.2026, Grand Canyon/Bright Angel Canyon (Arizona/USA): Eine massive Sturzflut schießt durch den Bright Angel Canyon und das Gebiet um die Phantom Ranch im Inneren des Grand Canyon. Fußgängerbrücken werden weggerissen, Wanderwege zerstört und große Mengen Geröll und Schlamm in Richtung Colorado River gespült. Zwei Menschen kommen ums Leben, darunter ein 46-jähriger Wanderer, dessen Leiche nahe Crystal Rapids gefunden wird. Zeitweise gelten mehr als 20 Menschen als vermisst oder nicht erreichbar; bis zum Abend des 31.08. kann die Zahl auf einen noch Vermissten reduziert werden. Dutzende Wanderer werden mit Hubschraubern aus dem Canyon ausgeflogen. Der National Park Service spricht von einer außergewöhnlich schweren Rettungs- und Evakuierungsaktion.
29.08.2026, Ferrata del Vajo Scuro/Recoaro Terme (Venetien/Italien): Ein 22-jähriger Bergsteiger aus Padua bricht zu einer Tour über die Ferrata del Vajo Scuro auf und will anschließend im Rifugio Fraccaroli übernachten. Sein letzter Kontakt mit den Eltern erfolgt gegen 13:30 Uhr. Danach verliert sich seine Spur. Als er am folgenden Tag nicht zurückkehrt, beginnt eine großangelegte Suchaktion. Sein Auto wird weiterhin am Rifugio Battisti gefunden, sein Mobiltelefon ist ausgeschaltet. Hubschrauber der Guardia di Finanza, Bergrettung, Feuerwehr und Carabinieri suchen das Gebiet ab. Selbst der Einsatz eines IMSI-Catchers zur Ortung des Mobiltelefons bleibt zunächst erfolglos. Anhand der zuletzt registrierten Mobilfunkzellen konzentriert sich die Suche auf das Gebiet zwischen Monte Plische und Passo della Lora im Gruppo del Fumante. Update: Am 31.08.2026 wurde der Vermisste tot aufgefunden.
29.08.2026, Torri del Sella/Dolomiten (Südtirol/Italien): Ein 73-jähriger Südtiroler klettert mit einem englischen Seilpartner auf der „Via Diletta“ an der Dritten Sellaturm. Als Vorsteiger stürzt er aus bislang ungeklärter Ursache rund 20m ab. Der Rettungshubschrauber Pelikan 1 erreicht die Unfallstelle kurz nach 15 Uhr, doch für den Mann kommt jede Hilfe zu spät. Sein Seilpartner bleibt unverletzt und wird psychologisch betreut.
29.08.2026, Grandvillard/Freiburger Voralpen (Schweiz): Ein 69-jähriger Wanderer stürzt im Gebiet Plan des Eaux bei Grandvillard rund 200m ab. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen. Der Mann wird mit einem Hubschrauber geborgen. Die Freiburger Kantonspolizei untersucht den genauen Unfallhergang.
29.08.2026, Chalangi-Hochland/Sheki (Aserbaidschan): Eine 47-jährige niederländische Wanderin wird in rund 2.000m Höhe in abgelegenem Berggelände von mehreren Hunden angegriffen und schwer verletzt. Sie erleidet zahlreiche offene Verletzungen an Kopf und Körper und kann sich nicht mehr selbstständig in Sicherheit bringen. Die Grenztruppen schicken einen Hubschrauber mit medizinischem Team und Rettungsmannschaft in das schwer zugängliche Gebiet. Die Frau wird noch vor Ort versorgt und anschließend in ein Krankenhaus nach Sheki geflogen, wo sie notoperiert wird.
28.08.2026, Hoher Ifen (Vorarlberg/Allgäu): Ein 56-jähriger Deutscher kommt beim Aufstieg auf den Hohen Ifen ums Leben. Der Mann stürzt aus bislang ungeklärter Ursache über eine steil abfallende Felswand rund 200m in die Tiefe. Andere Bergwanderer beobachten den Absturz und setzen den Notruf ab. Die Rettungskräfte können jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nach Angaben der Polizei nicht.
28.08.2026, Horsetail Falls/Columbia River Gorge (Oregon/USA): Eine 70-jährige Wanderin ist mit einer Begleitperson auf einem Wanderweg oberhalb der Horsetail Falls unterwegs. Rund 800m vom Ausgangspunkt entfernt stürzt sie vom Weg und fällt nach Angaben des Sheriffs etwa 400ft, umgerechnet rund 120m, in die Tiefe. Rettungskräfte finden die Frau, können jedoch nur noch ihren Tod feststellen. Die Ursache des Absturzes ist bislang nicht bekannt.
28.08.2026, Estany Gémena de Dalt/Vall de Boí (Katalonien/Spanien): Ein 26-jähriger Wanderer stürzt in der Bergregion Vall de Boí einen steilen Hang hinunter. Sein Begleiter alarmiert gegen 12:47 Uhr die Rettungskräfte, nachdem der Mann ausgerutscht und in schwer zugängliches Gelände gefallen ist. Ein Hubschrauber bringt Rettungskräfte zur Unfallstelle, doch der 26-Jährige kann nur noch tot geborgen werden.
28.08.2026, Quandary Peak/Colorado (USA): Der 45-jährige Joe Anderson, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Englewood, bricht am frühen Morgen beim Aufstieg auf den 4.350m hohen Quandary Peak zusammen. Andere Wanderer beginnen sofort mit der Wiederbelebung. Gegen 6:40 Uhr treffen Rettungskräfte auf den unteren Hängen des Berges ein und übernehmen die Reanimationsmaßnahmen, können den Mann jedoch nicht mehr retten. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt.
27.08.2026, Jôf di Montasio/Julische Alpen (Friaul-Julisch Venetien/Italien): Ein Wanderer ist auf dem Weg zwischen Forca Disteis und dem Bivacco Suringar auf etwa 2.200m unterwegs. Im Bereich des Jôf-di-Montasio-Massivs stürzt er in eine steile Rinne und erleidet tödliche Verletzungen. Bergrettung, Finanzpolizei und ein Rettungshubschrauber suchen das Gelände ab, bis der Mann entdeckt und anschließend geborgen wird.
27.08.2026, Lech (Vorarlberg): Ein 64-jähriger Deutscher verunglückt beim Abstieg von der Göppinger Hütte in Richtung Butzensee tödlich. Der Mann stürzt rund 70m über einen felsdurchsetzten Hang ab. Seine beiden Begleiter alarmieren sofort die Rettungskräfte. Die Besatzung eines Notarzthubschraubers kann jedoch nur noch den Tod feststellen. Die Polizei findet keine Hinweise auf Fremdverschulden.
! 23.08.2026, Nadeljoch/Nadelhorn (Wallis/Schweiz): Ein Bergsteiger befindet sich kurz vor 10:00 Uhr auf dem Aufstieg von der Lenzspitze zum 4.327m hohen Nadelhorn. Beim Nadeljoch auf rund 4.200m Höhe stürzt der Alpinist aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe. Andere Bergsteiger beobachten den Unfall und alarmieren sofort die Rettungskräfte. Ein von der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation eingesetzter Hubschrauber der Air Zermatt fliegt zur Unfallstelle. Die Retter können jedoch nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen. Die Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein.
23.08.2026, Val Malvaglia (Tessin): Ein 48-jähriger Italiener, der im Berggebiet zum Pilzesuchen unterwegs ist, kehrt nicht zurück. Noch am Abend beginnt eine Suchaktion mit Kantonspolizei, Alpiner Rettung Schweiz und Rega. Der Mann wird schließlich im Gebiet von Madra tot aufgefunden. Nach den Ermittlungen war er im steilen Gelände abgestürzt.
22.08.2026, Olperer (Tirol): Ein 64-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Darmstadt besteigt gemeinsam mit seinem 38-jährigen Sohn und seinem 36-jährigen Neffen den 3.476m hohen Olperer in den Zillertaler Alpen. Beim Abstieg hören die beiden plötzlich einen Schrei und sehen, wie der 64-Jährige rund 80m über steiles und felsiges Gelände abstürzt. Sohn, Neffe und weitere Bergsteiger versuchen ihn zu reanimieren. Wegen schlechten Wetters kann der Notarzthubschrauber die Unfallstelle nicht direkt anfliegen. Der Mann stirbt noch am Berg.
21.08.2026, Kals am Großglockner (Tirol): Ein 19-jähriger Deutscher kommt bei einem Kletterunfall ums Leben. Der junge Mann befindet sich mit drei weiteren Kletterern in einem Klettergarten im Bereich des Lucknerhauses. Beim Abseilen vom zweiten Standplatz stürzt er aus bislang ungeklärter Ursache rund 40m in die Tiefe und erleidet tödliche Verletzungen. Eine Obduktion wird angeordnet.
20.08.2026, Spantik Peak/Karakorum (Pakistan): Die pakistanische Bergsteigerin und Ärztin Asma Mushtaq erreicht erfolgreich den 7.027m hohen Gipfel des Spantik. Beim Abstieg erleidet sie jedoch in etwa 6.400m Höhe einen schweren medizinischen Notfall. Ihre Bergführer versuchen unmittelbar, ihr zu helfen, können die Frau jedoch nicht retten. Schwere Schneefälle und starker Wind verhindern anschließend über Tage die Bergung. Erst Ende August gelingt es einem lokalen Rettungsteam, ihren unter Schnee liegenden Leichnam im Bereich von Camp III zu finden und schrittweise zum Basislager zu transportieren. Am 2. September erreicht die Bergungsmannschaft mit der Toten schließlich das Basislager.
19.08.2026, Königssee (Bayern): Ein 76-jähriger Wanderer aus dem Landkreis Rosenheim stürzt am Rinnkendlsteig in Schönau am Königssee rund 100 Höhenmeter ab. Seine Begleiter setzen sofort einen Notruf ab. Bergwacht und Rettungshubschrauber erreichen die Unfallstelle unterhalb des Steigs, können aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
19.08.2026, Zinalrothorn (Wallis): Ein seit dem 17. August vermisster Bergsteiger wird nach einer mehrtägigen Suchaktion im Gebiet des Zinalrothorns leblos aufgefunden. Die Behörden leiten eine Untersuchung zur Klärung der Todesumstände ein.
18.08.2026, Hamburg: Ein 34-jähriger Mann wird bei einem Streit in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Polizei nimmt inzwischen einen 29-jährigen Tatverdächtigen fest; gegen ihn wird Untersuchungshaft angeordnet. Ermittelt wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
18.08.2026, Stechelberg (Bern): Ein 79-jähriger Schweizer ist mit einer Gruppe auf dem Bergwanderweg in Richtung Obersteinberg unterwegs. Im Bereich Schwendiwald kommt er aus ungeklärter Ursache zu Fall und stürzt mehrere Meter in steiles und unwegsames Gelände. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
14.08.2026, Tomlishorn (Nidwalden): Unterhalb des Tomlishorns entdeckt eine Person in einem Couloir einen herrenlosen Rucksack. Bei einem anschließenden Suchflug findet die Rega einen 57-jährigen Berggänger leblos im Gelände. Der Mann war offenbar abgestürzt.
13.08.2026, Schalihorn (Wallis): Zwei Bergsteiger werden im Gebiet des Schalihorns bei Randa tot aufgefunden. Angehörige hatten seit dem Vortag keinen Kontakt mehr zu den beiden und die Rettungsorganisation verständigt. Bei den Toten handelt es sich um zwei Schweizer Bergsteiger. Die Behörden untersuchen den genauen Unfallhergang.
05.08.2026, Pitztal (Tirol): Ein 50-jähriger russischer Bergsteiger kommt beim Abstieg von der Braunschweiger Hütte ums Leben. Er ist gemeinsam mit einer 21-jährigen Begleiterin unterwegs und bleibt mehrfach stehen, um Fotos zu machen. Die Frau geht etwa zehn Meter voraus, hört plötzlich ein Geräusch und stellt fest, dass ihr Begleiter rund 100m durch felsdurchsetztes Gelände abgestürzt ist. Der Mann erliegt seinen Verletzungen.
04.08.2026, Höllengebirge (Oberösterreich): Ein 19-Jähriger wählt für eine Bergtour eine anspruchsvolle und nicht markierte Route aus einer Wander-App. Im Bereich des Spielbergs erkennt er, dass das Gelände zu schwierig wird, und versucht umzukehren. Beim Abstieg bricht ein Felsgriff aus. Der junge Mann stürzt rund 40m ab und bleibt verletzt liegen. Trotz schlechter Mobilfunkverbindung kann er einen Notruf absetzen. Ein Rettungshubschrauber findet und birgt ihn.
03.08.2026, Bettmerhorn (Wallis): Ein Wanderer stürzt im Gebiet des Bettmerhorns in die Tiefe und erleidet tödliche Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei nehmen Ermittlungen zum Unfallhergang auf.
31.07.2026, Jubiläumsgrat (Bayern): Ein 68-jähriger Bergsteiger aus Baden-Württemberg verunglückt im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen tödlich. Nachdem er nicht zurückkehrt, beginnt eine umfangreiche Suchaktion. Zwei Bergsteiger entdecken schließlich am 2. August eine leblose Person auf der Südseite des Jubiläumsgrats zwischen Biwakschachtel und Vollkarspitze. Nach bisherigen Ermittlungen ist der 68-Jährige rund 50 Höhenmeter abgestürzt. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.
27.07.2026, Hochschrutte (Tirol): Ein 69-jähriger Mann aus Liechtenstein kommt bei einer Bergtour auf die Hochschrutte ums Leben. Beim Abstieg stürzt der Bergsteiger in eine Felsrinne und erleidet tödliche Verletzungen.
26.07.2026, Triftgletscher (Wallis): Ein Wanderer entdeckt auf dem abschmelzenden Triftgletscher menschliche Überreste. DNA-Untersuchungen ergeben später, dass es sich um zwei Bergsteiger handelt, die seit 1992 vermisst wurden. Damit wird nach 34 Jahren geklärt, was mit den beiden Alpinisten geschehen ist.
24.07.2026, Blüemlisalphorn (Bern): Beim Abstieg vom Blüemlisalphorn stürzt eine Zweierseilschaft in eine Gletscherspalte. Ein 49-jähriger Bergsteiger kommt dabei ums Leben, sein Begleiter wird leicht verletzt und kann gerettet werden.
23.07.2026, Fellhorngrat/Kleinwalsertal (Vorarlberg): Eine 63-jährige Deutsche wandert gemeinsam mit ihrem Ehemann von der Söllereckbahn in Richtung Fellhorn. Nach einer Pause entscheidet sich das Ehepaar zur Umkehr. Rund 500m nach dem Schlappoldeck stürzt die Frau auf dem markierten Wanderweg und fällt etwa 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne. Bergretter und Notarzt können nur noch ihren Tod feststellen.
18.07.2026, Wildspitze (Tirol): Ein 63-jähriger Deutscher befindet sich mit einer fünfköpfigen Gruppe auf einer geführten Tour auf der Wildspitze. Beim Abstieg über den Südwestgrat verliert er aus ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und stürzt rund 200m über steiles Gelände ab. Der Mann stirbt noch an der Unfallstelle.
18.07.2026, Fluchtalpe/Mittelberg (Vorarlberg): Ein Urlauber aus Fürth ist gemeinsam mit einer Begleiterin auf einem Klettersteig unterwegs. Der Mann klagt bereits über Kraftverlust und erklärt, die Schwierigkeit des Steigs unterschätzt zu haben. Beim Aushängen seines Klettersteigsets verliert er das Gleichgewicht. Er stürzt zunächst über steiles Gelände und anschließend rund 100m über eine senkrechte Felswand ab. Der Mann stirbt an der Unfallstelle.
16.07.2026, Dufourspitze (Wallis): Eine 33-jährige polnische Bergsteigerin kommt auf der Dufourspitze, dem höchsten Gipfel der Schweiz, ums Leben. Beim Abstieg stürzt sie aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe.
16.07.2026, Stuibenfall (Tirol): Eine 34-jährige Polizeischülerin verunglückt während einer Alpinausbildung am Stuibenfall-Klettersteig in Umhausen tödlich. Nach einer mehrstündigen Suchaktion wird ihre Leiche am Fuß des Wasserfalls gefunden.
14.07.2026, Marzellferner (Tirol): Ein Bergsteiger stürzt beim Abstieg von der Hinteren Schwärze rund acht Meter tief in eine Gletscherspalte. Sein Seilpartner kann den Sturz halten und verhindert damit einen wesentlich tieferen Fall. Der Bergsteiger wird gerettet.
13.07.2026, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten befinden sich auf dem Abstieg von der 4.634m hohen Dufourspitze. Auf rund 4.600m Höhe stürzt eine der beiden Personen aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Die Rettungskräfte können nur noch den Tod der 33-jährigen Polin feststellen.
12.07.2026, Matterhorn (Wallis): Zwei Bergsteiger kommen beim Abstieg vom Matterhorn ums Leben. Die beiden Alpinisten stürzen am Hörnligrat aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe.
12.07.2026, Postalm-Klettersteig (Salzburg): Ein 23-jähriger Bergsteiger stürzt im Postalm-Klettersteig in eine Klamm. Die alarmierten Bergretter erreichen den Verunglückten, können jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
11.07.2026, Traunstein (Oberösterreich): Ein 30-jähriger Wanderer stürzt beim Abstieg über den Naturfreundesteig fast zehn Meter ab. Ein zufällig vorbeikommender tschechischer Alpinist findet den Verletzten und leistet Erste Hilfe. Der Mann wird gerettet.
10.07.2026, Weissmies (Wallis): Ein 49-jähriger Alpinist stürzt auf dem Triftgletscher in eine Gletscherspalte. Die Rettungskräfte können den Mann nur noch tot bergen.
08.07.2026, Pfunderer Höhenweg (Südtirol): Ein 66-jähriger deutscher Urlauber verliert nahe des Pretzkopfs offenbar das Gleichgewicht und stürzt rund 300m in die Tiefe. Er kommt dabei ums Leben.
07.07.2026, Liskamm (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich auf einer hochalpinen Klettertour an der Nordseite des 4.527m hohen Liskamms. Auf rund 4.300m Höhe geraten sie in Steinschlag. Einer der beiden wird von einem Stein getroffen. Die mit Air Zermatt eingeflogenen Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 34-jährigen Tschechen.
05.07.2026, Piding (Bayern): Ein vermisster 19-jähriger Bergsteiger wird nach einer Suchaktion tot aufgefunden. Der junge Mann war im Berggebiet unterwegs und nach seiner Tour nicht zurückgekehrt.
30.06.2026, Allgäuer Alpen (Bayern): Ein vermisster Hüttenmitarbeiter wird nach einer Suchaktion tot aufgefunden. Der Mann war im alpinen Gelände abgestürzt.
! 29.06.2026, Hoher Göll (Bayern): Kletterer entdecken bei einer Bergtour einen leblosen Mann im Gelände. Für den Verunglückten kommt jede Hilfe zu spät.
! 28.06.2026, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Drei Bergsteiger steigen über den Ostpfeiler vom Piz Palü ab. Gegen 10:00 Uhr rutscht einer von ihnen auf dem steilen, schneebedeckten Untergrund aus und stürzt rund 300m über eine Felswand. Die Rega kann den Bergsteiger nur noch tot bergen.
25.06.2026, Schrankogel (Tirol): Ein deutscher Bergsteiger kommt bei einer Tour am 3.497m hohen Schrankogel in den Stubaier Alpen ums Leben. Der Mann stürzt im alpinen Gelände ab und erleidet tödliche Verletzungen.
24.06.2026, Großes Wiesbachhorn (Salzburg): Ein 21-jähriger Bergsteiger stürzt am Großen Wiesbachhorn rund 100m ab und kommt dabei ums Leben.
23.06.2026, Kleinwalsertal (Vorarlberg): Ein Wanderer stürzt bei einer Bergtour rund 50m in die Tiefe. Die Rettungskräfte können nur noch den Tod des Mannes feststellen.
22.06.2026, Kleiner Waxenstein (Bayern): Ein 19-jähriger Bergsteiger stürzt am Kleinen Waxenstein bei Garmisch-Partenkirchen rund 100m in die Tiefe und erleidet tödliche Verletzungen.
01.06.2026, Rotwand/Dolomiten (Südtirol): Ein 32-jähriger Kletterer kommt bei einer Tour in den Dolomiten ums Leben. Der Mann stürzt im Bereich der Rotwand ab und erleidet tödliche Verletzungen.
29.05.2026, Doldenhorn (Bern): Ein 70-jähriger Schweizer wird nach einer Bergtour am Doldenhorn vermisst. Bei der anschließenden Suchaktion entdecken die Rettungskräfte unterhalb des Spitzen Steins seine Leiche. Nach ersten Erkenntnissen ist der Mann beim Abstieg mehrere hundert Meter abgestürzt.
28.05.2026, Säuling (Bayern): Ein 58-jähriger Bergsteiger verunglückt am 12-Apostel-Grat zwischen Pilgerschrofen und Säuling tödlich. Der allein unterwegs befindliche Mann stürzt beim Abstieg in einem ausgesetzten Felsbereich ab. Erst zwei Tage später entdecken Wanderer herrenlose Ausrüstungsgegenstände und alarmieren die Bergwacht. Bei der anschließenden Suche wird der Mann tot in einer Rinne gefunden.
! 21./22.05.2026, Zugspitze (Tirol/Bayern): Ein 19-Jähriger aus dem Kreis Paderborn steigt gemeinsam mit einem gleichaltrigen Begleiter nachts über den Stopselzieher zur Zugspitze auf. Die beiden wollen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang auf Deutschlands höchstem Berg erleben. Im Bereich des Klettersteigs stürzt der 19-Jährige rund 250m ab und kommt ums Leben.
! 13.05.2025, Großer Donnerkogel/Gosaukamm (Oberösterreich/Österreich): Ein 21-jähriger Brite ist mit zwei Begleitern auf dem Intersport-Klettersteig unterwegs. Im Bereich der Himmelsleiter hängt er sich aus der Sicherung aus, um seine Begleiter zu fotografieren, verliert den Halt und stürzt rund 40m durch eine steile Schotterrinne. Der Mann erleidet schwerste Rückenverletzungen. Wegen der einsetzenden Dunkelheit gestaltet sich die Bergung schwierig; schließlich wird eigens ein nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber aus Kärnten angefordert und der Verletzte ins Krankenhaus Schwarzach geflogen.
! 25.04.2026, Hochries/Samerberg (Bayern/Deutschland): Ein 74-jähriger Niederbayer ist mit seiner Familie beim Aufstieg in Richtung Hochries unterwegs. Im Bereich der Seitenalmen bricht der Mann plötzlich zusammen. Andere Wanderer beginnen sofort mit der Reanimation, kurz darauf treffen Bergwacht und Rettungshubschrauber ein. Trotz der Rettungsmaßnahmen stirbt der 74-Jährige noch am Berg.
17.04.2026, Schartschrofen/Rote Flüh (Tirol): Eine 28-jährige Frau aus dem Landkreis Heinsberg startet am frühen Morgen von Nesselwängle zu einer Tour auf die Rote Flüh. Nachdem sie nicht wie vereinbart zurückkehrt, beginnt eine große Suchaktion. Die Bergsteigerin wird schließlich tot aufgefunden. Nach den Ermittlungen ist sie vermutlich beim Abstieg im Bereich des Schartschrofens auf einem Schneefeld ausgerutscht und rund 120 Höhenmeter abgestürzt.
28.04.2025, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Zwei Skitourengeher verlassen gegen 06:00 Uhr die Monte-Rosa-Hütte zur Besteigung der Dufourspitze. Nur etwa 80m unterhalb des Gipfels stürzt einer der beiden auf rund 4.605m Höhe in die Tiefe. Der 53-jährige Franzose kommt ums Leben.
28.12.2025, Laubeneck (Bayern): Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 13 Jahren unternehmen bei winterlichen Verhältnissen eine Bergtour von Unterammergau auf das 1.758m hohe Laubeneck. In einem nordseitigen Quergang unterhalb des Gipfels rutscht der 14-Jährige auf eisigem Untergrund aus und stürzt rund 150 Höhenmeter über felsiges und teilweise senkrechtes Gelände ab. Der alarmierte Notarzt kann nur noch den Tod des Jugendlichen feststellen.
24./25.11.2025, Aoraki/Mount Cook (Neuseeland): Zwei Bergsteiger kommen am mit 3.724m höchsten Berg Neuseelands ums Leben. Die beiden gehören zu einer vierköpfigen Gruppe aus zwei Bergführern und zwei Gästen. Während eines Gipfelversuchs stürzen ein Bergführer und ein US-amerikanischer Teilnehmer von einem Grat auf der Westseite des Berges rund 450m ab. Die beiden anderen Mitglieder der Gruppe bleiben unverletzt. Die Leichen der Verunglückten werden am folgenden Morgen gefunden und geborgen.
08.11.2025, Allgäuer Alpen (Bayern): Ein 33-jähriger Bergsteiger übernachtet alleine im Winterraum des Prinz-Luitpold-Hauses und macht sich am folgenden Tag über den Jubiläumsweg auf den Weg in Richtung Hinterstein. Als er sich am Abend nicht wie vereinbart bei seinem Bruder meldet, wird eine Suchaktion eingeleitet. Der Mann wird am nächsten Tag tot gefunden. Er war im unwegsamen Gelände ausgerutscht und rund 100m über steiles und felsdurchsetztes Gelände abgestürzt.
01.11.2025, Vertainspitze (Südtirol): An der 3.545m hohen Vertainspitze im Ortlergebiet ereignet sich ein schweres Lawinenunglück. Mehrere deutsche Bergsteiger befinden sich in verschiedenen Seilschaften in der Nordwand, als kurz vor 16:00 Uhr eine Lawine abgeht. Eine Dreiergruppe wird vollständig verschüttet. Eine 21-jährige Frau sowie ihre beiden 21 und 58 Jahre alten Begleiter können nur noch tot geborgen werden. Auch zwei Mitglieder einer weiteren Gruppe kommen ums Leben. Insgesamt sterben fünf deutsche Bergsteiger.
15.10.2025, Laubeneck (Bayern): Ein 75-jähriger Wanderer aus dem Landkreis Landsberg am Lech kommt auf einem Wanderweg zwischen Laubeneck und August-Schuster-Haus zu Fall. Er stürzt rund 30 Höhenmeter über steiles, grasiges und teilweise felsiges Gelände ab und erleidet schwere Kopf- und Rückenverletzungen. Die Bergwacht rettet ihn und ein Hubschrauber bringt ihn in eine Klinik. Dort stirbt der Mann am 11. November an seinen Verletzungen.
! 30./31.08.2025, Ortler (Südtirol/Italien): Ein 54-jähriger Bergsteiger steigt gemeinsam mit einem Tourenpartner in Richtung Payerhütte auf. Wegen ihres unterschiedlichen Tempos trennen sich die beiden. Als der 54-Jährige am Abend nicht wie vereinbart an der Hütte eintrifft, wird eine große Suchaktion eingeleitet. Wegen schlechten Wetters muss sie zunächst unterbrochen werden. Am folgenden Morgen entdecken Rettungskräfte den Vermissten aus dem Hubschrauber. Er war offenbar rund 80m abgestürzt und hatte tödliche Verletzungen erlitten
18.09.2025, Zinalrothorn (Wallis/Schweiz): Ein 46-jähriger Schweizer bricht gegen 01:30 Uhr in Zermatt auf, um das 4.221m hohe Zinalrothorn zu besteigen. Nach dem Aufstieg über den Südostgrat erreicht er den Gipfel und beginnt den Abstieg über den Nordgrat. In der Nähe der sogenannten „L’Epaule“ stürzt der Mann aus ungeklärter Ursache über eine Felswand auf den Glacier du Mountet. Andere Alpinisten beobachten den Unfall und alarmieren die Rettungskräfte. Die Besatzung eines Hubschraubers der Air Zermatt kann nur noch seinen Tod feststellen.
07.09.2025, Königsspitze (Südtirol): Ein 31-jähriger deutscher Bergsteiger kommt beim Abstieg von der 3.851m hohen Königsspitze in den Ortler-Alpen ums Leben. Der Mann hat mit einem Begleiter in einem Biwak am Berg übernachtet. Auf rund 3.500m Höhe stürzt er aus ungeklärter Ursache etwa 200m in die Tiefe. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.
09.09.2025, Watzmann (Bayern): Ein 27-jähriger Bergsteiger aus Niederösterreich ist mit einem Bergführer und weiteren Teilnehmern auf der Watzmannüberschreitung unterwegs. Die Gruppe erreicht zunächst die 2.713m hohe Mittelspitze. Kurz danach rutscht der 27-Jährige ausgerechnet in einem als vergleichsweise einfach geltenden und nicht versicherten Abschnitt aus. Er stürzt rund 80m in eine Rinne auf der Ostseite des Watzmannmassivs und erleidet tödliche Verletzungen. Ein mit dem Rettungshubschrauber eingeflogener Notarzt kann nur noch seinen Tod feststellen. Nach den Ermittlungen der Polizei trifft den Bergführer kein Vorwurf.
! 26.08.2024, Dom (Wallis/Schweiz): Eine Zweierseilschaft befindet sich gegen 10:30 Uhr auf dem Aufstieg zum 4.545m hohen Dom über den Festigrat. Auf etwa 4.000m Höhe stürzt eine Bergsteigerin aus bislang ungeklärter Ursache rund 250m in die Tiefe. Ihr Begleiter alarmiert sofort die Rettungskräfte. Kantonale Walliser Rettungsorganisation und Air Zermatt rücken aus, können jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.
24.08.2025, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich am Nachmittag auf dem Abstieg vom Matterhorn über den Hörnligrat. Auf rund 4.000m Höhe stürzt einer der beiden aus ungeklärter Ursache ab. Sein Begleiter alarmiert die Rettungskräfte. Der abgestürzte 58-jährige Südkoreaner kann von der Besatzung eines Rettungshubschraubers nur noch tot geborgen werden.
19.08.2025, Jubiläumsgrat/Zugspitze (Bayern): Ein 61-jähriger deutscher Bergsteiger mit Wohnsitz in Spanien ist mit drei weiteren Alpinisten auf dem Jubiläumsgrat von der Zugspitze in Richtung Alpspitze unterwegs. Zwischen Mittlerer und Äußerer Höllentalspitze verliert er den Halt und stürzt rund 400 Höhenmeter über extrem steiles und felsdurchsetztes Gelände ab. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
! 18.08.2025, Großglockner (Tirol): Ein 29-jähriger Deutscher aus Rheinland-Pfalz versucht im Alleingang den Aufstieg über die äußerst anspruchsvolle Nordwestseite des Großglockners. Im Bereich des Teufelshorns verliert er gegen 11:00 Uhr den Halt und stürzt mehrere hundert Meter ab. Drei andere Alpinisten beobachten den Absturz aus größerer Entfernung und alarmieren die Rettungskräfte. Der Notarzt kann nur noch den Tod des Mannes feststellen.
17.08.2025, Monte-Rosa-Gletscher (Wallis/Schweiz): Ein Alpinistenpaar hört während einer Tour Hilferufe aus einer Gletscherspalte und alarmiert die Rettungskräfte. Ein 34-jähriger Pole wird schwer verletzt aus der Spalte geborgen und ins Spital nach Sitten geflogen. Dort stirbt er noch am selben Abend an seinen Verletzungen.
17.08.2025, Bietschjoch/Bietschgletscher (Wallis/Schweiz): Drei Bergsteiger brechen gegen 04:45 Uhr von der Bietschhornhütte auf, um das Wilerhorn zu besteigen. Beim Übergang vom Bietschjoch auf den Bietschgletscher stürzt einer der Alpinisten auf etwa 3.150m Höhe aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Die mit Air Zermatt eingeflogenen Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
15.08.2025, Eiger (Bern/Schweiz): Ein 34-jähriger Schweizer springt mit einem Wingsuit von der Absprungstelle „Eiger South“. Dabei gerät er in Schwierigkeiten, kollidiert mit dem Gelände und stürzt ab. Bei einem Suchflug wird er auf dem Challifirn südlich des Eigers gefunden und tot geborgen.
13.08.2025, Däumling (Kärnten): Ein 67-jähriger Mann aus Oberösterreich ist gemeinsam mit seiner 57-jährigen Lebensgefährtin auf dem Klettersteig am Däumling unterwegs. Auf der ersten Seilbrücke verliert er das Gleichgewicht. Obwohl er ein Klettersteigset trägt, stürzt er rund 15m in steiles Gelände und anschließend weitere 30m ab. Nach den Ermittlungen der Alpinpolizei wurde das Klettersteigset in Verbindung mit dem verwendeten Kombigurt nicht ordnungsgemäß eingesetzt. Der Mann kommt bei dem Absturz ums Leben.
09.08.2025, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen über den Westgrat zum 3.934m hohen Bietschhorn auf. Auf etwa 3.700m Höhe stürzt einer der beiden aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Der 56-jährige Schweizer erleidet tödliche Verletzungen und kann von der Air Zermatt nur noch tot geborgen werden.
09.08.2025, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Ein Bergsteiger steigt vermutlich allein über die Ostseite zum 4.010m hohen Lagginhorn auf. Gegen 09:00 Uhr stürzt der Alpinist aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Die mit Air Zermatt eingeflogenen Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen. Die Identität des Mannes ist zunächst nicht bekannt.
09.08.2025, Breithorn (Wallis/Schweiz): Ein 57-jähriger Schweizer nimmt an der Fly Challenge Swiss Alps teil. Gegen 12:40 Uhr stürzt er mit seinem Gleitschirm in der Nähe des Breithorngipfels ab. Die mit Air Zermatt eingeflogenen Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
06.08.2025, Mönch (Bern/Schweiz): Eine Zweierseilschaft befindet sich auf dem Normalweg im Abstieg vom 4.107m hohen Mönch. Auf der Südostflanke verlieren beide aus unbekannter Ursache den Halt und stürzen mehrere hundert Meter ab. Ein 60-jähriger Spanier stirbt, seine Begleiterin wird schwer verletzt gerettet.
05.08.2025, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich am Nachmittag auf dem Abstieg über den Westgrat. Auf etwa 3.800m Höhe stürzt eine der beiden Personen aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Die Bergsteigerin kann von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.
30.07.2025, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich am Abend auf dem Abstieg vom 4.505m hohen Weisshorn über den Ostgrat. Auf etwa 3.500m Höhe stürzt einer der beiden Alpinisten in die Tiefe. Der 45-jährige Pole kommt ums Leben, sein Begleiter bleibt unverletzt.
22.07.2025, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Eine fünfköpfige Gruppe steigt über den Westgrat zum Lagginhorn auf. Unterhalb des Gipfels stürzt auf etwa 3.800m Höhe einer der Bergsteiger in die Tiefe. Für den 52-jährigen Deutschen kommt jede Hilfe zu spät.
13.07.2025, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Eine fünfköpfige, nicht gesicherte Bergsteigergruppe befindet sich auf dem Abstieg von der 4.357m hohen Dent Blanche. Auf etwa 4.200m Höhe stürzen zwei Alpinisten aus ungeklärter Ursache in die steile Westflanke. Eine 46-jährige Österreicherin wird von den Rettungskräften lokalisiert, kann jedoch nur noch tot geborgen werden. Ihr ebenfalls 46-jähriger österreichischer Begleiter bleibt trotz umfangreicher Suchaktionen zunächst verschwunden. Die Suche wird durch Wetter, Steilheit und die enorme Ausdehnung der Westflanke erheblich erschwert.
! 11.06.2025, Kitzbüheler Horn (Tirol/Österreich): Ein 73-jähriger Deutscher ist auf dem Horn-Gipfel-Rundweg unterwegs, als er aus zunächst ungeklärter Ursache zu Fall kommt. Der Mann stürzt rund 100m über einen steilen Hang ab und wird schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wird er mit einem Hubschrauber geborgen und in das Krankenhaus Kufstein geflogen.
02.06.2025, Denali (Alaska/USA): Der 41-jährige US-amerikanische Skibergsteiger Alex Chiu ist mit zwei weiteren Teilnehmern auf der West-Buttress-Route des 6.190m hohen Denali unterwegs. Am sogenannten Squirrel Point stürzt der nicht angeseilte Bergsteiger über eine extrem ausgesetzte, von Felsen und Séracs durchsetzte Flanke in Richtung Peters Glacier. Er fällt rund 3.000 Fuß, also mehr als 900m, in die Tiefe. Wegen starken Windes und Schneefalls können die Rettungskräfte die Unfallstelle zunächst nicht erreichen. Erst zwei Tage später wird Chius Leiche mit einem Hubschrauber gefunden und geborgen.
05.08.2025, Hohe Geige (Tirol): Eine 26-jährige Deutsche steigt über den Normalweg auf die 3.393m hohe Hohe Geige. Beim Abstieg teilt sie ihrer Familie noch per Messenger mit, dass sie den Notabstieg nehmen werde. Danach bricht der Kontakt ab. Bei der Suche wird die Frau tot gefunden. Nach Einschätzung der Alpinpolizei dürfte sie vom Weg abgekommen und in eine steile Rinne geraten sein, wo sie den Halt verlor und abstürzte.
04.08.2025, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein allein unterwegs befindlicher Bergsteiger steigt über den Hörnligrat auf das Matterhorn. Auf etwa 4.150m Höhe verliert er im Bereich des Unteren Roten Turms aus unbekannter Ursache den Halt und stürzt ab. Ein Augenzeuge alarmiert die Rettungskräfte. Die Besatzung der Air Zermatt kann den Mann nur noch tot bergen.
04.08.2025, Große Klammspitze (Bayern): Eine 58-jährige Frau aus dem Landkreis Augsburg wandert mit ihrem 24-jährigen Sohn zwischen Kenzenhütte und Brunnenkopfhäusern. Beim Anstieg zur Großen Klammspitze verliert sie auf der Südseite des Kammes das Gleichgewicht und stürzt etwa 100 Höhenmeter über eine sehr steile und felsdurchsetzte Bergflanke. Ihr Sohn alarmiert die Rettungskräfte. Diese können nur noch den Tod der Frau feststellen.
28.07.2025, Laila Peak (Pakistan): Die ehemalige deutsche Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier verunglückt beim Bergsteigen am 6.069m hohen Laila Peak im Karakorum. Die 31-Jährige wird auf etwa 5.700m Höhe von einem Steinschlag getroffen. Ihre Seilpartnerin Marina Eva Krauss bleibt unverletzt und kann absteigen. Aufgrund schlechten Wetters ist eine sofortige Bergung nicht möglich. Dahlmeier gilt als unmittelbar bei dem Unfall verstorben. Entsprechend ihrem zuvor ausdrücklich geäußerten Wunsch wird auf eine riskante Bergung ihres Körpers verzichtet. Ich hatte die Sache hier sehr detailliert beleuchtet.
19.07.2025, Hohe Geige (Tirol): Ein 58-jähriger Bergsteiger bricht von der Rüsselsheimer Hütte zu einer Tour auf die Hohe Geige auf und kündigt dem Hüttenwirt seine Rückkehr für 16:00 Uhr an. Als er nicht zurückkommt, verständigt der Wirt die Rettungskräfte. Bei einem Suchflug entdeckt die Besatzung eines Polizeihubschraubers eine leblose Person im Bereich des Notabstiegs. Der Mann hatte am Grat den Halt verloren und war abgestürzt.
18.07.2025, Riffelhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen über das Gagenhaupt vom Riffelhorn ab. Auf etwa 2.500m Höhe stürzt einer der beiden aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Der 55-jährige Deutsche kann von Air Zermatt nur noch tot geborgen werden.
13.07.2026, Postalm-Klettersteig/Strobl am Wolfgangsee (Salzburg/Österreich): Ein 22-jähriger Tscheche ist mit einer sechsköpfigen Gruppe auf dem seilversicherten Zustieg zum Postalm-Klettersteig unterwegs. Die Gruppe ist mit der erforderlichen Klettersteigausrüstung ausgestattet. Kurz vor der ersten Hängebrücke und damit noch vor dem eigentlichen Einstieg verliert der 22-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache im steilen, bewaldeten Gelände den Halt und stürzt rund 40 bis 50m in die Postalmklamm. Bergretter aus Strobl seilen sich zu dem Verunglückten ab, der Notarzt kann jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Der Leichnam wird mit Unterstützung der Flugpolizei geborgen. Die übrigen fünf Mitglieder der Gruppe werden von der Bergrettung sicher aus dem Klettersteig begleitet und anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Alpinpolizei nimmt Ermittlungen zur Unfallursache auf.
13.07.2025, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Eine fünfköpfige Gruppe befindet sich im Abstieg von der 4.357m hohen Dent Blanche. Auf etwa 4.200m Höhe verlieren eine Frau und ein Mann aus ungeklärter Ursache den Halt und stürzen über die Westflanke in die Tiefe. Die drei anderen Bergsteiger werden nicht mitgerissen, da die Gruppe auf dem Grat nicht gemeinsam angeseilt ist. Die Frau wird tot geborgen. Der zweite abgestürzte Alpinist wird zunächst nicht gefunden.
12.07.2025, Kuchenspitze (Tirol): Ein 22-jähriger Bergsteiger bricht alleine zu einer Tour auf die 3.148m hohe Kuchenspitze in der Verwallgruppe auf. Zuvor stellt er sein Mountainbike bei einem Senner ab und kündigt an, es später wieder abzuholen. Als er nicht zurückkommt, werden die Rettungskräfte verständigt. Der junge Mann wird schließlich am Fuß der Kuchenspitze tot aufgefunden. Er war im extrem steilen und brüchigen Gelände abgestürzt.
07.07.2025, Sagerecksteig/Königssee (Bayern): Ein 62-jähriger Mann aus Mittelfranken steigt gemeinsam mit seiner Ehefrau vom Kärlingerhaus über den Sagerecksteig zum Königssee ab. In einer steilen Rinne rutscht er aus und stürzt rund 100 Höhenmeter ab. Die Bergwacht kann nur noch seinen Tod feststellen.
13.08.2006, K2 (Karakorum/Pakistan) – Yuri Uteshev, Alexander Foigt, Arkady Kuvakin und Petr Kuznetsov: Eine internationale Expedition befindet sich am K2 im Gipfelangriff. Nach zunächst extrem schlechtem Wetter klart es überraschend auf und die Bergsteiger brechen von Lager IV zum Gipfel auf. Oberhalb des berüchtigten Bottlenecks, auf etwa 8.350m Höhe und nur noch rund 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, löst sich eine gewaltige Lawine. Die vier russischen Bergsteiger Yuri Uteshev, Alexander Foigt, Arkady Kuvakin und Petr Kuznetsov werden mitgerissen und verschwinden. Eine dreitägige Such- und Rettungsaktion bleibt erfolglos. Alle vier werden für tot erklärt.
15.06.2025, Saalfelden (Salzburg): Eine 68-jährige Frau aus Nürnberg wandert mit Angehörigen vom Fuchssteig in Richtung Einsiedelei am Palfen. Sie geht ihrer Gruppe ein Stück voraus und stürzt rund 30m ab. Ein zufällig anwesender Arzt und eine Ärztin beginnen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die Frau stirbt trotz der Rettungsversuche.
! 05.06.2025, Kitzbüheler Horn (Tirol/Österreich): Ein 77-jähriger Niederländer wandert mit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn über die Hofer Schneid und den Jägersteig talwärts. Auf etwa 1.601m Höhe stürzt er rund 40 Höhenmeter über einen steilen, grasbewachsenen Nordhang ab und überschlägt sich mehrfach. Angehörige beginnen sofort mit der Reanimation, der Notarzt kann jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
24.05.2025, Sulzkogel/Offensee (Oberösterreich): Ein erfahrener Bergsteiger bricht zu einer Tour in Richtung Sulzkogel und Arikogel auf. Nachdem er am Abend nicht zurückkehrt, beginnt eine großangelegte Suchaktion mit Bergrettung, Drohnen und Hubschrauber. Erst am folgenden Morgen wird der Mann in schwierigem Gelände gefunden. Er war unterhalb des Sulzkogels abgestürzt und bereits tot.
19.05.2024, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Vier italienische Skitourengeher besteigen den Piz Palü über die Normalroute von der Diavolezza. Auf dem Gipfel teilt sich die Gruppe. Zwei Männer wählen zur Abfahrt die Nordflanke. Beim Einstieg löst sich gegen 12:00 Uhr eine Lawine und reißt den vorausfahrenden 38-Jährigen mehrere hundert Meter mit. Er wird verschüttet und kann nur noch tot geborgen werden. Sein Begleiter bleibt unverletzt.
17.05.2025, Alphubel (Wallis/Schweiz): Zwei Skitourengeher verlassen am frühen Morgen die Täschhütte mit dem Ziel, den 4.206m hohen Alphubel zu besteigen. Im Bereich der Eisnase löst sich auf rund 4.165m Höhe eine Lawine und reißt beide mit. Die Rettungskräfte können nur noch den Tod beider Alpinisten feststellen.
26.04.2025, Ama Dablam (Nepal): Der österreichische Unternehmer und Extrembergsteiger Martin Hornegger erreicht den Gipfel der 6.814m hohen Ama Dablam im Himalaja. Beim anschließenden Abstieg stürzt der 64-Jährige mehr als 1.000 Höhenmeter ab. Der erfahrene Alpinist kann nur noch tot geborgen werden.
09./10.04.2025, Höllental/Zugspitze (Bayern): Ein kanadischer Student unternimmt trotz winterlicher Bedingungen eine Tour ins Höllental und kehrt nicht zurück. Seine Vermieterin hatte ihm zuvor wegen der Verhältnisse von der Tour abgeraten und alarmiert am Abend die Rettungskräfte. Am folgenden Tag wird der junge Mann in der Nähe der Höllentaleingangshütte tot aufgefunden.
06.04.2025, Jungfrau/Rottalsattel (Bern/Schweiz): Eine Dreierseilschaft steigt von der Jungfrau in Richtung Rottalsattel ab. Im Bereich des Sattels stürzt die Gruppe in Richtung Rottalgletscher, rutscht über ein Schneefeld und wird erst im felsigen Gelände gestoppt. Ein 58-jähriger Schweizer stirbt an der Unfallstelle. Eine 28-jährige Schweizerin wird kritisch verletzt ausgeflogen und stirbt später im Krankenhaus. Die dritte Person wird verletzt.
02.03.2025, Saas-Fee (Wallis/Schweiz): Ein 52-jähriger Norweger verlässt gemeinsam mit einem Begleiter auf dem Snowboard den gesicherten Skiraum. Bei der Abfahrt über einen Gletscher stürzt er mehrere Meter tief in eine Gletscherspalte. Rettungskräfte bergen den Mann und versuchen ihn zu reanimieren. Er stirbt noch an der Unfallstelle.
08.–10.02.2025, Kahlersberg (Bayern): Ein 25-jähriger Schneeschuhwanderer wird vermisst, nachdem er von einer Tour im Berchtesgadener Land nicht zurückkehrt. Eine umfangreiche Suche beginnt. Am 10. Februar entdecken die Rettungsmannschaften den jungen Mann auf etwa 1.800m Höhe tot. Er war im alpinen Gelände abgestürzt.
08.02.2025, Wildkogel (Salzburg): Eine 29-jährige Deutsche aus dem Landkreis Regensburg kehrt nach einer abendlichen Rodelabfahrt am Wildkogel nicht ins Tal zurück. Gegen 23:30 Uhr wird die Bergrettung alarmiert. Die Einsatzkräfte finden die Frau etwa 200m unterhalb einer Skihütte im Bereich einer für Rodler gesperrten Piste. Wiederbelebungsversuche bleiben erfolglos.
25.01.2025, Linthal (Glarus/Schweiz): Zwei 19-jährige Frauen aus Deutschland unternehmen eine Wanderung und kommen im Gebiet Balzenwald-Fruttlaui auf etwa 1.250m Höhe vom Wanderweg ab. Beide stürzen zwischen 50 und 80m durch unwegsames Gelände. Eine der beiden Frauen stirbt, ihre Begleiterin wird mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen.
! 19.01.2025, Großglockner (Tirol): Eine 33-jährige Frau stirbt bei einer Winterbesteigung des 3.798m hohen Großglockners an Unterkühlung. Sie ist gemeinsam mit ihrem wesentlich erfahreneren Lebensgefährten über den Stüdlgrat aufgestiegen. Im Laufe der Tour verliert die Frau immer mehr an Kraft. Trotzdem wird die Tour nicht rechtzeitig abgebrochen. In der Nacht ist sie schließlich völlig entkräftet, unterkühlt und desorientiert. Gegen 02:00 Uhr lässt ihr Partner sie etwa 50m unterhalb des Gipfelkreuzes zurück, um Hilfe zu holen. Die Frau erfriert. Der Fall beschäftigt später die österreichische Justiz. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem eine unzureichende Tourenplanung, die fehlende rechtzeitige Umkehr und eine zu späte Alarmierung der Rettungskräfte vor. Weil der erfahrenere Alpinist die Tour geplant und faktisch die Führung übernommen hatte, sah das Gericht bei ihm eine besondere Verantwortung für seine unerfahrenere Partnerin. Am 19. Februar 2026 spricht das Landesgericht Innsbruck den inzwischen 37-Jährigen wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig. Verhängt werden insgesamt neun Monate Freiheitsstrafe. Vier Monate werden in eine Geldstrafe von 9.600 Euro umgewandelt, die verbleibenden fünf Monate werden bei einer Probezeit von drei Jahren zur Bewährung ausgesetzt. Das Urteil ist zunächst nicht rechtskräftig. Sowohl der Verurteilte als auch die Staatsanwaltschaft legen Rechtsmittel ein.
30.10.2024, Westliche Zinne (Dolomiten/Italien): Ein 52-jähriger Italiener aus Padenghe sul Garda erreicht mit vier Begleitern über den Normalweg den Gipfel der Westlichen Zinne. Während einer Pause am Gipfel verliert er das Gleichgewicht und stürzt rund 700m über die Nordseite bis auf die Geröllfelder am Wandfuß. Der Mann ist sofort tot. Seine vier Begleiter werden anschließend mit dem Hubschrauber vom Gipfel geborgen.
08.10.2024, Dhaulagiri (Nepal): Fünf russische Bergsteiger werden am 8.167m hohen Dhaulagiri tot aufgefunden. Die Gruppe hatte zuletzt auf etwa 7.700m Kontakt und war ohne Sherpa-Begleitung unterwegs. Ein Suchhubschrauber entdeckt die fünf Leichen auf ungefähr 7.600m Höhe. Nach Angaben des Expeditionsveranstalters könnten die Männer gemeinsam angeseilt gewesen sein, als einer von ihnen ausrutschte und die übrigen mit sich riss. Ein weiteres Mitglied der Expedition hatte zuvor wegen völliger Erschöpfung aufgegeben und wird gerettet.
29.09.2024, Untersberg (Bayern): Ein 37-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising steigt mit einer Gruppe vom Stöhrhaus in Richtung Hallthurm ab. Auf dem Almsteig rutscht er auf einer regennassen Wurzel aus und stürzt rund 60m über teilweise senkrechtes Gelände ab. Begleiter beginnen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Die eintreffende Notärztin kann jedoch nur noch seinen Tod feststellen.
28.08.2024, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Schweizer im Alter von 54 und 55 Jahren verlassen am frühen Morgen die Weissmieshütte und wollen das Lagginhorn über den Südgrat besteigen. Nachdem sie nicht zurückkehren, wird eine Suche eingeleitet. Air Zermatt entdeckt beide leblos in der Südwestflanke. Die Männer waren aus ungeklärter Ursache rund 50m abgestürzt.
22.08.2024, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Eine Zweierseilschaft befindet sich auf dem Abstieg über den Hörnligrat. Wenige Meter oberhalb des Unteren Roten Turms kommen die beiden Bergsteiger auf etwa 4.100m Höhe aus ungeklärter Ursache zu Fall. Einer der Alpinisten stürzt rund 70m über die Ostwand und kommt ums Leben. Sein Begleiter wird leicht verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Visp gebracht.
21.08.2024, Breithorn (Wallis/Schweiz): Zwei Personen wollen vom Gipfel des Breithorns zu einem Tandem-Gleitschirmflug starten. Dabei gerät das Gespann aus ungeklärter Ursache in Schwierigkeiten und rutscht mehrere hundert Meter über die Nordwand in die Tiefe. Beide Personen kommen ums Leben
09./11.08.2024, Watzmann (Bayern): Ein 23-jähriger Mann aus Erlangen will gemeinsam mit einem Freund die Watzmannüberschreitung durchführen. Wegen starken Windes, Nebels und nasser Felsen entscheidet sich sein Begleiter am Hocheck gegen die Fortsetzung. Der 23-Jährige geht dagegen weiter und schließt sich offenbar anderen Bergsteigern an. Danach verliert sich seine Spur. Als er sich auch am folgenden Tag nicht meldet, beginnt eine Suchaktion. Wegen Dunkelheit und starker Winde muss sie zunächst abgebrochen werden. Am 11. August wird der Vermisste im Watzmannmassiv tot gefunden und mit einem Polizeihubschrauber geborgen.
24.08.2024, Alpspitze (Bayern): Ein 50-jähriger Bergsteiger aus Baden-Württemberg ist gemeinsam mit einem Begleiter auf dem Südweststeig zwischen Alpspitze und Grießkarscharte unterwegs. Beim Abstieg kommt er auf rund 2.550m Höhe zu Fall und stürzt etwa 100m über felsiges Gelände ab. Bergwacht und Rettungshubschrauber können nur noch seinen Tod feststellen. Die Ausrüstung des Mannes war nach Angaben der Polizei für die Tour geeignet.
22.08.2024, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Eine Zweierseilschaft befindet sich auf dem Abstieg über den Hörnligrat. Wenige Meter oberhalb des Unteren Roten Turms kommen die beiden auf etwa 4.100m Höhe zu Fall. Ein 36-jähriger Österreicher stürzt rund 70m über die Ostwand und stirbt. Sein 41-jähriger deutscher Begleiter wird leicht verletzt ausgeflogen
18.08.2024, Berninagebiet (Graubünden/Schweiz): Ein Alpinist verunglückt am Spallagrat im Berninagebiet. Der Mann stürzt während einer Bergtour ab. Die alarmierte Rega kann ihn nur noch tot bergen.
16.08.2024, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein vermutlich allein unterwegs befindlicher Bergsteiger steigt vom Gipfel über den Hörnligrat ab. Auf etwa 4.200m Höhe stürzt er rund 800m über die Nordwand auf den Matterhorngletscher. Der 18-jährige Ukrainer kann nur noch tot geborgen werden.
14.08.2024, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten verlassen am frühen Morgen die Hörnlihütte zur Besteigung des Matterhorns. Nachdem sie nicht zurückkehren, beginnt eine Suche. Air Zermatt entdeckt beide leblos in der Nordwand. Die Bergsteiger, ein 58-jähriger und ein 19-jähriger Deutscher, waren aus ungeklärter Ursache mehr als 1.000m abgestürzt.
12.08.2024, Broad Peak (Pakistan): Der bekannte pakistanische Bergsteiger Murad Sadpara stirbt beim Abstieg vom rund 8.050m hohen Broad Peak. Er wird auf etwa 5.000m Höhe von einem herabfallenden Stein am Kopf getroffen und schwer verletzt. Wegen des extrem schwierigen Geländes und der Wetterbedingungen verzögert sich die Rettungsaktion. Sadpara stirbt an seinen Verletzungen. Der erfahrene Höhenbergsteiger war zuvor an mehreren außergewöhnlichen Bergungsaktionen am K2 und Broad Peak beteiligt gewesen.
11.08.2024, Sulzfluh (Graubünden/Schweiz): Ein Alpinist verunglückt an der Sulzfluh bei St. Antönien tödlich. Der Bergsteiger stürzt im alpinen Gelände ab. Die Rettungskräfte können ihn nur noch tot bergen.
11.08.2024, Gamschtällihorn (Graubünden/Schweiz): Ein Bergsteiger stürzt am Gamschtällihorn bei Arosa ab und erleidet tödliche Verletzungen. Die Kantonspolizei Graubünden nimmt Ermittlungen zum Unfallhergang auf.
05.08.2024, Mont-Blanc-Massiv (Frankreich): Auf rund 4.100m Höhe löst sich in der Nacht ein großer Eisblock und trifft eine Gruppe von insgesamt 15 Bergsteigern. Ein französischer Alpinist kommt ums Leben, vier weitere Menschen werden verletzt. Rettungshubschrauber und Suchhunde kommen im hochalpinen Gelände zum Einsatz.
03.08.2024, Säntis/Alpstein (Schweiz): Ein 29-jähriger deutscher Bergsteiger steigt im Bereich Ellbogen in Richtung Säntis auf. Im steilen Gelände rutscht er aus und stürzt mehrere Meter ab. Höhenarbeiter und Mitglieder der Alpinen Rettung beginnen unmittelbar mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Für den Mann kommt dennoch jede Hilfe zu spät.
29.07.2024, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Eine Zweierseilschaft steigt über den Hörnligrat auf. Auf etwa 3.650m Höhe werden die beiden von Steinschlag überrascht. Einer der Alpinisten stürzt anschließend rund 100m über die Ostwand. Der 58-jährige Italiener kommt ums Leben.
25.07.2024, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Eine 49-jährige Kanadierin verlässt am frühen Morgen allein die Hörnlihütte und steigt über den Hörnligrat auf. Auf etwa 3.460m Höhe stürzt sie aus ungeklärter Ursache rund 100m über die Ostwand und erleidet tödliche Verletzungen.
19.07.2024, Jubiläumsgrat/Zugspitze (Bayern): Ein 43-jähriger Bergsteiger verunglückt auf dem Jubiläumsgrat tödlich. Der Mann stürzt in senkrechtem und extrem ausgesetztem Gelände mehr als 300 Höhenmeter ab. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.
19.07.2024, Zumsteinspitze (Wallis/Schweiz): Zwei angeseilte Bergsteiger befinden sich auf rund 4.500m Höhe im Aufstieg zur Zumsteinspitze. Aus ungeklärter Ursache stürzen beide rund 300m in die Tiefe. Einer der Bergsteiger stirbt, sein 30-jähriger Schweizer Begleiter wird schwer verletzt ins Inselspital Bern geflogen.
! 12.07.2024, Großer Donnerkogel/Gosaukamm (Oberösterreich/Österreich): Ein 61-jähriger Ungar begeht gemeinsam mit seinem 25-jährigen Sohn den Intersport-Klettersteig. Gegen 13:30 Uhr geraten beide in ein Gewitter. Aus Angst vor einem Blitzschlag löst der Vater sein Klettersteigset vom Stahlseil und geht ungesichert weiter. Kurz darauf kommt es zu einem Blitzschlag und der 61-Jährige stürzt vor den Augen seines Sohnes mehrere hundert Meter über das Steilgelände ab. Er stirbt, sein Sohn wird mit Blitzschlagverletzungen vom Hubschrauber gerettet.
Juli 2024, K2 (Pakistan): Zwei japanische Spitzenbergsteiger geraten bei einem Versuch am K2 in Schwierigkeiten und stürzen in extremem Gelände ab. Eine Rettungsaktion wird eingeleitet, die beiden werden später jedoch für tot erklärt. Die schwierige Lage der Körper macht eine Bergung praktisch unmöglich.
Juni/Juli 2024, Spantik Peak/Golden Peak (Pakistan): Mehrere japanische Alpinisten verunglücken bei Expeditionen am 7.027m hohen Spantik Peak. Unter anderem verschwinden Ryuseki Hiraoka und Atsushi Taguchi während eines Gipfelversuchs. Hiraokas Leiche wird nach tagelanger Suche gefunden, Taguchi bleibt zunächst vermisst. Insgesamt sterben im Verlauf der Saison mehrere japanische Bergsteiger an dem Berg.
27.06.2024, Mount Fuji (Japan): Rettungskräfte entdecken drei Leichen in einem Krater nahe des Gipfels des 3.776m hohen Mount Fuji. Die Körper liegen mehrere Meter voneinander entfernt, weshalb zunächst unklar ist, ob die drei Personen gemeinsam unterwegs waren. Die offizielle Bergsaison hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht begonnen. Wegen schlechten Wetters gestaltet sich die Bergung schwierig.
19.06.2024, Höllental/Zugspitze (Bayern): Drei polnische Bergsteiger steigen über den Höllentalferner in Richtung Zugspitze. Im Bereich der Irmerscharte stellen zwei von ihnen fest, dass ihr 40-jähriger Begleiter fehlt. Sie sehen ihn noch über den Höllentalferner abrutschen. Der Mann war mehrere hundert Meter abgestürzt und kommt bei dem Unfall ums Leben.
15.06.2024, Spantik Peak (Pakistan): Zwei japanische Bergsteiger verschwinden während eines Gipfelversuchs am 7.027m hohen Spantik Peak. Nach einer tagelangen Suchaktion wird einer der Männer tot aufgefunden. Die Suche nach seinem Begleiter wird fortgesetzt.
11./12.06.2024, Höllental/Zugspitze (Bayern): Drei Bergsteiger entdecken am Höllentalferner nahe des Einstiegs zum Klettersteig einen leblosen 34-jährigen polnischen Bergsteiger. Nach den Ermittlungen war der Mann vermutlich bereits am Vortag allein unterwegs gewesen und vom Klettersteig abgestürzt.
04./05.06.2024, Uttarakhand-Himalaja (Indien): Eine Gruppe von Trekkingtouristen gerät im indischen Himalaja in einen schweren Schneesturm. Innerhalb kurzer Zeit verschlechtern sich Sicht und Wetter massiv. Die Gruppe kann kaum noch vorankommen und muss die Nacht im Freien verbringen. Neun Menschen sterben an Erschöpfung und Unterkühlung. Fünf Überlebende werden am folgenden Tag von Rettungskräften und der indischen Luftwaffe ausgeflogen.
23.05.2024, Mount Everest (Nepal): Der 40-jährige kenianische Bergsteiger Cheruiyot Kirui wird in großer Höhe nahe des Gipfels tot aufgefunden. Er hatte versucht, den Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen. Sein nepalesischer Begleiter wird zunächst vermisst. Aufgrund der extremen Höhe und des Sauerstoffmangels ist eine Bergung des Körpers außerordentlich schwierig.
21.05.2024, Mount Everest (Nepal): Ein britischer Bergsteiger und sein nepalesischer Bergführer verschwinden beim Abstieg vom Everest. Die beiden hatten den Gipfel erreicht und befinden sich nahe dem South Summit in der sogenannten Todeszone, als sie abstürzen. Eine Suche wird eingeleitet.
20.05.2024, Denali (Alaska/USA): Der japanische Bergsteiger T. Hagiwara aus Sapporo ist allein auf der West-Buttress-Route des Denali unterwegs. Zwischen dem auf etwa 5.240m gelegenen Hochlager und dem rund 5.550m hohen Denali Pass stürzt der Mann im steilen Gelände ab. Bergrettungskräfte des National Park Service finden den etwa 45 Jahre alten Japaner auf rund 5.180m Höhe tot und bergen seinen Körper.
19.05.2024, Breithorn (Wallis/Schweiz): Drei Skitourengeher fahren durch die Nordwand des Breithorns. An einer vereisten Stelle rutscht einer der Männer aus und stürzt rund 300m ab. Der 26-jährige Schweizer kommt ums Leben. Seine beiden Begleiter beobachten den Absturz und alarmieren die Rettungskräfte.
! 12.05.2024, Ortler (Südtirol/Italien): Ein 25-jähriger Niederländer unternimmt eine Skitour auf den 3.905m hohen Ortler. Bei der Abfahrt durch die bis zu 50 Grad steile Minnigerode-Rinne kommt der erfahrene Skitourengeher ins Rutschen und stürzt knapp 500m in die Tiefe. Eine andere Gruppe beobachtet den Absturz und alarmiert die Rettungskräfte. Der junge Mann kann nur noch tot geborgen werden.
Mai 2024, Mount Everest (Nepal): Zwei mongolische Bergsteiger kommen während ihrer Everest-Expedition ums Leben. Ihre Körper werden später im Bereich der Gipfelroute gefunden.
30.04.2024, Piz Platta (Graubünden/Schweiz): Ein 61-jähriger Schweizer ist mit drei Begleitern auf einer Skitour am Piz Platta unterwegs. Auf rund 3.250m Höhe bricht eine kleine Schneewechte ab und reißt den an erster Stelle gehenden Mann mit. Er wird über eine Felswand gespült und rund 250m in die Tiefe gerissen. Die Rega kann ihn nur noch tot bergen.
14.04.2024, Tschlin (Graubünden/Schweiz): Bei einer Bergtour im Gebiet von Tschlin kommt ein Alpinist ums Leben. Der Bergsteiger stürzt im alpinen Gelände ab und kann von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.
03.04.2024, Watzmann (Bayern): Drei junge Bergsteiger aus Rheinland-Pfalz unternehmen bei tief winterlichen Verhältnissen eine Watzmannüberschreitung. Beim Abstieg von der Südspitze rutscht ein 20-Jähriger auf einem steilen Schneefeld auf etwa 2.300m Höhe aus. Er schlittert über den Wandkopf hinaus und stürzt rund 300m ab. Der junge Mann erleidet tödliche Verletzungen. Seine beiden 21 und 24 Jahre alten Begleiter werden leicht verletzt. Nach Angaben der Bergrettung waren die drei für die Verhältnisse nicht ausreichend mit Steigeisen beziehungsweise Harscheisen und Eispickeln ausgerüstet.
09./10.03.2024, Tête Blanche bei Zermatt (Wallis/Schweiz): Sechs Skitourengeher brechen von Zermatt nach Arolla auf. Während der Tour verschlechtert sich das Wetter dramatisch. Sturm, Schnee und extreme Kälte verhindern eine schnelle Rettung. Fünf Mitglieder der Gruppe werden später auf rund 3.500m Höhe tot aufgefunden. Zu den Opfern gehören mehrere Mitglieder derselben Familie. Die Suche nach der sechsten Person wird fortgesetzt. Der Fall sorgt in der Schweiz für große Aufmerksamkeit, weil die Gruppe nur wenige Kilometer von einer Schutzhütte entfernt war, diese bei den extremen Bedingungen jedoch nicht mehr erreichen konnte.
28.02.2024, Ratschings (Südtirol): Vier deutsche Skitourengeher sind nahe Ratschings unterwegs. Drei von ihnen werden von einer Lawine verschüttet. Dank ihrer Lawinenverschüttetensuchgeräte können sie rasch geortet und ausgegraben werden. Für einen der Männer kommt dennoch jede Hilfe zu spät. Zwei weitere werden lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus geflogen.
07.01.2024, Formazza-Tal (Piemont/Italien): Zwei Schneeschuhwanderer werden auf etwa 2.200m Höhe von einer Lawine erfasst. Einer der beiden wird durch die Wucht der Schneemassen in einen See geschleudert, der andere unter dem Schnee begraben. Beide kommen ums Leben. Wegen starken Windes gestaltet sich die Rettungsaktion schwierig.
! 30.12.2023, Hochgern (Bayern/Deutschland): Ein 52-jähriger Wanderer aus Niederbayern bricht kurz unterhalb des Hochgernhauses plötzlich zusammen. Andere Wanderer, darunter medizinisches Fachpersonal, beginnen sofort mit der Reanimation. Bergwacht und Notarzt übernehmen die Versorgung und der Mann wird mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Traunstein geflogen. Dort stirbt er wenig später.
29.09.2023, Eiger (Bern/Schweiz): Ein 36-jähriger Tscheche steigt allein über den Westgrat vom 3.967m hohen Eiger ab. Am Nachmittag stürzt er aus ungeklärter Ursache mehrere hundert Meter in die Tiefe. Die Rettungskräfte können den Mann nur noch tot bergen.
! 12.09.2023, Großer Donnerkogel/Gosaukamm (Oberösterreich/Salzburg): Ein 42-jähriger britischer Bergsteiger befindet sich am Ausstieg des Intersport-Klettersteigs. Im weglosen Gelände stürzt er rund 70 bis 100 Höhenmeter durch eine steile Felsrinne und bleibt in einer Schuttrinne liegen. Augenzeugen alarmieren die Rettungskräfte, doch der Mann kann nur noch tot geborgen werden
! 03.09.2023, Ortler (Südtirol/Italien): Zwei Dreiergruppen befinden sich am frühen Morgen auf dem Normalweg zum Ortler. Auf etwa 3.100m Höhe geraten sie abseits des regulären Weges in brüchiges Gelände. Ein Bergsteiger rutscht aus und reißt zwei unter ihm gehende Alpinisten mit. Ein 35-jähriger Deutscher aus München und ein 46-jähriger aus Rumänien stammender Mann mit Wohnsitz in Italien stürzen tödlich ab. Ein weiterer Bergsteiger erleidet einen Beinbruch, ein anderer steht unter Schock.
24.08.2023, Zinalrothorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich gegen 11:00 Uhr auf dem Abstieg vom Zinalrothorn über den Kanzelgrat. Auf rund 3.700m Höhe rutscht einer der Männer aus und stürzt rund 200m über eine Felswand. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 46-jährigen slowakischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland.
! 21.08.2023, Schärtenspitze/Hochkaltermassiv (Bayern/Deutschland): Ein Kletterer aus Niedersachsen steigt in der Route „Logic Line“ an den Nordwestplatten der Schärtenspitze. In der letzten Seillänge auf rund 2.000m versteigt er sich und klettert ohne weitere Zwischensicherung weiter. Schließlich stürzt er rund 30m ins Seil, schlägt gegen den Fels und erleidet schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen. Der Mann wird von der Bergwacht und einem Notarzthubschrauber aus der Wand geborgen und in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.
! 20.08.2023, Weissmies (Wallis/Schweiz): Ein 30-jähriger Italiener befindet sich am frühen Morgen im Aufstieg zum 4.017m hohen Weissmies. Auf etwa 3.900m Höhe verliert der Bergsteiger aus ungeklärter Ursache den Halt und stürzt rund 250m über die Südostflanke ab. Ein anderer Alpinist beobachtet den Absturz und verständigt sofort die Rettungskräfte. Für den 30-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät.
20.08.2023, Allalinhorn/Feegletscher (Wallis/Schweiz): Eine Dreierseilschaft befindet sich auf dem Abstieg vom Allalinhorn in Richtung Mittelallalin. Rund 100m oberhalb der Gruppe brechen Eis- und Schneemassen ab. Zwei Alpinisten werden verschüttet, einer vollständig. Der 61-jährige Schweizer stirbt noch an der Unfallstelle. Die beiden anderen Mitglieder der Seilschaft werden leicht verletzt.
18.09.2023, Piz Linard (Graubünden/Schweiz): Eine Alpinistin verunglückt am 3.410m hohen Piz Linard tödlich. Die Frau stürzt während einer Bergtour mehrere hundert Meter ab. Die Rettungskräfte können sie nur noch tot bergen.
01.08.2023, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Ein 37-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau aus dem Kanton Zürich befinden sich auf der Süd-Nord-Überschreitung des Lagginhorns. Auf etwa 3.960m Höhe kommen beide zu Fall und stürzen rund 200m in die Tiefe. Ein anderer Bergsteiger beobachtet den Absturz und alarmiert die Rettungskräfte. Beide können nur noch tot geborgen werden.
17.07.2023, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger besteigen die Dent Blanche über den Südgrat und beginnen anschließend den Abstieg über dieselbe Route. Auf etwa 4.130m Höhe verliert eine 22-jährige Niederländerin aus ungeklärter Ursache den Halt. Die junge Frau stürzt rund 350m in die Tiefe und erleidet tödliche Verletzungen.
! 09.07.2023, Dom (Wallis/Schweiz): Sieben Alpinisten befinden sich gegen 13:15 Uhr auf dem Abstieg vom Dom. Im Bereich des Festijochs stürzt eine 59-jährige Genferin beim Abseilen aus bislang ungeklärter Ursache rund 30m in die Tiefe. Die schwer verletzte Frau wird mit einem Hubschrauber der Air Zermatt ins Inselspital nach Bern geflogen. Dort stirbt sie am folgenden Tag an ihren Verletzungen.
20.08.2023, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich auf der Ostrippe im Aufstieg zum Bietschhorn. Beim sogenannten Gendarm löst sich auf etwa 3.540m Höhe ein Stein aus der Felswand. Einer der Alpinisten kommt daraufhin zu Fall und stürzt rund 150m in die Tiefe. Der 30-jährige Deutsche stirbt an der Unfallstelle.
20.08.2023, Allalinhorn (Wallis/Schweiz): Eine Dreierseilschaft befindet sich nach der Besteigung des 4.027m hohen Allalinhorns auf dem Abstieg über den Feegletscher in Richtung Mittelallalin. Gegen 12:30 Uhr brechen etwa 100m oberhalb der Gruppe Eis- und Schneemassen ab. Zwei Bergsteiger werden verschüttet, einer davon vollständig. Der vollständig Verschüttete, ein 61-jähriger Schweizer aus dem Kanton Bern, stirbt noch an der Unfallstelle. Die beiden anderen Mitglieder der Seilschaft werden leicht verletzt.
11.08.2023, Täschhorn (Wallis/Schweiz): Drei Bergsteiger unternehmen eine Tour über Täschhorn und Dom. Auf dem 4.491m hohen Gipfel des Täschhorns entscheidet sich einer der Männer gegen Mittag zur Umkehr. Als seine Begleiter ihn später nicht mehr erreichen können, alarmieren sie die Rettungskräfte. Bei einem Suchflug wird der Vermisste auf etwa 3.700m Höhe beim sogenannten Weingarten gefunden. Der 30-jährige Österreicher mit Wohnsitz in der Schweiz war beim Abstieg rund 200m abgestürzt und kann nur noch tot geborgen werden.
30.07.2023, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten steigen über den Ostgrat zum Gipfel des Weisshorns auf. Nur wenige Höhenmeter unterhalb des Gipfels stürzt einer der Männer auf etwa 4.450m Höhe ab. Der 47-jährige deutsch-ukrainische Bergsteiger mit Wohnsitz in Deutschland fällt rund 600m in die Tiefe und kommt ums Leben.
28.07.2023, K2 (Pakistan): Der pakistanische Hochträger Muhammad Hassan gerät während des nächtlichen Gipfelanstiegs am K2 in der berüchtigten Engstelle Bottleneck auf etwa 8.200m Höhe in Schwierigkeiten und stürzt. Der schwer verletzte Mann bleibt in der sogenannten Todeszone liegen. Zahlreiche Bergsteiger passieren während ihrer Gipfelversuche die Unfallstelle. Stundenlange Rettungsversuche einzelner Bergsteiger bleiben erfolglos. Hassan stirbt. Der Fall löst später international eine heftige Debatte darüber aus, ob die Gipfelambitionen der Expeditionsteilnehmer Vorrang vor der Rettung eines Menschen bekommen hatten.
05.07.2023, Stangensteig/Höllental (Bayern): Ein 65-jähriger Wanderer aus Rheinland-Pfalz stürzt vom Stangensteig rund 150m tief auf den darunter verlaufenden Weg zur Höllentaleingangshütte. Zwei Augenzeugen beginnen sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen kann der Notarzt jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
28.06.2023, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Ein vermutlich allein unterwegs befindlicher Alpinist steigt vom Grenzgipfel in Richtung Grenzsattel. Auf etwa 4.500m Höhe stürzt er auf der Südwestseite des Grats rund 200m in die Tiefe. Andere Bergsteiger entdecken den leblosen Mann auf dem Grenzgletscher. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 61-jährigen Belgier mit Wohnsitz im Kanton Waadt.
25.06.2023, Grand Combin de Valsorey (Wallis/Schweiz): Drei Bergsteiger verlassen gegen 05:00 Uhr die Valsoreyhütte, um den Grand Combin de Valsorey zu besteigen. Beim Aufstieg stürzt einer der Männer im nordwestlichen Couloir mehr als 600m über einen Schneehang ab. Der 42-jährige Italiener wird zunächst noch lebend mit einem Hubschrauber der Air Zermatt ins Krankenhaus nach Sitten geflogen. Dort stirbt er wenige Stunden später an seinen schweren Verletzungen.
17.06.2023, Gspaltenhorn (Bern/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen über den Nordwestgrat zum 3.436m hohen Gspaltenhorn auf. Im Bereich „Böse Tritt“ stürzt einer der beiden über einen felsdurchsetzten Abhang mehrere hundert Meter in die Tiefe. Der 63-jährige Deutsche kann von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Sein Begleiter bleibt unverletzt.
! 09.06.2023, Höllental/Zugspitze (Bayern): Ein 61-jähriger Bergsteiger aus dem Landkreis Pfaffenhofen ist allein über das Höllental zur Zugspitze unterwegs. Kurz unterhalb des Gipfels wird er im Bereich der Irmerscharte von einem kleinen Schneerutsch erfasst. Der Mann wird mitgerissen und stürzt rund 400m über steiles Felsgelände auf den Höllentalferner. Die Besatzung des Rettungshubschraubers kann nur noch seinen Tod feststellen.
! 20.05.2023, Kitzbüheler Horn (Tirol/Österreich): Ein 49-jähriger Deutscher und seine 44-jährige Begleiterin steigen über einen teilweise seilversicherten Steig in Richtung Gipfel. Auf etwa 1.765m queren sie ein kleines Altschneefeld, dessen Untergrund noch hart gefroren ist. Beide geraten ins Rutschen und stürzen rund 145 Höhenmeter durch eine steile, felsdurchsetzte Rinne. Sie werden schwer verletzt mit Rettungshubschraubern in die Innsbrucker Klinik geflogen.
14.05.2021, Grenzgletscher/Signalkuppe (Wallis/Schweiz): Ein Bergführer fährt mit sechs Gästen von der Signalkuppe über den Grenzgletscher zur Monte-Rosa-Hütte ab. Unter einem der Gäste bricht auf rund 3.600m Höhe eine Schneebrücke. Der 31-jährige Schweizer stürzt etwa 25m tief in eine Gletscherspalte. Er wird geborgen und reanimiert, stirbt jedoch trotz aller Rettungsmaßnahmen.
01.05.2023, Mount Everest (Nepal): Der US-amerikanische Arzt Jonathan Sugarman stirbt während seiner Everest-Expedition im Bereich von Camp 2 auf rund 6.400m Höhe. Der 69-Jährige hatte sich während der Akklimatisierung offenbar unwohl gefühlt und beschließt, nicht weiter aufzusteigen. Kurz darauf stirbt er. Sugarman hatte bereits zuvor mehrere hohe Berge bestiegen.
! 23.04.2021, Hörndlwand (Bayern/Deutschland): Eine 54-jährige Frau und ein 37-jähriger Mann steigen über den Jägersteig in Richtung Hörndlwand auf. Im vereisten Steilgelände verlieren beide den Halt und rutschen rund 100m über hart gefrorenen Schnee ab. Beide werden schwer verletzt und mit der Rettungswinde eines Hubschraubers geborgen.
17.04.2023, Annapurna I (Nepal): Der nordirische Bergsteiger Noel Hanna erreicht den Gipfel des 8.091m hohen Annapurna I. Nach seiner Rückkehr in Camp IV stirbt der 56-Jährige während der Nacht. Hanna gehörte zu den international erfahrensten Höhenbergsteigern und hatte zuvor unter anderem bereits den Mount Everest mehrfach bestiegen.
17.04.2023, Annapurna I (Nepal): Die indische Bergsteigerin Baljeet Kaur gerät beim Abstieg vom Annapurna zunächst in Bergnot und wird zeitweise vermisst. Sie kann schließlich lebend gefunden und per Hubschrauber gerettet werden. Parallel laufen mehrere weitere Rettungseinsätze an dem Achttausender. Die Ereignisse dieser Tage zeigen erneut die enorme Gefährlichkeit des Annapurna, der trotz seiner im Vergleich zum Everest geringeren Höhe zu den gefährlichsten Achttausendern gehört.
19.03.2023, Adlerpass/Strahlhorn (Wallis/Schweiz): Ein 26-jähriger Deutscher bricht allein zur Besteigung des Strahlhorns auf. Auf dem rund 3.900m hohen Adlerpass stürzt er aus ungeklärter Ursache etwa 500m über die westliche Felswand auf den Adlergletscher. Nachdem er vermisst gemeldet wird, entdecken Rettungskräfte seinen Körper bei einem Suchflug.
07.01.2023, Jubiläumsgrat/Zugspitze (Bayern): Ein 28-jähriger erfahrener und entsprechend ausgerüsteter Bergsteiger aus München ist gemeinsam mit einer Begleiterin auf dem Jubiläumsgrat von der Zugspitze in Richtung Alpspitze unterwegs. Noch vor der Inneren Höllentalspitze tritt er auf eine Schneewechte. Diese bricht unter seinem Gewicht ab und reißt ihn mit. Der Mann stürzt auf der Nordseite rund 350m in Richtung Höllental ab und kommt ums Leben.
16.10.2022, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Männer steigen über den Südgrat zum Lagginhorn auf. Rund 100m unterhalb des Gipfels stürzt einer der beiden auf etwa 3.900m Höhe mehrere hundert Meter über den verschneiten Grat ab. Wegen der einbrechenden Nacht muss die Suche zunächst abgebrochen werden. Am folgenden Morgen wird der 36-jährige Franzose tot am Fuß der Wand gefunden.
14.10.2022, Westliche Zinne (Dolomiten/Italien): Der 56-jährige Martin Burgmann aus Innichen befindet sich mit vier Begleitern im Abstieg von der Westlichen Zinne. Weniger als 100m unterhalb des Gipfels stolpert er auf einem Felsband und stürzt rund 300m in die Tiefe. Die Bergung aus dem extrem steilen Gelände gestaltet sich schwierig. Burgmann, selbst Mitglied der Bergrettung, kann nur noch tot geborgen werden.
23.08.2022, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen über den Westsüdwestgrat zum Lagginhorn auf. Auf etwa 3.200m Höhe verliert einer von ihnen den Halt und stürzt rund 100m über steiles Gelände ab. Der nicht angeseilte 56-jährige Deutsche kommt ums Leben.
14.08.2022, Weissmies (Wallis/Schweiz): Alpinisten entdecken am frühen Morgen eine leblose Person in der Südwand des Weissmies. Nach den Ermittlungen war der vermutlich allein auf dem Südgrat unterwegs gewesene Bergsteiger auf etwa 3.800m Höhe aus ungeklärter Ursache 50 bis 60m abgestürzt. Bei dem Toten handelt es sich um einen 28-jährigen Norweger.
09.08.2022, Täschhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten verlassen gegen 03:15 Uhr das Mischabeljoch-Biwak und steigen in Richtung Täschhorn auf. Auf dem Mischabelgrat in etwa 3.910m Höhe rutscht einer der beiden Bergsteiger aus und stürzt über eine Felswand in ein Couloir. Der 64-jährige Niederländer erleidet tödliche Verletzungen. Die beiden Männer waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeseilt.
September 2022, Manaslu (Nepal): Die US-amerikanische Skibergsteigerin Hilaree Nelson erreicht gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Jim Morrison den Gipfel des 8.163m hohen Manaslu. Kurz nach Beginn der geplanten Skiabfahrt stürzt Nelson in eine rund 1.800m tiefe Bergflanke. Eine umfangreiche Suchaktion beginnt. Zwei Tage später wird ihr Körper auf etwa 6.700m Höhe gefunden.
22.09.2022, Mount Dhaulagiri (Nepal): Die US-amerikanische Skibergsteigerin und Höhenalpinistin Anna Gutu kommt während einer Expedition im Himalaja ums Leben. Sie gerät im hochalpinen Gelände in eine tödliche Situation. Der Fall gehört zu einer Reihe schwerer Unglücke während der damaligen Himalaja-Saison.
05.09.2022, Kitzbüheler Horn (Tirol/Österreich): Ein 75-jähriger Deutscher wandert gemeinsam mit seiner 71-jährigen Ehefrau auf das Kitzbüheler Horn. Auf etwa 1.720m verliert die Frau bei einer Rast das Gleichgewicht und fällt nach hinten. Ihr Mann versucht sie aufzufangen, gerät dadurch selbst zu Fall und stürzt rund 110m in eine steile Rinne. Er stirbt noch an der Unfallstelle, seine Ehefrau wird verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
! 13.08.2022, Dom (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich gegen 13:45 Uhr auf dem Abstieg vom Dom über das Festijoch. Der vorausgehende Alpinist verliert aus ungeklärter Ursache den Halt und stürzt etwa 20 bis 30m über felsiges Gelände auf den Festigletscher. Dort kommt er in der Randkluft zum Stillstand. Die beiden Männer waren nicht angeseilt. Die Rettungskräfte können nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Bei ihm handelt es sich um einen 22-jährigen US-Amerikaner.
25.07.2022, K2 (Pakistan): Der kanadische Bergsteiger Richard Cartier stirbt während einer Expedition am K2. Der erfahrene Alpinist befindet sich im Höhenbereich des Berges, als sich sein Zustand dramatisch verschlechtert. Rettungsversuche bleiben erfolglos.
16.07.2022, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Zwei nicht angeseilte Bergsteiger befinden sich auf dem Abstieg vom Gipfel. Auf etwa 4.200m Höhe stürzt der hintere Alpinist in die Nordostwand. Der 29-jährige Schweizer fällt rund 600m bis auf den Bisgletscher und kommt ums Leben. Sein Begleiter wird unverletzt ausgeflogen.
08.07.2022, Mischabelhütte/Saas-Fee (Wallis/Schweiz): Drei Bergsteiger haben zuvor das Ulrichshorn bestiegen und steigen anschließend über die Mischabelhütte nach Saas-Fee ab. Im Bereich des oberen Distelhorns auf etwa 2.800m Höhe stürzt einer der Männer aus ungeklärter Ursache rund 100m in die Tiefe. Der 54-jährige Schweizer aus dem Kanton Baselland kommt dabei ums Leben.
07.07.2022, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Zwei angeseilte Bergsteiger steigen von der Schönbielhütte über den Quatre-Anes-Grat in Richtung Dent Blanche. Auf etwa 4.000m Höhe stürzt der vorausgehende Bergsteiger rund 30m ab, bevor das Seil seinen Fall stoppt. Wegen schlechten Wetters gestaltet sich die Rettungsaktion schwierig. Als die Einsatzkräfte die Unfallstelle erreichen, ist der 65-jährige Deutsche bereits tot. Sein Begleiter wird mit Schock und leichter Unterkühlung in ein Krankenhaus geflogen.
! 03.07.2022, Schafberg/Purtschellersteig (Salzkammergut/Österreich): Zwei Brüder aus Bayern im Alter von 58 und 61 Jahren fahren mit der Schafbergbahn auf den Berg und steigen anschließend über den Purtschellersteig in Richtung St. Wolfgang ab. Auf dem rutschigen Untergrund kommt der 58-Jährige zu Fall und verletzt sich schwer. Er wird mit dem Notarzthubschrauber in ein Salzburger Krankenhaus geflogen.
! 02.07.2022, Ortler/Hintergrat (Südtirol/Italien): Ein 23-jähriger Trentiner steigt gemeinsam mit einem Bergkameraden über den Hintergrat auf den Ortler. In der Schlüsselstelle nach dem Signalkopf sind die beiden unangeseilt unterwegs. Der 23-Jährige stürzt in der Minnigerode-Rinne rund 500m ab und kommt ums Leben. Sein Begleiter setzt gegen 10:30 Uhr den Notruf ab.
! 06.07.2022, Ortler (Südtirol/Italien): Ein 66-jähriger Tscheche steigt mit drei Begleitern von der Payerhütte in Richtung Ortlergipfel auf. Bereits rund 30 Minuten oberhalb der Hütte verliert die Gruppe offenbar die Route. Im felsigen Gelände gibt ein Stein nach und der 66-Jährige stürzt mehrere hundert Meter in die Tiefe. Er kommt ums Leben.
! 05.07.2022, Marmolata (Dolomiten/Italien): Bei außergewöhnlich hohen Temperaturen bricht am höchsten Berg der Dolomiten ein riesiger Teil des Gletschers ab. Eis, Schnee und Fels rasen mit hoher Geschwindigkeit über die normale Aufstiegsroute. Elf Menschen kommen ums Leben, acht weitere werden verletzt. Unter den Opfern befinden sich mehrere Bergsteiger, die zum Zeitpunkt des Abbruchs auf der Route unterwegs sind. Die Katastrophe gehört zu den schwersten Bergunglücken der jüngeren Geschichte der italienischen Alpen.
28.03.2022, Mönch/Eigergletscher (Bern/Schweiz): Ein Bergsteiger steigt allein zum Mönch auf und startet anschließend mit einem Speedflying-Schirm. Als er nicht zurückkehrt, wird eine Suche eingeleitet. Die Rettungskräfte finden ihn auf dem westlichen Eigergletscher. Er ist bereits tot.
! 23./24.03.2022, Hochfelln (Bayern/Deutschland): Ein 56-jähriger Mann aus Übersee bricht allein zu einer Bergwanderung im Hochfellngebiet auf. Als er am Abend nicht zurückkehrt, melden ihn seine Angehörigen als vermisst. Bergwacht, Alpinpolizei und ein Polizeihubschrauber suchen fast die gesamte Nacht nach ihm. Gegen 03:15 Uhr wird der Mann tot im steilen Gelände gefunden. Nach den Ermittlungen war er abgestürzt und seinen schweren Verletzungen erlegen.
21.03.2022, Grenzgletscher/Monte Rosa (Wallis/Schweiz): Zwei deutsche Skitourengeher sind unangeseilt auf dem Grenzgletscher unterwegs. Einer der beiden stürzt mehrere Meter tief in eine Gletscherspalte. Die Bergrettung kann den 47-jährigen Deutschen nur noch tot bergen.
19.02.2022, Allalinhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen von der Britanniahütte in Richtung Allalinhorn auf. Unterhalb des Hohlaubgrats rutscht einer der Männer mit seinen Steigeisen auf dem Eis aus und stürzt über eine steile Felswand. Der Notarzt der Air Zermatt kann nur noch den Tod des 44-jährigen Deutschen feststellen.
13.02.2022, Piz Kesch (Graubünden/Schweiz): Ein Alpinist kommt bei einer Bergtour am 3.418m hohen Piz Kesch ums Leben. Der Bergsteiger stürzt über eine Felswand ab. Die Kantonspolizei Graubünden leitet Ermittlungen zum genauen Ablauf ein.
! 22.01.2022, Wendelstein/Zeller Scharte (Bayern/Deutschland): Ein Skifahrer entdeckt gegen 16 Uhr auf der Nordseite des Wendelsteins unterhalb des sogenannten Hotelhangs einen leblosen Mann. Bei dem Toten handelt es sich um einen 41-jährigen Tschechen aus dem Landkreis Starnberg. Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei geht von einem Unfall beziehungsweise Sturz aus; Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es nicht. Rund 30 Bergretter und speziell ausgebildete Alpinbeamte sind an der schwierigen Bergung beteiligt.
! 19./20.12.2021, Hochgern/Hochlerch (Bayern/Deutschland): Ein 63-jähriger Mann aus dem Landkreis Dingolfing-Landau bricht allein zu einer Wanderung im Hochgerngebiet auf und kehrt am Abend nicht zurück. Rund 50 Einsatzkräfte suchen bis tief in die Nacht nach ihm. Gegen 01:00 Uhr wird der Vermisste leblos in der Schützriesen unterhalb des Hochlerchs entdeckt. Er war offenbar in der steilen Rinne rund 200m abgestürzt. Wegen des vereisten Steilgeländes und schlechten Wetters kann der Tote erst am folgenden Tag geborgen werden.
20.11.2021, Samerberg/Unterwiesenalm (Bayern/Deutschland): Eine 61-jährige Deutsche wandert gemeinsam mit ihrem 56-jährigen Lebensgefährten in Richtung Genossenschaftsalm. In bewaldetem Gelände gerät sie ins Rutschen und stürzt rund 200m durch eine etwa 35 Grad steile Rinne. Sie bleibt oberhalb der Unterwiesenalm auf österreichischem Gemeindegebiet von Erl liegen. Trotz Reanimationsmaßnahmen stirbt die Frau noch an der Unfallstelle.
24.10.2021, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten steigen über den Liongrat zum Matterhorn auf. Auf etwa 4.400m Höhe kommt einer der beiden zu Fall und stürzt mehr als 1.000m über die Westwand. Der 30-jährige Slowene wird tot aus einer Gletscherspalte auf dem Tiefmattengletscher geborgen. Die Männer waren zum Unfallzeitpunkt nicht angeseilt.
25.09.2021, Schreckhorn (Bern/Schweiz): Ein 30-jähriger Deutscher bricht allein zu einer Hochtour auf das 4.078m hohe Schreckhorn auf und kehrt nicht zurück. Bei der nächtlichen Suche wird er rund 700m unterhalb des Gipfels auf etwa 3.340m Höhe gefunden. Die Rettungskräfte können den Bergsteiger nur noch tot bergen.
13.09.2021, Mönch (Bern/Wallis, Schweiz): Ein 24-jähriger Deutscher befindet sich allein auf dem Abstieg über die Normalroute am Südgrat des 4.107m hohen Mönchs. Auf etwa 3.840m Höhe stürzt der nicht angeseilte, mit Steigeisen ausgerüstete Bergsteiger rund 170m ab. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
12.09.2021, Eiger-Nordwand (Bern/Schweiz): Ein 32-jähriger US-Amerikaner springt mit einem Wingsuit von der Absprungstelle „Magic Mushroom“ in der Eiger-Nordwand. Nach dem Absprung gerät er in Schwierigkeiten und stürzt unterhalb des Eiger Trails zu Boden. Der Notarzt kann nur noch seinen Tod feststellen.
29.07.2021, Großer Donnerkogel/Gosaukamm (Oberösterreich/Österreich): Ein 51-jähriger Oberösterreicher ist allein im Intersport-Klettersteig unterwegs, als er akute Brustschmerzen bekommt und zusammenbricht. Zwei unmittelbar vor ihm befindliche Klettersteiggeher beginnen sofort mit der Reanimation. Trotz der schnellen Hilfe stirbt der 51-Jährige noch im Klettersteig an einem Herzinfarkt und wird anschließend mit dem Hubschrauber geborgen.
17.08.2021, Täschhorn (Wallis/Schweiz): Zwei tschechische Bergsteiger werden als vermisst gemeldet. Sie hatten sich zuletzt vier Tage zuvor aus dem Mischabeljoch-Biwak gemeldet und wollten am folgenden Tag über den Mischabelgrat das Täschhorn besteigen. Bei der Suchaktion entdecken die Einsatzkräfte beide Bergsteiger tot am Fuß des Täschhorns. Nach ersten Ermittlungen waren die Männer am Mischabelgrat mehrere hundert Meter abgestürzt.
15.08.2021, Höllentalklamm/Zugspitze (Bayern): Bei einem schweren Unglück in der Höllentalklamm geraten zwei Menschen in die Wassermassen. Eine Frau kommt dabei ums Leben. Aufgrund der Strömung und des extrem schwierigen Geländes gestaltet sich der Rettungseinsatz aufwendig.
09./10.08.2021, Schreckhorn (Bern/Schweiz): Ein Bergsteiger bricht allein zu einer Hochtour am Schreckhorn auf und kehrt nicht zurück. Am folgenden Tag beginnt eine Suchaktion mit Rega und Alpiner Rettung Schweiz. Der Vermisste wird auf dem Schreckfirn auf rund 3.200m Höhe gefunden. Er ist bereits tot.
! 09.08.2021, Schafberg/Purtschellersteig (Salzkammergut/Österreich): Ein 76-jähriger Tscheche steigt mit seiner Familie vom Schafberg nach St. Wolfgang ab. Auf etwa 1.430m stolpert er, kann sich nicht mehr an der Stahlseilsicherung festhalten und stürzt zunächst rund 30m über eine senkrechte Felswand. Anschließend rutscht er weitere 50 Höhenmeter über steiles Gelände ab. Der Notarzt kann nur noch seinen Tod feststellen.
08.08.2021, Mischabelhütte/Saas-Fee (Wallis/Schweiz): Ein 58-jähriger Schweizer steigt mit zwei Begleitern von der Mischabelhütte in Richtung Saas-Fee ab. Im Bereich des unteren Distelhorns verliert er aus ungeklärter Ursache den Halt und stürzt rund 100m in die Tiefe. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
21.07.2021, Großer Donnerkogel/Gosaukamm (Oberösterreich/Österreich): Eine 59-jährige erfahrene Alpinistin steigt nach der Begehung des Intersport-Klettersteigs gemeinsam mit einem 61-jährigen Begleiter über den Normalweg ab. Beide verlieren auf rund 1.700m den markierten Weg und geraten in unwegsames Gelände. Beim Queren einer grasigen Rinne rutscht die Frau auf feuchtem Boden aus und stürzt rund 50m ab. Sie erleidet schwere Brustkorbverletzungen und wird mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Salzburg geflogen
07.07.2021, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger stürzen während einer Tour am Matterhorn ab. Die Rettungskräfte werden alarmiert, können die Verunglückten jedoch nur noch tot bergen.
06.07.2021, Lauteraarhorn (Bern/Schweiz): Zwei Schweizer Alpinisten im Alter von 58 und 60 Jahren befinden sich auf dem Abstieg vom 4.042m hohen Lauteraarhorn. Beide stürzen mehrere hundert Meter in die Südwand. Eine andere Seilschaft entdeckt die Verunglückten. Wegen schlechten Wetters gestaltet sich die Bergung schwierig, beide können nur noch tot geborgen werden.
21.06.2021, Höllental/Zugspitze (Bayern): Ein 81-jähriger Bergsteiger aus Wolfratshausen befindet sich beim Abstieg vom Osterfelderkopf über die Rinderscharte in Richtung Höllentalangerhütte. Rund 15 Minuten vor der Hütte beugt er sich über einen Abhang, um in die Gumpen der Bockwaldlaine zu schauen. Dabei verliert er das Gleichgewicht und stürzt in das Bachbett. Die mit einem Rettungshubschrauber eingeflogene Notärztin kann nur noch seinen Tod feststellen.
! 30./31.05.2021, Höllental/Zugspitze (Bayern): Eine 53-jährige Frau wandert mit ihrem Sohn und einer Freundin von Grainau zur Höllentalangerhütte. Dort trennt sich die Gruppe. Die Frau möchte allein zurückgehen, muss wegen des noch gesperrten Stangensteigs jedoch eine andere Route wählen. Als sie am Abend nicht zurückkehrt, beginnt eine Suchaktion. Am folgenden Morgen wird sie tot in einer Geröllhalde gefunden. Vermutlich war sie versehentlich auf den Schafsteig geraten und im felsigen, teilweise noch schneebedeckten Steilgelände rund 400m abgestürzt.
25.05.2021, Mount Everest (Nepal): Der US-amerikanische Bergsteiger und Anwalt Christopher John Kulish stirbt nach dem Erreichen des Everest-Gipfels beim Abstieg. Der erfahrene Bergsteiger hatte mit dem Everest die jeweils höchsten Berge aller sieben Kontinente bestiegen.
16.04.2021, Pollux (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten haben im Bivacco Rossi e Volante übernachtet und besteigen anschließend den 4.089m hohen Pollux über den Südwestgrat. Beim Abstieg verliert ein 17-jähriger Franzose während einer Manipulation an seinen Steigeisen den Halt und stürzt rund 200m in die Tiefe. Er kann nur noch tot geborgen werden.
15.04.2021, Feegletscher/Alphubel (Wallis/Schweiz): Ein 48-jähriger Skitourengeher steigt gemeinsam mit seinem Sohn über den Feegletscher in Richtung Alphubel auf. Gegen Mittag bricht plötzlich eine Schneebrücke unter ihm ein. Der Vater stürzt rund 20m tief in eine Gletscherspalte. Trotz des Einsatzes der Bergrettung kann der Walliser nur noch tot geborgen werden.
30.03.2021, Eiger (Bern/Schweiz): Zwei Schweizer steigen zunächst auf den Eiger und wollen anschließend über die Westflanke mit Skiern abfahren. Ein 24-Jähriger kommt zu Fall und stürzt mehrere hundert Meter in die Tiefe. Er kann von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Sein 21-jähriger Begleiter wird unverletzt ausgeflogen.
! 03.03.2021, Regenspitz (Salzburg/Österreich): Eine 23-jährige Flachgauerin ist gemeinsam mit einem 24-jährigen Begleiter zu einer Rundwanderung in der Osterhorngruppe unterwegs. Kurz vor dem Gipfel des Regenspitz rutscht die Frau beim Überqueren eines Schneefeldes aus und stürzt rund 200m über steiniges Gelände in eine Rinne. Als ihr Begleiter zu ihr absteigen will, stürzt auch er mehrere Meter ab. Die 23-Jährige erleidet Verletzungen an Kopf und Bein, ihr Begleiter wird leicht verletzt. Beide werden mit einem Rettungshubschrauber per Seil geborgen und ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen. Es ist mir nicht erinnerlich, dass es auf der Wanderung zu diesem Berg (09.09.1990) irgendwelche Gefahren gab. Es war ein Spaziergang.
07.09.2020, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei polnische Bergsteiger haben das Matterhorn über den Liongrat bestiegen und in der Solvayhütte übernachtet. Beim Abstieg am folgenden Morgen kommt einer rund 150m unterhalb der Hütte zu Fall und stürzt mehrere hundert Meter durch die Ostwand. Der 26-jährige Pole stirbt. Die beiden waren nicht angeseilt.
22.08.2020, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Ein Bergführer und sein Gast steigen vom Schalijochbiwak über den Schaligrat zum Weisshorn auf. Auf etwa 4.300m Höhe stürzt die angeseilte Zweierseilschaft aus ungeklärter Ursache rund 400 bis 500m ab. Beide werden auf etwa 3.800m Höhe tot gefunden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 57-jährigen Bergführer aus Graubünden und einen 38-jährigen Bergsteiger aus dem Kanton Bern.
! 15.08.2020, Dom (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger treffen gegen 04:30 Uhr beim Aufstieg auf dem Festigletscher auf einen leblosen Alpinisten. Der Mann war im Gebiet des Festijochs auf rund 3.700m Höhe im felsigen Gelände abgestürzt und zu diesem Zeitpunkt nicht angeseilt. Eine Rettungscrew der Air Zermatt mit Notarzt kann nur noch seinen Tod feststellen. Bei dem Verunglückten handelt es sich um einen 49-jährigen Schweizer aus dem Kanton Uri. Es ist bereits der zweite tödliche Unfall am Dom innerhalb von weniger als vier Wochen.
! 21.07.2020, Dom (Wallis/Schweiz): Zwei Schweizer Bergsteiger befinden sich angeseilt auf dem Abstieg vom Dom. Gegen 10:00 Uhr stürzen beide im Bereich des Festijochs auf etwa 3.700m Höhe aus ungeklärter Ursache mehrere Meter über felsiges Gelände ab. Einer der Männer kann trotz seiner schweren Verletzungen die Rettungskräfte alarmieren. Sein 27-jähriger Begleiter aus dem Kanton Solothurn stirbt. Der 26-jährige Bergsteiger aus dem Kanton Bern wird schwer verletzt mit einem Hubschrauber ins Inselspital Bern gebracht.
08.07.2020, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Drei Alpinisten befinden sich am Abend auf dem Abstieg von der Dent Blanche zur Dent-Blanche-Hütte. Im Bereich des Grand Gendarme verliert einer der Männer auf etwa 4.000m Höhe den Halt. Der nicht angeseilte Bergsteiger stürzt rund 200m in die Tiefe. Air Zermatt und Bergrettung können nur noch seinen Tod feststellen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 55-jährigen Deutschen.
05.07.2020, Blüemlisalp (Bern/Schweiz): Eine Zweierseilschaft befindet sich auf dem Abstieg von der Blüemlisalp. Im Bereich des Rothornsattels stürzen beide. Ein 29-jähriger Schweizer aus dem Kanton Waadt kommt ums Leben, seine Begleiterin wird leicht verletzt mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen.
28.06.2020, Obergabelhorn (Wallis/Schweiz): Ein 21-jähriger Deutscher versucht, das 4.063m hohe Obergabelhorn allein durch die Nordwand zu besteigen. Während des Aufstiegs stürzt er offenbar mehrere hundert Meter ab. Ein Hubschrauberpilot entdeckt den leblosen Bergsteiger später auf dem Obergabelhorngletscher.
07.05.2020, Lauteraarhorn (Bern/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen durch das Südcouloir vom Lauteraarhorn zum Strahlegggletscher ab, als sich eine Lawine löst. Einer der Männer wird mitgerissen und vollständig verschüttet. Bergretter suchen mit Lawinenhunden nach ihm, können den 36-jährigen Schweizer jedoch nur noch tot aus den Schneemassen bergen. Sein Begleiter bleibt unverletzt.
30.11.2019, Klein Matterhorn/Theodulgletscher (Wallis/Schweiz): Ein 47-jähriger Italiener verlässt mit seinem Snowboard auf rund 3.700m Höhe die markierten Pisten und stürzt 15 bis 20m tief in eine Gletscherspalte. Die schwierige Bergung dauert rund drei Stunden. Der Schwerverletzte wird über das Spital Visp ins Inselspital Bern geflogen, stirbt dort jedoch noch am selben Abend.
24.11.2019, Jubiläumsgrat/Zugspitze (Bayern): Ein 27-jähriger Münchner ist mit einem Begleiter auf dem Jubiläumsgrat unterwegs. Der als erfahrener Bergsteiger geltende Mann stürzt vom Grat in Richtung Höllentalferner ab. Sein Begleiter alarmiert sofort die Rettungskräfte. Der eingeflogene Notarzt kann nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen.
11.10.2019, Stangensteig/Höllental (Bayern): Eine 63-jährige Wanderin rutscht auf dem Stangensteig aus und stürzt an einer Felswand rund 100m in die Tiefe. Die Frau erleidet bei dem Absturz tödliche Verletzungen.
04.09.2019, Pollux (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen vom Pollux in Richtung Zwillingsjoch ab. Auf etwa 4.000m Höhe stürzt einer der beiden aus ungeklärter Ursache rund 300m ab. Die Männer sind nicht angeseilt. Der 21-jährige Deutsche kommt ums Leben.
17.07.2019, Hochgern/Hochlerch (Bayern/Deutschland): Eine 23-jährige Frau aus Berlin kehrt von einer Wanderung zum Hochgern nicht zurück und wird als vermisst gemeldet. Bei einer groß angelegten Suche entdeckt die Besatzung eines Polizeihubschraubers die junge Frau in einer Rinne unterhalb des Hochlerchgipfels. Bergwacht-Notarzt und Polizeibergführer können nur noch ihren Tod feststellen. Nach den Ermittlungen war sie beim Begehen eines kleinen alpinen Steiges aus großer Höhe abgestürzt.
14.10.2022, Westliche Zinne (Dolomiten/Italien): Der 56-jährige Martin Burgmann aus Innichen befindet sich mit vier Begleitern im Abstieg von der Westlichen Zinne. Weniger als 100m unterhalb des Gipfels stolpert er auf einem Felsband und stürzt rund 300m in die Tiefe. Die Bergung aus dem extrem steilen Gelände gestaltet sich schwierig. Burgmann, selbst Mitglied der Bergrettung, kann nur noch tot geborgen werden.
25.08.2009, Große Zinne (Dolomiten/Italien): Eine 54-jährige Bergsteigerin aus Salzburg steigt gemeinsam mit ihrem Mann von der Großen Zinne ab. Das Paar gerät offenbar auf eine falsche Abstiegsroute. Beim Abseilen kommt die Frau in Schwierigkeiten und hängt zunächst am Seil fest. Als ihre Kräfte nachlassen, stürzt sie vor den Augen ihres Mannes rund 300m in die Tiefe und stirbt. Ihr Leichnam wird noch in der Nacht von Bergrettern geborgen.
24.08.2019, Westliche Zinne (Dolomiten/Italien): Der 23-jährige Österreicher Elias Fuetsch aus Kals klettert mit einem Partner in der Nordwand der Westlichen Zinne. Auf etwa 2.700m Höhe wird er von einem herabfallenden Stein getroffen, verliert dadurch den Halt und stürzt mehrere Dutzend Meter über die Felswand. Fuetsch kommt ums Leben, sein Seilpartner bleibt unverletzt.
18.08.2019, Alphubel (Wallis/Schweiz): Zwei deutsche Alpinisten steigen über den Wissgrat zum 4.206m hohen Alphubel auf. Gegen 08:00 Uhr stürzt einer der beiden rund 100m in die Tiefe. Die Bergsteiger waren zu diesem Zeitpunkt nicht angeseilt. Air Zermatt und Bergrettung können den Mann nur noch tot bergen.
11.08.2019, Obergabelhorn (Wallis/Schweiz): Drei deutsche Bergsteiger steigen über den Nordostgrat zum Obergabelhorn auf. Auf etwa 4.000m Höhe stürzt ein 34-Jähriger aus ungeklärter Ursache rund 400m in die Tiefe. Die Gruppe war zum Unfallzeitpunkt nicht angeseilt. Der Mann kann nur noch tot geborgen werden.
09.08.2019, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Bei einem Flug durch das Val d’Anniviers entdeckt ein Hubschrauberpilot auf der Westseite des Weisshorns in rund 3.700m Höhe Teile eines Gleitschirms. Die alarmierten Rettungskräfte finden dort einen leblosen 55-jährigen Gleitschirmpiloten aus dem Kanton Waadt.
06.08.2019, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei südkoreanische Bergsteiger steigen über den Hörnligrat in Richtung Solvayhütte. Einer entscheidet sich am Nachmittag zur Umkehr. Beim Abstieg stürzt er auf rund 3.700m Höhe etwa 200m in die Tiefe und kommt ums Leben. Sein Begleiter, der den Aufstieg allein fortgesetzt hatte, wird ausgeflogen.
03.08.2019, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Zwei deutsche Bergsteiger steigen über den Südgrat in Richtung Gipfel der Dent Blanche. Zwischen Grand Gendarme und Gipfel stürzen beide aus ungeklärter Ursache in die Tiefe. Andere Bergsteiger beobachten den Absturz und alarmieren die Rettungskräfte. Die beiden Deutschen können nur noch tot geborgen werden.
24.07.2019, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein Bergführer und sein Gast befinden sich am Kreuzsatz zwischen 4.250 und 4.300m Höhe, als sich Fels löst. Die Zweierseilschaft wird mitgerissen und stürzt durch die Ostwand. Wegen erheblicher Steinschlaggefahr gestaltet sich die Bergung schwierig. Die beiden Männer, ein 40-jähriger chilenischer Bergführer und sein 37-jähriger australischer Gast, können nur noch tot geborgen werden.
15.07.2019, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Drei südkoreanische Alpinisten geraten bei einer Erkundung des Hörnligrats in schlechtes Wetter und müssen auf etwa 3.900m Höhe eine Nacht im Freien verbringen. Am folgenden Nachmittag wollen sie ihren Standort wechseln. Beim Abseilen stürzt einer der Männer ab und kommt ums Leben. Seine beiden Begleiter werden unverletzt gerettet.
02.07.2019, Zugspitze (Bayern): Ein 50-jähriger Niederländer steigt gemeinsam mit seinem Schwager vom Münchner Haus in Richtung Zugspitzplatt ab. Nur wenige Minuten nach dem Aufbruch verliert der gut ausgerüstete Mann auf einem Altschneefeld den Halt. Er rutscht ab und stürzt rund 150m in die Tiefe. Der Mann kommt ums Leben.
03.06.2019, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Drei britische Alpinisten befinden sich gegen 02:40 Uhr angeseilt auf dem Abstieg über den Hörnligrat. Während eines Abseilmanövers löst sich auf etwa 3.380m Höhe ein Felsblock und reißt einen 24-Jährigen mit. Der Bergsteiger stürzt rund 300m durch die Ostwand und kommt ums Leben. Seine beiden Begleiter werden unverletzt geborgen.2
Mai 2019, Mount Everest (Nepal): Innerhalb weniger Tage sterben am Mount Everest zahlreiche Bergsteiger. Bilder einer langen Menschenschlange unmittelbar unterhalb des Gipfels gehen um die Welt. Wegen eines kurzen Wetterfensters versuchen ungewöhnlich viele Expeditionen gleichzeitig den Gipfel zu erreichen. Allein während der Saison sterben elf Menschen. Erschöpfung, Höhenkrankheit und die langen Wartezeiten in der Todeszone spielen bei mehreren Todesfällen eine Rolle.
! 10.01.2009, Zwölferhorn/St. Gilgen (Salzburg/Österreich): Eine 47-jährige Deutsche aus Marzling ist mit einer 18-köpfigen Urlaubergruppe auf einer Schneeschuhwanderung in Richtung Zwölferhorn unterwegs. Gemeinsam mit zwei Begleitern trennt sie sich von der Gruppe und steigt abseits des Weges durch den Wald weiter. Auf vereistem Untergrund rutscht die Frau aus und stürzt rund 100m über teilweise senkrechtes, von Felsen und Eis durchsetztes Gelände ab. Sie erleidet tödliche Verletzungen und wird mit einem Hubschrauber geborgen.
22.04.2019, Grenzgletscher/Lisjoch (Wallis/Schweiz): Zwei angeseilte Skitourengeher steigen von der Monte-Rosa-Hütte zum Lisjoch auf, als einer in eine Gletscherspalte stürzt. Eine vorbeikommende Gruppe mit Bergführer versucht zu helfen. Während der Rettungsaktion bricht die Schneedecke ein und zwei Helfer stürzen ebenfalls in die Spalte. Einer der Helfer kommt ums Leben, ein weiterer wird verletzt.
06.04.2019, Feegletscher/Alphubel (Wallis/Schweiz): Vier Skitourengeher steigen unangeseilt von der Längfluh über den Feegletscher in Richtung Alphubel auf. Gegen 12:45 Uhr bricht ein 54-jähriger Deutscher rund 12m tief in eine Gletscherspalte ein. In einer aufwendigen Rettungsaktion wird er geborgen und schwer verletzt mit einem Hubschrauber ins Inselspital Bern geflogen. Dort stirbt er in der folgenden Nacht. Für die Rettungsaktion werden unter anderem zwei Hubschrauber eingesetzt.
20.02.2019, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei polnische Bergsteiger im Alter von 40 und 43 Jahren versuchen im Winter, über den Hörnligrat das Matterhorn zu besteigen. Nachdem sie nicht zurückkehren, werden sie als vermisst gemeldet. Bei einem Suchflug werden beide am Fuß der Ostwand auf dem Furgggletscher entdeckt. Sie waren auf etwa 3.700m Höhe 500 bis 600m abgestürzt. Beide waren zum Unfallzeitpunkt nicht angeseilt.
! 23.09.2018, Nadelhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger steigen über den Ost-Nordost-Grat zum Nadelhorn auf. Auf etwa 4.200m Höhe bricht ein Schneefragment ab und reißt einen der beiden Alpinisten mit. Der Mann stürzt mehrere hundert Meter über die Nordwand und fällt anschließend noch rund sieben Meter tief in eine Gletscherspalte auf dem Hohbalmgletscher. Wegen Steinschlaggefahr und schwieriger Wetterbedingungen gestaltet sich die Bergung äußerst aufwendig. Der Verunglückte kann nur noch tot geborgen werden. Später wird er als 27-jähriger Deutscher identifiziert.
August 2018, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Zwei französische Alpinisten im Alter von 27 und 36 Jahren kommen bei einer gemeinsamen Tour am Weisshorn ums Leben. Beide werden nach dem Unfall von den Rettungskräften tot geborgen.
17.08.2018, Kleine Zinne (Dolomiten/Italien): Ein 47-jähriger Italiener aus Asti ist allein an der Kleinen Zinne unterwegs. Zwischen der Großen und der Kleinen Zinne kommt er aus ungeklärter Ursache zu Fall. Da er zum Zeitpunkt des Sturzes nicht gesichert ist, rutscht er rund 200m über ein Schneefeld in die Tiefe und kommt ums Leben. Sein Rucksack wird bei der Suche aus dem Hubschrauber entdeckt und ermöglicht die Identifizierung.
14.08.2017, Hochries/Samerberg (Bayern/Deutschland): Ein 63-jähriger Gleitschirmpilot aus dem Landkreis Ebersberg gerät etwa 200m unterhalb der Bergstation der Hochriesbahn in Schwierigkeiten und landet mit seinem Schirm in einem Baum. Anstatt auf die bereits alarmierte Bergwacht zu warten, versucht er, aus etwa fünf Metern Höhe selbstständig herunterzuklettern. Dabei brechen Äste ab und der Mann stürzt zu Boden. Trotz sofortiger Erstversorgung stirbt er noch an der Unfallstelle.
01.08.2018, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Ein allein unterwegs befindlicher Bergsteiger befindet sich kurz vor dem Gipfel der Dufourspitze, als er aus ungeklärter Ursache mehrere hundert Meter abstürzt. Er wird auf dem Grenzgletscher tot geborgen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 32-jährigen Rumänen mit Wohnsitz in Belgien.
27.–31.08.2016, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Ein 29-jähriger Deutscher und eine 28-jährige Deutsche brechen von der Baltschiederklause zur Besteigung des Bietschhorns auf und wollen anschließend zur Bietschhornhütte absteigen. Nachdem sie nicht zurückkehren, beginnt eine mehrtägige Suche. Am 31. August werden beide auf der Ostseite des Bietschhorns tot entdeckt und geborgen.
21.07.2018, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Ein Bergsteiger startet gegen 05:00 Uhr allein vom Hohsaas zur Besteigung des Lagginhorns über die Normalroute. Auf etwa 3.540m Höhe kommt er von der Route ab und gerät in unwegsames Gelände. Nachdem andere Bergsteiger auf seine ungewöhnliche Routenwahl aufmerksam machen, beginnt eine Suche. Air Zermatt findet den Mann am Nachmittag tot auf dem Fletschhorngletscher.
! 24.06.2018, Nadelhorn/Lenzspitze (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten verlassen gegen 06:30 Uhr die Mischabelhütte. Sie wollen zunächst die 4.294m hohe Lenzspitze und anschließend über den Verbindungsgrat das 4.327m hohe Nadelhorn besteigen. Auf dem Grat stürzen beide aus ungeklärter Ursache mehrere hundert Meter auf den Hohbalmgletscher ab. Andere Bergsteiger beobachten den Absturz und alarmieren die Rettungskräfte. Air Zermatt kann beide Männer nur noch tot bergen. Bei den Opfern handelt es sich um einen 58-jährigen Mann aus dem Kanton Jura und einen 52-jährigen Walliser.
19.08.2018, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Zwei französische Bergsteiger im Alter von 27 und 36 Jahren befinden sich auf dem Abstieg über den Ostgrat. Unterhalb des Gipfels rutscht die Zweierseilschaft auf einer schneebedeckten Felsplatte aus. Beide stürzen rund 900m in die Tiefe und kommen ums Leben. Wegen erheblicher Steinschlaggefahr gestaltet sich die Bergung äußerst schwierig.
06.08.2018, Dent Blanche (Wallis/Schweiz): Drei Bergsteiger befinden sich am Nachmittag auf dem Abstieg von der Dent Blanche in Richtung Dent-Blanche-Hütte. Kurz nach dem Grand Gendarme rutscht ein 60-jähriger Niederländer aus ungeklärter Ursache aus. Er stürzt rund 300m in die Tiefe und kommt ums Leben. Seine beiden Begleiter alarmieren die Rettungskräfte und werden später ausgeflogen.
14.07.2018, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein Bergführer entdeckt gegen 05:55 Uhr beim Aufstieg über den Hörnligrat auf etwa 4.100m Höhe den Körper eines verunglückten Alpinisten. Ein eingeflogener Notarzt kann nur noch dessen Tod feststellen. Die Umstände des vorausgegangenen Unfalls sind zunächst unklar.
27.06.2018, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein 37-jähriger Spanier befindet sich allein auf dem Abstieg über den Hörnligrat. Auf etwa 3.800m Höhe stürzt er aus ungeklärter Ursache rund 500m durch die Ostwand. Andere Bergsteiger beobachten den Absturz und alarmieren die Rettungskräfte. Der Mann kann nur noch tot geborgen werden.
15.06.2018, Matterhorn/Furggengrat (Wallis/Schweiz): Eine Dreierseilschaft steigt über den Furggengrat zum Matterhorn auf. Auf rund 3.800m Höhe kommt der letzte Bergsteiger der Seilschaft zu Fall. Seine Begleiter können den Absturz mit dem Sicherungsseil stoppen. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen stirbt der Alpinist noch am Berg.
! 10.06.2018, Reintal/Zugspitze (Bayern): Der Hüttenwirt der Reintalangerhütte, Michael Stimmer, ist gemeinsam mit seinen beiden Söhnen beim Eisklettern am Partnachursprung unterwegs. Plötzlich bricht eine große Eisscholle ab. Der Vater und einer seiner Söhne werden unter den Eismassen begraben. Der zweite Sohn holt Hilfe. Unter schwierigen und für die Einsatzkräfte gefährlichen Bedingungen wird mit Kettensägen versucht, die Verschütteten aus dem harten Eis zu befreien. Der Vater kann nach rund zwei Stunden nur noch tot geborgen werden. Sein Sohn wird später lebend und verletzt befreit.
! 09.06.2018, Nadelhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger verlassen am frühen Morgen nach einer Übernachtung die auf 3.340m gelegene Mischabelhütte. Ihre Route führt zunächst auf die Lenzspitze und anschließend weiter zum Nadelhorn. Zwischen dem auf 4.208m gelegenen Nadeljoch und dem Gipfel stürzt einer der beiden Alpinisten und rutscht über ein Schneefeld in die Tiefe. Sein Begleiter verständigt sofort die Rettungsdienste. Für den abgestürzten Bergsteiger kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Schweizer aus dem Kanton Aargau.
10.05.2018, Grenzgletscher/Monte-Rosa-Hütte (Wallis/Schweiz): Ein Vater und sein 17-jähriger Sohn aus Japan übernachten in der Monte-Rosa-Hütte. Der Hüttenwart hatte ihnen wegen ihrer Ausrüstung geraten, mit dem Hubschrauber nach Zermatt zurückzukehren. Vor dessen Eintreffen unternehmen sie einen Spaziergang. Auf etwa 3.200m Höhe stürzt der Jugendliche rund 12m tief in eine Gletscherspalte. Er wird geborgen, stirbt jedoch kurz darauf.
! 11.04.2018, Höllentalklamm/Zugspitze (Bayern): Der 57-jährige Holger Weiß verunglückt in der Höllentalklamm tödlich.
21.02.2018, Kleine Scheidegg/Eigergebiet (Bern/Schweiz): Ein 23-jähriger Deutscher fährt mit seinem Snowboard abseits der markierten Piste beim Tschuggen in Richtung Inberg. Dabei stürzt er rund 60m über eine Felswand. Die Rega kann den Mann nur noch tot bergen.
30.08.2017, Hochkönig/Hochseiler (Salzburg/Österreich): Eine 34-jährige Russin ist gemeinsam mit ihrem 36-jährigen Freund mehrere Tage im Hochköniggebiet unterwegs. Am Gipfelgrat in Richtung Hochseiler verliert sie beim Überwinden einer Steilstufe das Gleichgewicht und stürzt rund 150 Höhenmeter über felsiges Gelände ab. Sie erleidet tödliche Verletzungen.
27.08.2017, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein 31-jähriger Japaner startet allein von der Hörnlihütte, erreicht den 4.478m hohen Gipfel und beginnt anschließend den Abstieg. Dabei stürzt er vermutlich in der Ostwand ab. Andere Bergsteiger entdecken seinen leblosen Körper und alarmieren die Rettungskräfte. Der Notarzt der Air Zermatt kann nur noch seinen Tod feststellen.
25.08.2017, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger haben am Vortag den Gipfel erreicht und anschließend in der Solvayhütte übernachtet. Beim weiteren Abstieg über den Hörnligrat stürzt einer der beiden unterhalb des Grampiturms auf etwa 3.400m Höhe rund 100m ab. Die Bergsteiger sind zu diesem Zeitpunkt nicht angeseilt. Der Verunglückte stirbt.
! 03.08.2017, Hörndlwand (Bayern/Deutschland): Zwei Kletterer entdecken gegen 11:15 Uhr am Wandfuß der Hörndlwand einen leblosen 71-jährigen Mann aus dem Landkreis Altötting. Der allein unterwegs gewesene Wanderer ist aus ungeklärter Ursache rund 70m über steiles Felsgelände abgestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Bergwacht und Polizeibergführer bergen den Mann und fliegen ihn mit einem Polizeihubschrauber ins Tal.
! 02.08.2017, Hörndlwand (Bayern/Deutschland): Eine 70-jährige Frau aus dem Raum München steigt mit einer neunköpfigen Wandergruppe durch das Ostertal zur Hörndlwand auf. Sie bleibt hinter der Gruppe zurück, bricht plötzlich bewusstlos zusammen und wird von zwei anderen Bergsteigern gefunden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation und des Einsatzes einer Notärztin stirbt die Frau am Berg. Als Ursache wurde Herzversagen angegeben.
30.07.2017, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Ein 40-jähriger Bergsteiger und eine 41-jährige US-Amerikanerin befinden sich auf dem Liongrat, als sie in ein heftiges Gewitter geraten. Die Frau wird von einem Blitz getroffen und tödlich verletzt. Wegen des schlechten Wetters können die Rettungskräfte erst rund sechs Stunden später mit einem Hubschrauber zu den Bergsteigern gelangen.
! 17.06.2017, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Ein 43-jähriger Italiener ist allein am Piz Palü unterwegs und stürzt aus ungeklärter Ursache ab. Am folgenden Morgen entdecken italienische Bergsteiger seinen leblosen Körper auf dem Persgletscher am Fuß des Palü-Westpfeilers. Die Rega kann den Mann nur noch tot bergen.
26.05.2017, Pollux (Wallis/Schweiz): Zwei Alpinisten steigen über den Südwestgrat zum 4.092m hohen Pollux auf. Auf etwa 4.000m Höhe rutscht einer der beiden aus und stürzt rund 100m bis auf den Schwärzegletscher. Der 45-jährige Walliser kommt ums Leben.
30.04.2017, Ueli Steck/Nuptse (Nepal): Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck trainiert in der Nähe des Mount Everest für eine geplante Überschreitung von Everest und Lhotse. Während einer Akklimatisationstour am Nuptse stürzt der 40-Jährige rund 1.000m in die Tiefe und kommt ums Leben. Steck galt als einer der besten und schnellsten Alpinisten seiner Generation und hatte wegen seiner außergewöhnlich schnellen Solobegehungen den Spitznamen „Swiss Machine“.
19.04.2017, Alphubel (Wallis/Schweiz): Ein 47-jähriger Deutscher und sein 19-jähriger Sohn steigen mit Skiern von der Täschhütte zum Alphubel auf. Beim angeseilten Aufstieg am Alphubeljoch geraten sie in dichten Nebel und verlieren vermutlich die Orientierung. Beide stürzen mehr als 60m über felsiges Gelände auf den darunterliegenden Gletscher. Trotz seiner Verletzungen gelingt es dem Sohn, Alarm zu schlagen. Er wird ins Krankenhaus geflogen. Sein Vater stirbt bei dem Absturz.
10.09.2016, Alphubel (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich nach der Besteigung des Alphubels auf dem Weg zum Mischabeljoch-Biwak. Unmittelbar vor dem Biwak stürzen die angeseilten Männer aus ungeklärter Ursache rund 80 bis 90m über die vergletscherte Ostflanke ab. Einer bleibt außerhalb einer Gletscherspalte liegen, der andere wird in der Spalte von nachrutschendem Schnee verschüttet. Bergretter finden den 38-jährigen Österreicher unter einer zwei bis drei Meter mächtigen Schneedecke. Er kann nur noch tot geborgen werden.
27.–31.08.2016, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Ein 29-jähriger Deutscher und eine 28-jährige Deutsche brechen von der Baltschiederklause zur Besteigung des Bietschhorns auf und wollen anschließend zur Bietschhornhütte absteigen. Nachdem sie verschwinden, laufen mehrere Suchflüge. Vier Tage nach ihrem Aufbruch werden beide auf der Ostseite des Bietschhorns tot entdeckt und geborgen.
29.08.2016, Castor (Wallis/Schweiz): Fünf Bergsteiger befinden sich am Castor im Aufstieg über einen Grat. Die Alpinisten sind nicht angeseilt. Einer von ihnen stürzt in die Tiefe und erleidet tödliche Verletzungen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 64-jährigen Niederländer. Innerhalb von wenig mehr als 24 Stunden sterben damals sechs Alpinisten im Monte-Rosa-Massiv, fünf davon auf italienischer Seite.
17./18.08.2016, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Ein 28-jähriger Franzose wird nach einer Tour am Lagginhorn vermisst. Am folgenden Tag suchen Air Zermatt und die Rettungskolonne Saas nach dem Bergsteiger. Rund 100m unterhalb des 4.010m hohen Gipfels wird er leblos entdeckt. Die Rettungskräfte können nur noch seinen Tod feststellen.
! 12.08.2016, Dom (Wallis/Schweiz): Ein 43-jähriger Tscheche übernachtet allein in der Domhütte und bricht am folgenden Morgen zur Besteigung des Dom auf. Zwei andere Bergsteiger finden gegen 09:25 Uhr seinen leblosen Körper am Festigrat. Nach den Ermittlungen war der Mann auf rund 3.700m Höhe etwa 150m in Richtung Hohbärggletscher abgestürzt. Er kann nur noch tot geborgen werden.
12.08.2016, Grand Combin (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger verlassen die Cabane de Valsorey zur Besteigung des 4.314m hohen Grand Combin. Auf dem Meitin-Grat auf etwa 3.800m Höhe verschlechtert sich das Wetter, weshalb die beiden zur Umkehr entschließen. Kurz darauf stürzt einer der Männer aus ungeklärter Ursache rund 200m auf den Corbassière-Gletscher. Der 53-jährige Deutsche kann von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.
! 09.08.2016, Hochkönig/Birgkar (Salzburg/Österreich): Ein 50-jähriger Bergsteiger aus Stuttgart steigt nach einer Übernachtung im Matrashaus gemeinsam mit seinem Bruder durch das Birgkar ab. Auf rund 2.100 bis 2.200m rutscht oder stolpert er auf dem schmalen Steig und stürzt etwa 100m über steiles Felsgelände ab. Sein Bruder und ein weiterer Bergsteiger versuchen rund eine Stunde lang, ihn zu reanimieren, können ihn jedoch nicht retten.
07.08.2016, Zinalrothorn (Wallis/Schweiz): Ein 57-jähriger japanischer Bergsteiger befindet sich auf dem Abstieg vom Zinalrothorn. Auf etwa 3.930m Höhe rutscht er aus und stürzt über felsiges Gelände auf den Triftgletscher. Die Rettungsmannschaft der Air Zermatt kann nur noch seinen Tod feststellen.
16.07.2016, Rimpfischhorn (Wallis/Schweiz): Am Rimpfischhorn ereignet sich ein tödlicher Bergunfall. Die Kantonspolizei Wallis führt den Fall in ihrem Unfallarchiv vom Juli 2016.
04.07.2016, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Zwei französische Alpinisten befinden sich angeseilt auf dem Abstieg über den Nordgrat. Wegen des weichen Schnees rutschen sie abschnittsweise kontrolliert hinunter. Dabei löst sich ein Schneebrett und reißt beide rund 50 bis 70m mit. Ein 66-Jähriger stirbt noch an der Unfallstelle, sein 18-jähriger Begleiter wird schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen.
! 04.06.2016, Hochkönig/Birgkarrinne (Salzburg/Österreich): Ein 40-jähriger Salzburger hat mit einem Begleiter den Königsjodler-Klettersteig durchstiegen und befindet sich beim Abstieg durch das Birgkar. Gegen 11 Uhr rutscht er im Schnee aus und stürzt rund 800 Höhenmeter durch die Birgkarrinne ab. Nachrutschender Schnee verschüttet den Mann vollständig. Ein Lawinenhund findet den tödlich Verletzten später im Lawinenkegel.
! 24.10.2015, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Zwei deutsche Alpinisten steigen nach einer Tour über Piz Cambrena und Spinasgrat vom Piz Palü über die Normalroute ab. Oberhalb des Skidepots löst sich beim zweiten Bergsteiger ein kleines Schneebrett. Der 41-Jährige wird mitgerissen und stürzt rund 400m über die Südwand auf den Vadret da Palü. Er kommt ums Leben. Sein Begleiter muss rund zwei Stunden bis zur Diavolezza gehen, um die Rettung zu alarmieren.
28.08.2015, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger befinden sich auf der Ostseite des Matterhorns im Abstieg und sind nicht angeseilt. Einer von ihnen stürzt aus ungeklärter Ursache mehrere hundert Meter in die Tiefe. Der 52-jährige Walliser kommt ums Leben.
28.08.2015, Weissmies (Wallis/Schweiz): Ein 63-jähriger Deutscher befindet sich auf dem Abstieg vom 4.017m hohen Weissmies. Dabei stürzt er aus ungeklärter Ursache rund 200m in die Tiefe und erleidet tödliche Verletzungen.
! 18.08.2015, Schärtenspitze/Hochkaltermassiv (Bayern/Deutschland): Ein 16-jähriges Mitglied einer Münchner Alpenvereinsgruppe stürzt nach einer Klettertour beim Abstieg vom Gipfel rund 50m durch steiles Schrofengelände. Der Jugendliche bleibt schwer verletzt oberhalb einer Wandstufe liegen. Wegen Nebels und schlechter Sicht müssen Bergretter zu ihm aufsteigen und ihn zunächst bis zu einem erreichbaren Punkt abseilen. Durch eine Wolkenlücke gelingt schließlich die Bergung mit dem Rettungshubschrauber; der 16-Jährige überlebt.
08.08.2015, Hochries/Samerberg (Bayern/Deutschland): Eine 49-jährige Frau aus Baden-Württemberg startet an der Bergstation der Hochriesbahn zu einem Tandem-Gleitschirmflug. Beim Landeanflug gerät der Schirm in Bodennähe in eine Windböe. Die Frau fällt aus dem Sitz des Tandemschirms und erleidet tödliche Verletzungen. Der 64-jährige Pilot überlebt den Unfall.
08.–11.08.2015, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei japanische Bergsteiger besteigen gemeinsam das Matterhorn und geraten beim Abstieg in zunehmend schlechtes Wetter. Einer der beiden schafft es nicht mehr bis zur Solvayhütte und wird später oberhalb der Hütte erfroren gefunden. Sein Begleiter bleibt zunächst vermisst. Am 11. August wird auch dessen Leiche geborgen. Er war etwa 100m unterhalb des Fundorts seines Begleiters in die Ostwand abgestürzt. Beide Männer sterben.
04.08.2008, Schärtenspitze/Westgrat (Bayern/Deutschland): Ein 44-jähriger Kletterer aus Berlin stürzt am Westgrat rund acht Meter ins Seil und verletzt sich schwer am rechten Arm. Nebel erschwert die Rettung erheblich. Bergwacht und zwei Hubschrauber sind an der aufwendigen Bergung des Mannes beteiligt.
26.07.2015, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Eine Zweierseilschaft besteigt das Bietschhorn über den Ostsporn. Beim Abstieg stürzt einer der angeseilten Bergsteiger am Westgrat in die Tiefe. Der 57-jährige Schweizer aus dem Kanton Bern kommt ums Leben.
22.07.2015, Lenzspitze (Wallis/Schweiz): Drei Bergsteiger verlassen am frühen Morgen die Mischabelhütte, um die 4.294m hohe Lenzspitze zu besteigen. Beim Aufstieg zum Großen Gendarm auf etwa 4.000m Höhe stürzt der an erster Stelle gehende Alpinist aus ungeklärter Ursache ab. Der 31-jährige Deutsche fällt rund 500m in die Tiefe und kommt ums Leben. Die drei Bergsteiger waren nicht angeseilt.
26.07.2015, Bietschhorn (Wallis/Schweiz): Eine Zweierseilschaft besteigt das Bietschhorn über den Ostsporn. Beim anschließenden Abstieg stürzt einer der angeseilten Alpinisten im Bereich des Westgrats in die Tiefe. Der 57-jährige Schweizer aus dem Kanton Bern kommt ums Leben.
! 05.06.2015, Hörndlwand (Bayern/Deutschland): Beim Klettern in der Hörndlwand löst ein Kletterer versehentlich eine schwere Felsschuppe. Der Stein trifft seine Sicherungspartnerin am Rücken und verletzt die junge Frau schwer. Wegen der teilweise überhängenden Wand gestaltet sich die Rettung schwierig; ein Hubschrauber setzt Bergretter und Notarzt mit einem 75m langen Tau bei der Verletzten ab.
25.04.2015, Mount Everest (Nepal): Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert Nepal. Am Everest löst das Beben eine gewaltige Lawine aus, die das Basislager trifft. Mindestens 22 Menschen sterben. Zahlreiche weitere Bergsteiger werden verletzt. Das Unglück übertrifft damit die Lawinenkatastrophe des Vorjahres und wird zum bis dahin tödlichsten einzelnen Ereignis in der Geschichte des Mount Everest.
23.04.2015, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger verlassen am Morgen die Solvayhütte und steigen in Richtung Zermatt ab. Rund 100m unterhalb der Hütte kommt einer der nicht angeseilten Männer in der Ostwand zu Fall. Der 33-jährige Österreicher stürzt mehr als 600m in die Tiefe und stirbt.
14./15.10.2014, Stecknadelhorn (Wallis/Schweiz): Eine Gruppe polnischer Bergsteiger ist im Mischabelmassiv unterwegs und will das 4.241m hohe Stecknadelhorn besteigen. Nach einer Pause am Hohbergjoch teilen sich die Alpinisten in eine Dreier- und eine Zweiergruppe. Die nicht angeseilte Zweiergruppe gerät in schlechtes Wetter. Als ein 40-jähriger Pole am Abend nicht in der Mischabelhütte eintrifft, beginnt eine Suchaktion. Wegen der schlechten Witterung muss ein erster Suchflug abgebrochen werden. Am folgenden Morgen wird der Vermisste auf dem Hohberggletscher in etwa 3.800m Höhe gefunden und tot geborgen.
02.09.2014, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Ein italienischer Bergführer steigt mit zwei weiteren Alpinisten auf die Dufourspitze. Beim Abstieg zwischen Dufour- und Ostspitze fällt der letzte Bergsteiger der gesicherten Dreiergruppe auf etwa 4.500m Höhe ins Seil. Obwohl der eigentliche Sturz nur wenige Meter beträgt, erleidet der 61-jährige Italiener tödliche Verletzungen.
19.07.2014, Zinalrothorn (Wallis/Schweiz): Eine 28-jährige Schweizerin und ihr 30-jähriger deutscher Begleiter besteigen von der Rothornhütte aus das Zinalrothorn. Beim Abstieg wird die Zweierseilschaft mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Schneebrett erfasst. Beide werden von den Schneemassen mitgerissen und stürzen mehrere hundert Meter auf den Triftgletscher. Die Air Zermatt kann die beiden Bergsteiger nur noch tot bergen.
20.06.2014, Große Zinne (Dolomiten/Italien): Eine 26-jährige Bergsteigerin aus Zagreb verunglückt am Dibona-Kantenweg der Großen Zinne tödlich. Der Unfall ereignet sich gegen 08:00 Uhr. Trotz des Einsatzes der Bergrettung und eines Hubschraubers von Aiut Alpin kann die junge Frau nur noch tot geborgen werden.
18.04.2014, Mount Everest (Nepal): Im Khumbu-Eisbruch löst sich eine gewaltige Eislawine. 16 nepalesische Bergführer und Hochträger werden verschüttet und kommen ums Leben. Die Männer waren am frühen Morgen unterwegs, um die Route durch den gefährlichen Eisbruch vorzubereiten und Material in höhere Lager zu transportieren. Das Unglück löst eine internationale Diskussion über die enormen Risiken aus, denen die einheimischen Sherpas für kommerzielle Everest-Expeditionen ausgesetzt sind.
27.02.2014, Klein Matterhorn (Wallis/Schweiz): Vier Skifahrer verlassen unterhalb der Piste Matterhorn Glacier Paradise das gesicherte Skigebiet. Ein 32-jähriger Österreicher bricht durch eine Schneebrücke und stürzt rund 20 bis 25m tief in eine Gletscherspalte. Nachstürzender Schnee verschüttet ihn. Die Rettungsspezialisten können ihn nur noch tot bergen.
31.08.2013, Matterhorn (Wallis/Schweiz): Zwei Bergsteiger rasten beim Abstieg an der Solvayhütte. Anschließend will sich einer der Männer auf etwa 4.000m Höhe an einem fixen Bohrhaken abseilen. Plötzlich bricht der Felsblock heraus, in dem der Haken verankert ist. Der 30-jährige Niederländer stürzt rund 200m in die Ostwand und kommt ums Leben.
30.08.2013, Zinalrothorn (Wallis/Schweiz): Eine Vierergruppe steigt von der Rothornhütte über die Normalroute zum Zinalrothorn auf. Auf dem Südwestgrat, nur etwa 100m unterhalb des Gipfels, kommt einer der Bergsteiger zu Fall und stürzt in die Tiefe. Der 40-jährige Tscheche erleidet tödliche Verletzungen.
17.08.2013, Weisshorn (Wallis/Schweiz): Zwei angeseilte Alpinisten befinden sich auf dem Abstieg vom Weisshorn. Zwischen Grand Gendarme und Weisshornjoch stürzen sie auf etwa 4.200m Höhe aus ungeklärter Ursache rund 300m ab. Der 23-jährige Walliser und der 37-jährige Franzose kommen beide ums Leben.
11.08.2013, Lagginhorn (Wallis/Schweiz): Eine siebenköpfige Gruppe steigt von Saas-Grund in Richtung Lagginhorn. Unterhalb des Gipfels rutscht ein Bergsteiger aus und stürzt mehr als 400m in die Tiefe. Der 57-jährige Deutsche kommt ums Leben.
11.08.2013, Hochgern (Bayern/Deutschland): Ein 35-jähriger Bergwanderer aus dem Landkreis Ulm verunglückt am Nachmittag in unmittelbarer Nähe des Hochgerngipfels. Etwas nördlich des Gipfels stürzt er aus ungeklärter Ursache rund 70m in die Tiefe. Zwei andere Bergwanderer entdecken den leblosen Mann und alarmieren die Rettungskräfte. Bergwacht und Polizei können ihn nur noch tot bergen.
10./11.08.2013, Obergabelhorn (Wallis/Schweiz): Zwei angeseilte Walliser Bergsteiger sind vom Arbengrat in Richtung Obergabelhorn unterwegs. Aus ungeklärter Ursache stürzen sie rund 800m ab. Die beiden Männer im Alter von 51 und 30 Jahren können von Air Zermatt nur noch tot geborgen werden.
10.08.2013, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Zwei italienische Alpinisten verunglücken an der 4.634m hohen Dufourspitze tödlich. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Italiener im Alter von 57 und 44 Jahren.
10.08.2013, Dufourspitze (Wallis/Schweiz): Eine angeseilte Zweierseilschaft steigt über die Cresta-Rey-Route zur Dufourspitze auf. Kurz vor dem Gipfel stürzen beide Alpinisten aus ungeklärter Ursache rund 100m in die Tiefe. Ein mit Air Zermatt eingeflogener Arzt kann nur noch den Tod beider Bergsteiger feststellen.
06.08.2013, Grand Combin (Wallis/Schweiz): Ein 61-jähriger Vater und sein 25-jähriger Sohn aus dem Kanton Zürich besteigen gemeinsam den Grand Combin. Beim Abstieg über die Normalroute kommen beide auf etwa 3.800m Höhe aus ungeklärter Ursache zu Fall. Ein Bergführer entdeckt ihre Körper später auf etwa 3.525m Höhe in einer Felsspalte. Zwei Rettungshubschrauber werden eingesetzt, die Ärzte können jedoch nur noch den Tod von Vater und Sohn feststellen.
07.07.2013, Gornergletscher (Wallis/Schweiz): Eine Gruppe aus sieben Erwachsenen und sechs Kindern steigt nach einer Übernachtung in der Monte-Rosa-Hütte über den Gornergletscher ab. Plötzlich löst sich unmittelbar oberhalb der Route eine große Steinplatte und trifft einen elfjährigen Jungen aus dem Kanton Bern. Er wird schwer verletzt ins Inselspital geflogen und stirbt dort wenig später.
23.06.2013, Nanga Parbat (Pakistan): Bewaffnete Männer dringen nachts in das Basislager am Nanga Parbat ein und ermorden zehn ausländische Bergsteiger sowie einen pakistanischen Begleiter. Bei den Opfern handelt es sich unter anderem um Bergsteiger aus der Ukraine, China und der Slowakei.
24./25.09.2012, Hochkönig/Königsjodler (Salzburg/Österreich): Eine 37-jährige Rumänin aus Wiener Neustadt und ihr 38-jähriger Partner werden auf dem Königsjodler-Klettersteig von einem massiven Wettersturz mit Schneefall überrascht. Die Frau ist zunehmend erschöpft und unterkühlt. Der Hüttenwirt des Matrashauses steigt den beiden entgegen und versucht gemeinsam mit einem Helfer, die Frau auf einer Gebirgstrage zur Hütte zu bringen. Rund 150m vor dem Matrashaus stirbt die 37-Jährige an Erschöpfung und Unterkühlung.
08.08.2012, Rimpfischhorn (Wallis/Schweiz): Vier dänische Bergsteiger besteigen das 4.199m hohe Rimpfischhorn. Beim Abstieg kommt einer von ihnen auf etwa 4.100m Höhe zu Fall und stürzt rund 300m in die Tiefe. Die Gruppe ist zu diesem Zeitpunkt nicht angeseilt. Ein Bergführer beobachtet den Unfall und alarmiert die Rettungskräfte. Der 44-jährige Däne kann nur noch tot geborgen werden.
05.07.2012, Eiger (Bern/Schweiz): Zwei ausländische Bergsteiger werden nach einer Tour am Eiger vermisst. Bei der anschließenden Suchaktion finden Rettungsspezialisten beide Alpinisten tot in der Eiger-Westflanke. Ihre Körper werden mit einem Hubschrauber geborgen.
04.08.2011, Mönch (Bern/Wallis, Schweiz): Ein 60-jähriger Österreicher ist allein am Mönch unterwegs. Auf der Südseite des Berges stürzt er vom Grat ab. Andere Bergsteiger entdecken ihn regungslos im Schnee. Sein Körper wird auf etwa 3.600m Höhe geborgen.
! 01.08.2010, Hochkönig/Birgkar (Salzburg/Österreich): Eine 47-jährige Ärztin aus Prag steigt mit einer größeren tschechischen Gruppe nach einer Übernachtung im Matrashaus durch das Birgkar ab. Auf rund 2.000m stürzt sie etwa 80m über felsiges Gelände und anschließend über eine rund 50m hohe Felswand. Die Frau stirbt noch an der Unfallstelle.
! 31.07.2010, Hochkönig/Birgkar (Salzburg/Österreich): Ein 50-jähriger Bergsteiger aus Unterhaching hat mit einem Freund den Königsjodler durchstiegen und steigt anschließend über das Birgkar ab. Auf rund 2.000m rutscht er auf dem steilen Weg aus, kann sich nicht mehr halten und stürzt etwa 100m über eine Felswand auf eine Geröllhalde. Die Bergrettung kann nur noch seinen Tod feststellen.
27.07.2010, Schildenstein/Mangfallgebirge (Bayern/Deutschland): Eine 15-jährige Münchnerin fährt allein nach Wildbad Kreuth und steigt über Königsalm und Geißalm auf den 1.614m hohen Schildenstein. Gegen 16 Uhr erreicht sie den Gipfel. Als sie wegen eines Geräuschs einige Meter um den Gipfel herumgeht, rutscht sie auf der Südseite aus und stürzt rund 30m über Wiesen, Geröll, Felsen und Latschen ab. Die Jugendliche verliert das Bewusstsein und bleibt die gesamte Nacht schwer verletzt am Berg. Am nächsten Morgen schleppt sie sich trotz eines Schädel-Hirn-Traumas, eines gebrochenen Fersenbeins und eines gebrochenen Brustwirbels in Richtung Wanderweg. Dort wird sie schließlich von Wanderern entdeckt, die gegen ihren zunächst geäußerten Willen Hilfe organisieren. Ein Rettungshubschrauber bringt die 15-Jährige in die Unfallklinik Murnau, wo sie zeitweise in ein künstliches Koma versetzt wird. Sie überlebt den schweren Bergunfall.
! 14.07.2010, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Ein italienisches Ehepaar befindet sich auf dem Normalabstieg vom 3.901m hohen Piz Palü zur Diavolezza. Kurz oberhalb des Skidepots rutscht die Seilschaft aus, stürzt zunächst über Schnee und anschließend über Felsen rund 150m in die Tiefe. Die 58-jährige Frau und ihr 59-jähriger Mann sterben. Ihre Körper werden erst am folgenden Tag zufällig von einer Rega-Besatzung entdeckt, die wegen eines anderen Unfalls unterwegs ist.
! 20.04.2010, Hochfelln/Strohnschneid (Bayern/Deutschland): Eine 28-jährige Frau aus dem Landkreis Berchtesgadener Land steigt allein vom Hochfelln über die Strohnschneid in Richtung Strohnalm ab. Dabei verliert sie den Halt und stürzt vor den Augen mehrerer Zeugen rund 150m über eine Felswand in die sogenannte Schneid. Bergwacht und Alpine Einsatzgruppe erreichen die Unfallstelle, der Notarzt kann jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.
25.08.2009, Große Zinne (Dolomiten/Italien): Eine 54-jährige Bergsteigerin aus Salzburg steigt gemeinsam mit ihrem Mann von der Großen Zinne ab. Das Paar gerät offenbar auf eine falsche Abstiegsroute. Beim Abseilen kommt die Frau in Schwierigkeiten und hängt zunächst am Seil fest. Als ihre Kräfte nachlassen, stürzt sie vor den Augen ihres Mannes rund 300m in die Tiefe und stirbt. Ihr Leichnam wird noch in der Nacht von Bergrettern geborgen.
! 13.06.2009, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Drei Skibergsteiger steigen über die Normalroute von der Diavolezza zum Piz Palü auf. Oberhalb des Skidepots auf etwa 3.750m löst sich ein Schneebrett und reißt die gesamte Dreierseilschaft rund 400m über eine steile Felswand. Ein 35-jähriges Paar aus Zürich und ein 40-jähriger Mann aus dem St. Galler Rheintal kommen ums Leben. Die drei werden am folgenden Morgen bei einem Suchflug entdeckt.
24.12.2008, Wendelstein (Bayern/Deutschland): Ein zehnjähriges Mädchen hält sich mit seiner Familie im Gipfelbereich des Wendelsteins auf. Außerhalb der gesicherten Aussichtsterrasse verliert es auf vereistem Untergrund den Halt und stürzt rund 170m durch eine steile, felsdurchsetzte Rinne. Wie durch ein Wunder wird das Kind von einem Baum aufgehalten und überlebt mit lediglich Prellungen und Unterkühlung. Ein Mann steigt zu dem Mädchen ab und bleibt bei ihm, bis beide mit einem Rettungshubschrauber geborgen werden.
08.12.2008, Drei Zinnen/Rifugio Auronzo (Dolomiten/Italien): Der erfahrene italienische Alpinist Stefano Rensi ist mit Schneeschuhen im Gebiet der Drei Zinnen unterwegs. Beim Abstieg vom Rifugio Auronzo in Richtung Malga Rin Bianco gerät er in einen verschneiten Bachlauf und bleibt mit den Schneeschuhen zwischen Felsblöcken eingeklemmt. In der winterlichen Kälte kann er sich nicht befreien und erleidet eine schwere Unterkühlung. Rettungskräfte finden ihn erst am Abend. Rensi stirbt später im Krankenhaus.
23.08.2008, Mont Blanc du Tacul (Frankreich): Eine große Lawine erfasst mehrere Seilschaften auf der viel begangenen Route zum Mont Blanc. Acht Bergsteiger kommen ums Leben, mehrere weitere werden verletzt oder vermisst. Die Rettungsarbeiten werden durch das hochalpine Gelände erschwert.
01.08.2008, K2 (Pakistan): Am K2 ereignet sich eine der schwersten Katastrophen der Geschichte des Höhenbergsteigens. Nach erfolgreichen Gipfelbesteigungen bricht oberhalb des Bottleneck ein großer Sérac ab und zerstört beziehungsweise beschädigt Fixseile. Zahlreiche Bergsteiger sitzen oberhalb der rund 8.200m hoch gelegenen Schlüsselstelle fest. Bei Abstürzen, Eisschlag und während verzweifelter Abstiegsversuche kommen insgesamt elf Bergsteiger ums Leben. Mehrere Alpinisten überleben nur mit großer Mühe.
! 29.03.2008, Hochkönig (Salzburg/Österreich): Ein 25-jähriger Deutscher aus Heldenstein im Landkreis Mühldorf fährt nach einem Hüttenabend nachts mit einer Gruppe auf Skiern talwärts. Als letzter Fahrer kommt er auf der Familienpiste von der Strecke ab und stürzt rund 30m über eine Böschung. Dabei prallt er vermutlich mit dem Kopf gegen einen Baum und erleidet tödliche Verletzungen.
11.04.2007, Eiger (Bern/Schweiz): Eine französische Dreierseilschaft durchsteigt die klassische Heckmair-Route der Eiger-Nordwand und erreicht gegen 19:30 Uhr den Gipfel. Beim nächtlichen Abstieg über die Westflanke stürzt ein 25-jähriger Franzose auf etwa 2.800m Höhe in einem Couloir ab und kommt ums Leben. Wegen starker Windböen müssen seine beiden Begleiter die Nacht in der Westflanke biwakieren und können erst am folgenden Morgen gerettet werden.
30.09.2006, Schafberg/Spinnerin (Salzkammergut/Österreich): Eine 55-jährige Touristin aus Oberbayern fährt mit ihrem 51-jährigen Lebensgefährten mit der Schafbergbahn auf den Schafberg. Am Nachmittag geht sie allein weiter in Richtung der „Spinnerin“, einem stark ausgesetzten und brüchigen Felsgrat. Die Frau stürzt rund 200m ab und erleidet tödliche Verletzungen. Bei der Bergung stellen die Einsatzkräfte fest, dass sie Straßenschuhe mit Absätzen und glatter Sohle getragen hatte. Ihre Leiche wird am folgenden Vormittag mit einem Hubschrauber geborgen.
13.08.2006, K2 (Karakorum/Pakistan) – Yuri Uteshev, Alexander Foigt, Arkady Kuvakin und Petr Kuznetsov: Eine internationale Expedition befindet sich am K2 im Gipfelangriff. Nach zunächst extrem schlechtem Wetter klart es überraschend auf und die Bergsteiger brechen von Lager IV zum Gipfel auf. Oberhalb des berüchtigten Bottlenecks, auf etwa 8.350m Höhe und nur noch rund 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, löst sich eine gewaltige Lawine. Die vier russischen Bergsteiger Yuri Uteshev, Alexander Foigt, Arkady Kuvakin und Petr Kuznetsov werden mitgerissen und verschwinden. Eine dreitägige Such- und Rettungsaktion bleibt erfolglos. Alle vier werden für tot erklärt.
29.10.2005, Hochkönig/Mandlwände (Salzburg/Österreich): Ein 23-jähriger Kletterer aus Pfarrwerfen ist mit einem 20-jährigen Seilpartner in den Mandlwänden unterwegs. Am frühen Abend stürzt der 23-Jährige rund 150m ab und kommt ums Leben. Sein schwer geschockter Begleiter bleibt in der Wand zurück und wird bei Dunkelheit von Bergrettern und erfahrenen Kletterern geborgen.
28.09.2005, Fortezzagrat/Berninagebiet (Graubünden/Schweiz): Ein 22-jähriger polnischer Bergsteiger ist gemeinsam mit seinem Vater von der Diavolezza in Richtung Marco-e-Rosa-Hütte unterwegs. Wegen schlechter Witterung brechen beide die Tour ab. Beim unangeseilten Abstieg über den Fortezzagrat rutscht der Sohn auf Neuschnee aus und stürzt rund 200m auf den Morteratschgletscher. Rettungskräfte finden ihn schwer verletzt und bewusstlos in einer Gletscherspalte. Trotz medizinischer Hilfe stirbt er noch am Unfallort.
19.08.2004, K2 (Karakorum/Pakistan) – Manel de la Matta: Der 41-jährige katalanische Bergsteiger Manel de la Matta befindet sich nach dem erfolgreichen Durchstieg der extrem schwierigen „Magic Line“ im Abstieg. Im Lager I auf etwa 6.400m verschlechtert sich sein Gesundheitszustand dramatisch. Er stirbt an einer Bauchfellentzündung, die vermutlich durch eine akute Blinddarmentzündung ausgelöst worden war.
02.08.2004, K2 (Karakorum/Pakistan) – Sergei Sokolov und Davoud Khadem Asl: Der Russe Sergei Sokolov und der Iraner Davoud Khadem Asl sind nach einem gescheiterten Gipfelversuch am Abruzzensporn unterwegs. Schlechtes Wetter hält sie zunächst auf der Schulter in großer Höhe fest. Am 1. August melden sie per Funk, dass sie versuchen wollen, von Lager IV nach Lager III abzusteigen. Danach gibt es keinen Kontakt mehr. Beide verschwinden im Sturm und werden für tot erklärt.
29.07.2004, K2 (Karakorum/Pakistan) – Aleksandr Gubaev: Der kirgisische Bergsteiger Aleksandr Gubaev befindet sich während einer Schlechtwetterperiode hoch am Abruzzensporn. Während Sokolov und Khadem auf der Schulter bleiben, versucht Gubaev weiter aufzusteigen. Er verschwindet im Bereich der oberen Route. Trotz späterer Suche wird er nicht mehr lebend gefunden.
08.06.2004, K2 (Karakorum/Pakistan) – Hwa-Hyeung Lee, Jae-Young Kim und Kyong-Kyu Pae: Drei Mitglieder einer südkoreanischen „Clean Up“-Expedition befinden sich im Lager I auf der Nordroute des K2, als eine Lawine das Lager trifft. Die drei Bergsteiger werden verschüttet. Rettungsmannschaften finden Lee, Kim und Pae später tot in ihren Schlafsäcken.
18.04.2004, Hochkönig/Birgkar (Salzburg/Österreich): Bei einer Skitour durch das Birgkar kommt es im oberen Bereich zu einem tödlichen Absturz. Nach einem zeitgenössischen Tourenbericht queren die Skitourengeher dort steilen, hart gefrorenen Firn oberhalb von Felsbändern. Kurz nach der berichtenden Gruppe stürzt ein nachfolgender Tourengeher in diesem Bereich tödlich ab. Der Augenzeugenbericht warnt ausdrücklich davor, die steile Querung auf Skiern zu bewältigen, und empfiehlt Steigeisen. Weitere Angaben zur Identität des Verunglückten sind in der erhaltenen Dokumentation nicht genannt.
26.07.2003, K2 (Karakorum/Pakistan) – Héctor Alejandro Uribe: Der mexikanische Bergsteiger Héctor Alejandro Uribe verunglückt während einer Expedition am K2 tödlich. Er kommt bei einem Absturz ums Leben. Uribe ist das einzige verzeichnete Todesopfer am K2 in der Saison 2003.
25.07.2002, K2 (Karakorum/Pakistan) – Sher Rehman: Der pakistanische Hochträger Sher Rehman ist mit einer spanischen K2-Expedition unter Leitung von Luis Fraga unterwegs. Im Bereich von Lager II am Abruzzensporn wird er von einer Lawine erfasst und kommt ums Leben.
22.07.2002, K2 (Karakorum/Pakistan) – Mohammad Iqbal: Der pakistanische Hauptmann Mohammad Iqbal gehört einer pakistanisch-chinesischen K2-Expedition an. Beim Abstieg von Lager II auf etwa 6.000m reißt ein Fixseil. Iqbal stürzt in die Tiefe und kommt ums Leben. Der erfahrene Bergsteiger galt innerhalb der Expeditionen als besonders hilfsbereit und hatte zuvor bereits zweimal eigene Gipfelversuche aufgegeben, um erkrankte Bergsteiger ins Tal zu bringen.
22.07.2001, K2 (Karakorum/Pakistan) – Park Young-do: Der südkoreanische Bergsteiger Park Young-do befindet sich am Süd-Südostgrat des K2 im Bereich des rund 8.000m hoch gelegenen Lagers IV. Dort kommt er zu Fall und stürzt tödlich ab. Park ist das einzige verzeichnete Todesopfer am K2 im Jahr 2001. Am selben Tag erreichen unter anderem Hans Kammerlander und Jean-Christophe Lafaille über die Cesen-Route den 8.611m hohen Gipfel und kehren sicher ins Basislager zurück. 2000 gab es keine Todesfälle am K2.
19.05.2001, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Zwei Alpinisten aus Südtirol steigen vom Persgletscher durch das Nordcouloir zwischen Ost- und Bumillerpfeiler zum Piz Palü auf. Auf etwa 3.700m löst sich eine Schnee- und Eislawine und verschüttet beide. Ein 26-Jähriger wird am folgenden Tag tot entdeckt. Sein 42-jähriger Bergkamerad bleibt zunächst vermisst.
11.07.1999, K2 (Karakorum/Pakistan) – Mihai Cioroianu: Der 31-jährige rumänische Bergsteiger Mihai Cioroianu steigt vom vorgeschobenen Basislager in Richtung Lager I auf etwa 6.100m auf. Dabei löst sich oberhalb von ihm ein Stein und trifft ihn mit großer Wucht an der Schulter. Cioroianu kann noch über Funk Hilfe rufen. Andere Bergsteiger erreichen ihn, doch seine Verletzungen sind zu schwer. Vermutlich aufgrund schwerer innerer Blutungen stirbt er noch am Berg. Sein Leichnam wird anschließend in der Nähe des K2-Basislagers beigesetzt. Es gab 1999 keinen Gipfelerfolg am K2.
21.08.1998, Piz Palü (Graubünden/Schweiz): Vier deutsche Alpinisten besteigen von der Diavolezza aus den Piz Palü. Beim Abstieg über die Normalroute des Fortezzagrats rutscht ein 34-Jähriger auf etwa 3.300m auf einer Steinplatte aus. Er stürzt anschließend rund 100m über eine steile Eisfläche und erleidet schwere Kopfverletzungen. Der Mann stirbt noch an der Unfallstelle.
05.08.1997, Königsspitze (Südtirol/Italien): Innerhalb kurzer Zeit kommen an der 3.851m hohen Königsspitze sieben Menschen ums Leben. Zunächst stürzen vier italienische Bergsteiger aus der Emilia-Romagna beim Aufstieg über den Normalweg in die Tiefe. Der Bergführer Hermann Pinggera beobachtet das Unglück und alarmiert die Bergrettung. Rund eine Stunde später verunglückt auch Pinggera gemeinsam mit zwei deutschen Bergsteigerinnen im Alter von 34 und 27 Jahren. Die drei geraten vermutlich in eine Nassschneelawine und stürzen mehrere hundert Meter ab. Insgesamt fordert dieser Tag sieben Todesopfer und wird zu einem der schwersten Unglücke in der Geschichte des Ortlergebiets.
1997, Hörndlwand (Bayern/Deutschland): Marianne Franzl, Mitglied der Naturfreunde Töging, kommt bei einem Bergunfall an der Hörndlwand ums Leben. An der Hörndlwand erinnert eine Gedenktafel an die Verunglückte. Die Naturfreunde erneuerten diese Tafel 2025, 28 Jahre nach dem tödlichen Unfall. Genaues Datum und Unfallhergang lassen sich aus den derzeit verfügbaren Quellen nicht zuverlässig rekonstruieren.
Mai 1996, Mount Everest (Nepal/Tibet): Während eines Wettersturzes geraten mehrere kommerzielle Expeditionen am Everest in eine Katastrophe. Acht Bergsteiger sterben am 10. und 11. Mai, darunter die Expeditionsleiter Rob Hall und Scott Fischer. Der Fall wird durch Jon Krakauers späteres Buch „In eisige Höhen“ weltweit bekannt und prägt die Diskussion über die Kommerzialisierung des Everest bis heute.
06.08.1995, K2 (Pakistan): Mehrere Bergsteiger erreichen den Gipfel des K2, geraten beim Abstieg jedoch in einen schweren Sturm. Unter anderem sterben die britische Bergsteigerin Alison Hargreaves sowie mehrere weitere Alpinisten. Insgesamt fordert die Katastrophe sechs Todesopfer.
11.08.1994, K2 (Karakorum/China) – Juan Ignacio „Atxo“ Apellániz: Der 39-jährige Spanier erreicht am 4. August gemeinsam mit Juanjo San Sebastián über den Nordgrat den 8.611m hohen Gipfel. Ein Sturm zwingt beide zu einem Biwak auf etwa 8.500m. Beim weiteren Abstieg werden sie von einer Lawine getrennt und Apellániz muss erneut auf etwa 8.000m biwakieren. Trotz mehrtägiger Rettungsversuche verschlechtert sich sein Zustand immer weiter. Am Morgen des 11. August stirbt er völlig erschöpft in Lager II im Beisein seiner Kameraden.
24.07.1994, K2 (Karakorum/Pakistan) – Steve Untch: Der US-Amerikaner Steve Untch beteiligt sich an der Rettung des verletzten australischen Bergsteigers Michael Groom. Während Untch seinem Kameraden beim Abstieg hilft, reißt ein Fixseil. Untch stürzt in die Tiefe und kommt ums Leben.
10.07.1994, K2 (Karakorum/Pakistan) – Dmitri Ibragim-Zade: Der ukrainische Bergsteiger Dmitri Ibragim-Zade befindet sich mit einer ukrainischen Expedition am Südostgrat des K2. Auf etwa 8.400m kommt er ums Leben. Historische K2-Unfalllisten nennen als wahrscheinliche Ursache einen Absturz.
10.07.1994, K2 (Karakorum/Pakistan) – Aleksei Kharaldin: Auch der ukrainische Spitzenbergsteiger Aleksei Kharaldin stirbt am 10. Juli am Südostgrat des K2 auf etwa 8.400m. Als wahrscheinliche Todesursache wird völlige Erschöpfung unter den extremen Bedingungen in der Todeszone angegeben.
10.07.1994, K2 (Karakorum/Pakistan) – Aleksandr Parkhomenko: Der Ukrainer Aleksandr Parkhomenko kommt gemeinsam mit seinen Expeditionskameraden am Südostgrat in etwa 8.400m Höhe ums Leben. Auch bei ihm wird Erschöpfung als wahrscheinliche Todesursache genannt. Die drei Ukrainer sterben damit am selben Tag in extremer Höhe am K2
31.07.1993, K2 (Karakorum/Pakistan) – Daniel Bidner: Der schwedische Bergsteiger Daniel Bidner leidet in großer Höhe an einem schweren Höhenhirnödem. Sein Zustand verschlechtert sich dramatisch. Beim Abstieg oberhalb von Lager IV stürzt er in die Tiefe und kommt ums Leben.
30.07.1993, K2 (Karakorum/Pakistan) – Reinmar Joswig und Peter Mezger: Die beiden deutschen Bergsteiger Reinmar Joswig und Peter Mezger befinden sich nach ihrem Gipfelversuch auf dem Abstieg über den Abruzzensporn. Beide verschwinden am Berg. Sie gelten als abgestürzt und kommen ums Leben.
07.07.1993, K2 (Karakorum/Pakistan) – Dan Culver: Der kanadische Bergsteiger Dan Culver erreicht gemeinsam mit anderen Alpinisten den Gipfel des 8.611m hohen K2. Beim anschließenden Abstieg kommt Culver zu Fall und stürzt tödlich ab. Er ist das zweite Todesopfer der K2-Saison 1993.
15.06.1993, K2 (Karakorum/Pakistan) – Boštjan Kekec: Der slowenische Bergsteiger Boštjan Kekec gerät während der Expedition am Abruzzensporn in große Schwierigkeiten. Unterhalb von Lager IV verschlechtert sich sein Zustand infolge der extremen Höhe und Erschöpfung. Kekec stirbt am Berg und wird zum ersten Todesopfer der K2-Saison 1993.
14.08.1992, K2 (Karakorum/Pakistan) – Adrián Benítez: Der mexikanische Bergsteiger Adrián Benítez befindet sich mit Expeditionsleiter Ricardo Torres auf dem Abstieg vom rund 8.000m hoch gelegenen Lager IV. Wegen des schlechter werdenden Wetters haben beide ihren Gipfelversuch abgebrochen. Auf etwa 7.775m treffen sie auf eine kleine Eisstufe und richten eine Abseilstelle ein. Als Verankerung verwenden sie einen Skistock. Torres seilt sich zuerst erfolgreich ab. Als anschließend Benítez abseilt, reißt die Verankerung aus. Der Mexikaner stürzt rund 1.000m in die Tiefe und kommt ums Leben. Zwei Bergsteiger versuchen in den folgenden Tagen, zu ihm vorzudringen, müssen die Bergung wegen der gefährlichen Schneeverhältnisse jedoch abbrechen. Im Jahr 1991 musste niemand sterben
28.07.1989, K2/Kharut III (Karakorum/Pakistan) – Hans Bärnthaler: Eine österreichische Expedition unter Leitung von Edi Koblmüller versucht erstmals, eine Route durch die bis dahin unbestiegene Ostflanke des K2 zu finden. Die Mannschaft erreicht dort etwa 7.200m. Der Österreicher Hans Bärnthaler steigt am 28. Juli auf den gegenüberliegenden Sechstausender Kharut III, um die K2-Ostwand zu fotografieren und die mögliche Route zu dokumentieren. Dabei verunglückt er tödlich. Seine Leiche wird später zusammen mit seiner Kamera gefunden. Nach dem Unglück und weiteren Wetterstürzen bricht die Expedition den Versuch am K2 ab. Im Jahr 1988 gab es keine Todesfälle.
02.08.1987, K2 (Karakorum/Pakistan) – Akira Suzuki: Der japanische Bergsteiger Akira Suzuki befindet sich während einer japanischen Expedition am K2, als er tödlich abstürzt. Er ist das einzige Todesopfer der gesamten K2-Saison 1987. Aufgrund des außergewöhnlich schlechten Wetters erreicht in diesem Jahr kein Bergsteiger den 8.611m hohen Gipfel.
10.08.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Dobrosława Miodowicz-Wolf: Nach tagelangem Sturm in Lager IV versuchen die verbliebenen Bergsteiger den Abstieg. Die 32-jährige Polin Dobrosława Miodowicz-Wolf ist völlig erschöpft und bleibt hinter den anderen zurück. Sie erreicht die tieferen Lager nicht mehr. Ihre Leiche wird erst im folgenden Jahr an einem Fixseil zwischen Lager II und III entdeckt. Sie steht noch aufrecht, in das Seil eingehängt.
10.08.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Alfred Imitzer und Hannes Wieser: Die beiden Österreicher Alfred Imitzer und Hannes Wieser verlassen nach mehreren Tagen im Sturm gemeinsam mit den anderen Überlebenden Lager IV. Beide sind durch die extreme Höhe, Flüssigkeitsmangel und Erschöpfung bereits stark geschwächt. Nur wenige hundert Meter unterhalb des Lagers brechen sie zusammen. Rettung ist unter den herrschenden Bedingungen unmöglich. Beide sterben am Berg.
10.08.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Alan Rouse: Der britische Spitzenbergsteiger Alan Rouse hatte am 4. August als erster Brite den 8.611m hohen K2 bestiegen. Danach sitzt er mit sechs weiteren Alpinisten tagelang in einem schweren Sturm in Lager IV auf rund 8.000m fest. Rouse wird zunehmend höhenkrank, dehydriert und schließlich nahezu bewegungsunfähig. Als sich am 10. August ein kurzes Wetterfenster öffnet, kann er nicht mehr selbstständig absteigen. Die anderen müssen ihn im Zelt zurücklassen. Der 34-Jährige stirbt in Lager IV.
07.08.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Julie Tullis: Die britische Bergsteigerin und Filmemacherin Julie Tullis erreicht am Abend des 4. August gemeinsam mit Kurt Diemberger den Gipfel. Beim Abstieg stürzt Tullis, wird jedoch vom Seil gehalten. Beide müssen eine Nacht oberhalb von Lager IV verbringen und erreichen das Lager erst am folgenden Tag. Dort werden sie von einem schweren Sturm eingeschlossen. In der Nacht zum 7. August stirbt die 47-Jährige, wahrscheinlich an den Folgen von Höhenkrankheit und völliger Erschöpfung.
04.08.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Muhammad Ali: Muhammad Ali arbeitet als Sirdar für eine südkoreanische Expedition. Am Abruzzensporn wird der pakistanische Hochträger von Steinschlag getroffen. Er erleidet tödliche Verletzungen. Sein Tod ereignet sich ausgerechnet an jenem Tag, an dem mehrere andere Bergsteiger zum Gipfel aufbrechen, die wenig später in die große Sturmkatastrophe des K2 geraten.
03./04.08.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Wojciech Wróż: Der Pole Wojciech Wróż erreicht mit einer polnisch-tschechoslowakischen Expedition den Gipfel über den Süd-Südwestpfeiler, die berüchtigte „Magic Line“. Es ist die erste vollständige Begehung dieser extrem schwierigen Route. Beim Abstieg kommt Wróż am Ende eines Fixseils zu Fall. Der 43-Jährige stürzt in die Tiefe und stirbt.
16.07.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Renato Casarotto: Der italienische Spitzenalpinist Renato Casarotto versucht den Süd-Südwestpfeiler des K2 im Alleingang. Nach einem gescheiterten Gipfelversuch steigt er wieder ab. Nur vergleichsweise wenige Meter vom Basislager entfernt bricht eine Schneebrücke unter ihm und Casarotto stürzt in eine Gletscherspalte. Andere Bergsteiger können den 38-Jährigen noch lebend bergen. Seine inneren Verletzungen sind jedoch so schwer, dass er kurze Zeit später stirbt.
10.07.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Tadeusz Piotrowski: Jerzy Kukuczka und Tadeusz Piotrowski erreichen den Gipfel über eine neue, extrem schwierige Route durch die Südwand, die später als „Polish Line“ bekannt wird. Beim Abstieg über den Abruzzensporn gerät Piotrowski in Schwierigkeiten. Zunächst löst sich ein Steigeisen, kurz darauf auch das zweite. Der 46-jährige Pole verliert auf steilem Gelände den Halt und stürzt vor den Augen Kukuczkas in die Tiefe. Sein Körper wird nicht geborgen.
24./25.06.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – Liliane und Maurice Barrard: Das französische Ehepaar Liliane und Maurice Barrard erreicht am 23. Juni den Gipfel des K2. Liliane Barrard ist damit nach Wanda Rutkiewicz eine der ersten beiden Frauen überhaupt auf dem zweithöchsten Berg der Erde. Wegen der späten Gipfelankunft müssen mehrere Bergsteiger in Gipfelnähe ohne Zelt biwakieren. Beim folgenden Abstieg verschwinden die Barrards. Lilianes Leiche wird rund drei Wochen später am Fuß der Südwand gefunden. Maurice Barrards sterbliche Überreste werden erst 1998 entdeckt.
21.06.1986, K2 (Karakorum/Pakistan) – John Smolich und Alan Pennington: Eine amerikanische Expedition versucht den damals noch unbezwungenen Süd-Südwestpfeiler des K2, die spätere „Magic Line“. Während der Arbeiten an der Route löst sich im Bereich des Negrotto-Sattels eine gewaltige Lawine. John Smolich und Alan Pennington werden mitgerissen. Penningtons Leiche kann geborgen werden, Smolich bleibt verschollen. Nach dem Tod der beiden bricht die amerikanische Mannschaft ihre Expedition ab.
1982, Drei Zinnen (Dolomiten/Italien) – Alessandro Oppizzi: Der erst 20-jährige italienische Bergsteiger Alessandro Oppizzi kommt 1982 bei einem Bergunfall im Gebiet der Drei Zinnen ums Leben. Historische Aufstellungen der an den Drei Zinnen tödlich verunglückten Alpinisten führen Oppizzi ausdrücklich als Opfer, detaillierte Angaben zu Datum und Unfallhergang sind in den online verfügbaren Quellen jedoch nicht zuverlässig dokumentiert.
20.08.1980, Mount Everest (Tibet): Der Südtiroler Reinhold Messner erreicht als erster Mensch den Gipfel des Mount Everest vollständig allein und ohne zusätzlichen Sauerstoff.
01.09.1973, Dom (Wallis/Schweiz): Fünf Bergsteiger aus Nagold in Baden-Württemberg kommen bei einer gemeinsamen Bergtour am Dom ums Leben. Bei den Opfern handelt es sich um Peter und Andreas Schwarz, Jörg Welker, Wolfgang Scholl und Erich Liegl, Mitglieder der DAV-Ortsgruppe Nagold. Das Unglück erschüttert ihre Heimatstadt schwer. Zwei der Bergsteiger werden später in Nagold bestattet. Die drei anderen Alpinisten bleiben verschollen. Noch 50 Jahre später erinnert eine Delegation aus Nagold gemeinsam mit der Gemeinde Randa an die Katastrophe.
! 04.05.1972, Piz Palü/Bumillerpfeiler (Graubünden/Schweiz) – Karl Hermann: Der deutsche Heeresbergführer Karl Hermann und sein Seilpartner Paul Vogler steigen durch den Bumillerpfeiler am Piz Palü. Kurz vor dem Ausstieg müssen sie wegen schlechter Eisverhältnisse die Eisnase umgehen. Nach etwa 20m brechen große Eismassen ab und treffen die Seilschaft. Beide Sicherungsseile werden zerschlagen. Hermann stürzt in die Tiefe und kommt ums Leben. Vogler bleibt durch zwei Eisschrauben gesichert in der Wand hängen und wird schwer verletzt.
18.08.1970, Matterhorn/Matterhorngletscher (Wallis/Schweiz): Zwei japanische Alpinisten werden nach einer Tour am Matterhorn vermisst. Die damaligen Suchaktionen bleiben erfolglos. Erst 44 Jahre später, im September 2014, kommen am Fuß des abschmelzenden Matterhorngletschers auf etwa 2.800m Höhe menschliche Überreste zum Vorschein. DNA-Untersuchungen bestätigen 2015, dass es sich um die beiden seit 1970 vermissten Japaner handelt.
29.06.1970, Nanga Parbat (Pakistan): Günther Messner, der 23-jährige jüngere Bruder von Reinhold Messner, kommt beim Abstieg vom 8.125m hohen Nanga Parbat ums Leben. Die Brüder gehören zu einer Expedition unter Leitung von Karl Maria Herrligkoffer, deren Ziel die erstmalige Durchsteigung der rund 4.500m hohen Rupalwand ist. Reinhold Messner bricht am 27.06. allein zum Gipfel auf, Günther folgt ihm überraschend und holt ihn in großer Höhe ein. Gemeinsam erreichen die Brüder am späten Nachmittag den Gipfel. Günther ist zu diesem Zeitpunkt bereits völlig erschöpft und zeigt nach Reinhold Messners späterer Darstellung Anzeichen der Höhenkrankheit. Ein Abstieg durch die extrem steile Rupalwand erscheint zu gefährlich, weshalb die Brüder über die ihnen unbekannte Diamirflanke auf der anderen Seite des Berges absteigen. Es folgen zwei dramatische Tage und Nächte ohne ausreichende Biwakausrüstung. Am 29.06. verliert Reinhold Messner im unteren Bereich der Diamirflanke den Kontakt zu seinem Bruder. Nach seiner Darstellung geht er voraus, um einen Weg durch das von Gletscherspalten durchzogene Gelände zu finden. Als Günther nicht mehr nachkommt, kehrt Reinhold um und sucht stundenlang nach ihm. Er findet lediglich Spuren einer Lawine und geht davon aus, dass sein Bruder von den Schnee- und Eismassen erfasst und verschüttet wurde. Reinhold Messner erreicht schließlich völlig entkräftet das Diamirtal, wo ihm Einheimische helfen. Er überlebt mit schweren Erfrierungen; später müssen ihm sieben Zehen amputiert werden. Über Jahrzehnte wird erbittert darüber gestritten, was am Nanga Parbat tatsächlich geschah und ob die Brüder gemeinsam über die Diamirseite abgestiegen waren. Erst Funde am Fuß der Diamirflanke bringen entscheidende Gewissheit: 2000 wird ein Knochen entdeckt, 2005 werden weitere sterbliche Überreste sowie Ausrüstungsgegenstände gefunden. Genetische Untersuchungen bestätigen mit sehr hoher Sicherheit, dass es sich um Günther Messner handelt. Damit ist zumindest belegt, dass Günther auf der Diamirseite des Nanga Parbat ums Leben kam. Der genaue Ablauf seiner letzten Minuten und die unmittelbare Todesursache lassen sich dagegen bis heute nicht zweifelsfrei rekonstruieren.
13.08.1967, Grand Teton (Wyoming/USA): Während einer Klettertour geraten mehrere Bergsteiger in ein schweres Gewitter. Ein Blitz schlägt in unmittelbarer Nähe beziehungsweise in die Gruppe ein. Mehrere Menschen werden getroffen und stürzen. Insgesamt sterben sieben Bergsteiger. Das Unglück gehört zu den schwersten Bergsteigerunfällen in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
24.09.1965, Kleine Zinne (Dolomiten/Italien) – Alex Papesh: Der 20-jährige Bergsteiger Alex Papesh verunglückt an der Kleinen Zinne tödlich. Er gehört zu den namentlich dokumentierten historischen Todesopfern der Drei Zinnen. Für den genauen Ablauf des Unfalls finden sich in den heute digital zugänglichen Quellen keine ausreichend belastbaren Einzelheiten.
! 26.07.1965, Dom (Wallis/Schweiz): Die beiden Schweizer Bergsteiger Theo Barmettler und Jakob Berlinger, 22 und 21 Jahre alt, haben den Dom bestiegen und befinden sich auf dem Abstieg über den Festigrat in Richtung Domhütte. Im Bereich von etwa 4.155m werden die beiden erfahrenen Alpinisten von einem Schneebrett erfasst und in Richtung Festigletscher mitgerissen. Nachdem sie nicht zur Domhütte zurückkehren, beginnt am folgenden Tag eine Suchaktion. Rettungskräfte finden im Lawinenkegel am Rand einer Gletscherspalte Spuren der Verunglückten.
August 1963, Sulztalferner (Tirol): Der damals 23-jährige Bayer Alfred Rothfischer unternimmt mit Freunden eine Hochtour in den Stubaier Alpen. Bei der Überquerung des Sulztalferners stürzt er in eine Gletscherspalte. Seine angeseilten Kameraden können den Sturz halten. Um sein Gewicht bei der Rettung zu reduzieren, wirft Rothfischer seinen Rucksack in die Tiefe und kann sich anschließend mit Prusikschlingen aus der Spalte retten. Am 16. Juli 2026 findet ein Bergführer auf 2.955m Höhe auf dem inzwischen stark abgeschmolzenen Sulztalferner den alten Rucksack. Darin befinden sich unter anderem ein Eispickel, eine Kamera, eine Pfeife, Schuhputzbürsten und eine stark verwitterte Dokumentenmappe. Die Polizei vermutet zunächst, auf die Hinterlassenschaften eines tödlich verunglückten Bergsteigers gestoßen zu sein. Ein kaum noch lesbarer Name führt die Ermittler schließlich zu Rothfischer, inzwischen 86 Jahre alt und im Landkreis Regensburg lebend. Am 25. August 2026 übergibt die Tiroler Polizei den Rucksack an seinen Sohn. Alfred Rothfischer kann aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst nach Tirol reisen. 63 Jahre nach seinem Sturz in die Gletscherspalte bekommt er damit seine damalige Ausrüstung zurück. Sein Sohn bringt die Bedeutung der Geschichte auf einen ziemlich einfachen Punkt: Hätte sein Vater den Unfall 1963 nicht überlebt, gäbe es seine heutige Familie nicht.
29.06.1957, Piz Palü/Diavolezza (Graubünden/Schweiz): Eine Gruppe italienischer Bergsteiger und Touristen ist im Gebiet von Piz Palü und Diavolezza unterwegs, als eine Schneewächte abbricht. Die Bergsteiger werden von den abstürzenden Schnee- und Eismassen mitgerissen. Zwölf Menschen kommen ums Leben. Das Unglück zählt zu den schwersten Bergkatastrophen der Schweizer Alpen in den 1950er-Jahren.
August 1935, Wetterhorn (Schweiz): Bei einem schweren Bergunfall kommen mehrere Alpinisten ums Leben. Der Fall gehört zu den zahlreichen historischen Unglücken der frühen Hochalpinismus-Ära.
20./22.07.1934, Schafberg (Salzkammergut/Österreich): Ein englischer Student namens Humphery Hervons wird während eines Aufenthalts in Unterach am Attersee vermisst. Nach zeitgenössischen Berichten steht schließlich fest, dass er am Schafberg tödlich abgestürzt ist. Seine Leiche kann zunächst nicht gefunden werden. Sein Vater, ein Londoner Universitätsprofessor, setzt 1.000 Schilling Belohnung für die Auffindung seines Sohnes aus, worauf sich zahlreiche Einwohner von Unterach an der Suche beteiligen.
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Ergänzungstip: der Bergunfall einer damals 15 jährigen Schülerin vor 16 Jahren am Schildenstein. Ich hab in Deinem Blog vom 29.12.’25 – „Laubeneck“ schon drauf verwiesen.
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/15-jaehrige-Muenchnerin-Bergdrama-Raetsel-um-verletzte-Schuelerin-geloest-id8271421.html
danke, habe ich hinzugefügt
Daß Bergunfälle besonders nah gehen wenn man den Berg selber kennt kann ich nur bestätigen. Mir hat es damals den Magen umgedreht als ich davon im Radio gehört hab.
Ich war selber den Herbst davor im Rahmen einer 3 Tage Tour am Schildenstein.
– Aufstieg von Kreuth, Übernachtung auf der Blaubergalm
– über den Blaubergkopf zum Halserspitz, Übernachtung Gufferthütte
– Abstieg via Weissenbachkopf nach Kreuth
Eine wunderschöne Tour