Förderprogramm für E-Autos: Drei Milliarden Euro für 800.000 Autos

Dienstag, 20. Januar 2026

Wenn deutsche Regierungen ein Förderprogramm verabschieden können, sind sie glücklich. Ministerial-Referenten laufen bei der Ausgestaltung zu großer Form auf. Und der SPD geht das Herz auf, wenn solche Programme dann auch noch mit sozialen Komponenten durchzogen sind. Auf jeden Fall muss es bürokratisch zugehen. Einkommensgrenzen, ein Kind, zwei Kinder. Rückwirkend ab Januar. Die Autopreise spielen dagegen keine Rolle.

Was die SPD als sozial feiert, möchte ich in Frage stellen. Wenn ein Millionär ins Förderraster hineinfällt, kassiert er die 6.000,00 Euro. Ich nenne das: Mitnahmeeffekt. Die Sozis nennen das: Sozial. Dabei sind sie es doch, die nach dem Geld der Reichen schielen. Und hier werden drei Milliarden Euro Steuergelder faktisch gießkannenartig verteilt.

Zu allem Unglück subventionieren wir deutschen Steuerzahler jetzt auch noch die Produktion chinesischer Autos. Chinesische Subventionen garniert mit deutschen Subventionen nennt man Subventions-Stacking. Die Chinesen foppen uns wirtschaftlich, wo sie können. Wir unterstützen im Gegenzug deren Autoindustrie.

Hubert Aiwanger hat in seiner Bewertung schon recht. Anstatt in der Kette ganz vorn zu beginnen und deutsche Autos wettbewerbsfähig zu bauen, wird am Ende das Füllhorn ausgeschüttet und das Problem mit Geld zugedeckt, das wir gar nicht haben.

Lustiger wird es heute nicht mehr.


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